Operationen oder andere Eingriffe

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Um einen Krankheitsrückfall nach einer Morbus Crohn-Operation früh erkennen zu können, sind Darmspiegelungen hilfreich, da eine veränderte Darmschleimhaut mit einem erneuten Krankheitsschub einhergeht. Wissenschaftler zeigten in der vorliegenden Studie, dass sich auch eine Stuhlprobe eignen könnte, um den Zustand der Darmschleimhaut zu beurteilen. Somit könnten viele Darmspiegelungen vermieden werden.

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Bei der Bypass-Operation werden verschiedene Methoden angewandt. Wissenschaftler verglichen in der vorliegenden Studie die Operationsmethode mit und ohne Herz-Lungen-Maschine im Hinblick auf neurologische Komplikationen bei Patienten mit neurologischer Vorgeschichte miteinander. Sie stellten fest, dass es nach einer Operation ohne Herz-Lungen-Maschine, also am schlagenden Herzen, seltener zu Schlaganfällen kam.

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Die Bypass-Operation und die Ballonkatheter-Behandlung werden immer wieder im Hinblick auf verschiedene Faktoren miteinander verglichen. In der vorliegenden Übersichtsarbeit taten die Wissenschaftler dies im Hinblick auf das Herzinfarkt-Risiko. Dabei stellten sie fest, dass diesbezüglich die Bypass-Operation der Ballonkatheter-Behandlung überlegen war.

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Eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile kann bei Patienten mit einer chronischen Darmentzündung zu Komplikationen führen. Wissenschaftler stellten in einer Übersichtsstudie heraus, welche Patienten besonders gefährdet sind. Demnach hatten Patienten, die Antibiotika oder Biologika anwendeten oder bei denen der Dickdarm involviert war, ein höheres Risiko für eine solche Infektion.

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Bypass-Operation oder Ballonkatheter-Behandlung, um die Durchblutung bei Verengungen der Koronararterien wiederherzustellen? Diese Frage ist immer wieder Gegenstand aktueller Diskussionen. Wissenschaftler verglichen in der vorliegenden Studie das Risiko für schwere Infektionen der beiden Eingriffe miteinander. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass nach einer Ballonkatheter-Behandlung seltener schwere Infektionen auftraten als nach der Bypass-Operation.

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Patienten mit einem Niedrig-Risiko-Prostatakrebs haben die Möglichkeit, den Krebs zunächst aktiv zu beobachten, statt sich sofort einer Behandlung zu unterziehen. Bei einigen Patienten, die sich dennoch für eine Operation entschieden haben, stellte sich jedoch nach der Operation heraus, dass der Krebs aggressiver und weiter fortgeschritten war als zuvor angenommen, sodass die Behandlung tatsächlich nötig gewesen war.

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Wenn bei Prostatakrebs-Patienten der PSA (prostataspezifisches Antigen)-Wert nach einer Strahlentherapie oder Operation erneut ansteigt, kommt häufig die Hormontherapie zum Einsatz. Hat der Prostatakrebs bereits Metastasen gebildet, kann eine zusätzliche Chemotherapie mit Docetaxel sinnvoll sein. Dies gilt jedoch nicht für Patienten, bei denen noch keine Metastasen nachweisbar sind, wie die vorliegende Studie zeigte.

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Eine Hormontherapie kann das Fortschreiten von Prostatakrebs verzögern. Sie kann entweder kontinuierlich oder mit Unterbrechungen durchgeführt werden. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie lassen vermuten, dass Patienten mit einem aggressiveren Tumor stärker von einer Hormontherapie mit Unterbrechungen als von einer kontinuierlichen Therapie profitieren, wenn ihr PSA-Wert nach einer operativen Prostataentfernung wieder angestiegen ist.

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Wissenschaftler aus Österreich nahmen in ihrer Studie Brustrekonstruktionen mit einem Implantat nach einer Mastektomie unter Betrachtung von kosmetischen Resultaten, Anzahl an notwendigen Operationen und z. B. Komplikationen unter die Lupe. Dabei analysierten sie außerdem, ob es Unterschiede gab, je nachdem ob die Rekonstruktion direkt gemeinsam mit der Mastektomie erfolgte oder in einer zweiten, weiteren Operation.

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