Depression

Prävention und Risikofaktoren

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

In dieser Studie wurde der biologische Schlaf-Wach-Rhythmus von sogenannten ‘Eulen’ verändert. Die Schlafphasen von Menschen, die also spät schliefen und so aus dem normalen Tag-Nacht-Rhythmus fielen, wurden mit einfachen, nicht medikamentösen Mitteln verschoben. Die Teilnehmer berichteten in der Folge weniger depressive und Stress-Symptome, waren morgens weniger schläfrig und verbesserten ihre morgendliche geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein verzögerter Schlaf-Wach-Rhythmus, zirkadianer Rhythmus genannt, scheint nach den Ergebnissen dieser australischen Studie mit schwereren Symptomen einer Depressionserkrankung junger Betroffener zusammenzuhängen. Damit bietet sich womöglich ein Weg, stärker erkrankte Patienten besser zu identifizieren. Es könnte sich auch lohnen, stärker auf eine Behandlung des zirkadianen Rhythmus einzugehen, beispielsweise im Rahmen einer kognitiven Therapie und mit Schlafhygiene.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Körperliche Verletzung führt zu freier Mitochondrien-DNA (mtDNA) im Blut. Forscher zeigten nun, dass auch psychischer Stress bei gesunden Menschen die Menge zellfreier mtDNA steigen lassen kann. Auslöser für diesen Anstieg scheint ein Stresshormon zu sein. Mehr freie mtDNA wurde früher auch bei Depressionen gefunden. Eventuell wirkt chronisch psychischer Stress also über die mtDNA-Freisetzung als Auslöser und Verstärker von Depressionen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Forscher schlossen aus ihrer Analyse von Symptomen der Depression, Vitamin-D-Gehalt des Blutes und Messungen des Gehirns, dass das Gehirnvolumen ein messbares Zeichen für die Schwere einer Depression bietet, die mit Vitamin-D-Mangel stärker ausfällt. Das Gehirnvolumen könnte womöglich auch einen Behandlungserfolg mit ergänzendem Vitamin D messbar machen. Weitere Forscher werden dies nun in einer gezielten Behandlungsstudie untersuchen müssen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Zusammenfassend erhöhen manche Medikamente messbar das Risiko, Jahre später an Demenz zu erkranken. Dieser Zusammenhang scheint nicht durch jeweilige Vorerkrankungen bedingt zu sein, sondern steigert sich mit der Belastung der Denkleistung durch das jeweilige Medikament nach der ACB-Skala. Da diese Mittel nach der ACB-Bewertung auch direkt im Rahmen der Behandlung die geistige Leistung einschränken können, sollte mit dieser Sorte von Medikamenten also bedacht werden, ob eine Alternative genutzt werden kann, die vergleichbar das medizinische Problem behandeln kann, ohne Demenzrisiken in Kauf zu nehmen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Analyse depressiver Symptome bei älteren Patienten mit Klinikaufenthalten und Operationen demonstriert, dass diese Behandlungen mit verstärkten Depressionen einhergehen. Der Stress, der mit einer solchen Behandlung einhergeht, könnte ein Element sein, das Patienten depressiver stimmt. Da eine gute Behandlung von Depressionen auch ein wichtiger Teil der effektiven Behandlung anderer Erkrankungen ist, zeigt sich hiermit, dass die Früherkennung und Behandlung depressiver Symptome bereits in der Klinik […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Zusammenfassend können frühere manische Episoden nach Schlafmangel auf ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Psychosen nach der Entbindung deuten. Grundlegend sollte man sich dieser Möglichkeit als bipolar erkrankte Frau mit Kinderwunsch bewusst sein – und dies mit Partner und unterstützenden Freunden oder Familie sowie den behandelnden Ärzten besprechen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Zusammenfassend fand die Querschnittsstudie, dass langjährige Teetrinker im fortgeschrittenen Alter unter geringeren depressiven und Angstsymptomen litten als andere Menschen. Aktuell werden Tee und seine Bestandteile weiter erforscht, um deren Effekte auf die geistige Gesundheit im Alter besser zu verstehen und medizinisch nutzen zu können.

Weiter zum ausführlichen Bericht →