Chronische Darmentzündung

Ustekinumab

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Eine japanische Studie mit 107 Patienten konnte zeigen, dass Ustekinumab bei Menschen mit Colitis ulcerosa ohne vorherige Biologika-Behandlung die höchste Rate an klinischer Remission nach 12 Wochen sowie die höchste Therapietreue nach 26 Wochen aufweist. Infliximab war bei zusätzlicher Thiopurin-Gabe wirksamer, während Vedolizumab bei einer geringeren Krankheitsaktivität zu besseren Ergebnissen führte.

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Die vorliegende Studie aus Frankreich zeigte, dass die Einnahme von Vedolizumab oder Ustekinumab während der Schwangerschaft bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im Vergleich zur Behandlung mit TNF-α-Hemmern keine erhöhten Risiken für negative Schwangerschafts- oder Geburtsausgänge verursacht. Allerdings wurde bei Ustekinumab ein erhöhtes Risiko für eine Geburt von Kindern mit einem zu niedrigen Geburtsgewicht festgestellt.

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In einer klinischen Studie wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Risankizumab im Vergleich zu Ustekinumab bei Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass Risankizumab hinsichtlich der klinischen Remission nach 24 Wochen nicht unterlegen und in Bezug auf die endoskopische Remission nach 48 Wochen überlegen war. Beide Wirkstoffe hatten eine ähnliche Häufigkeit von Nebenwirkungen.

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Eine aktuelle Metaanalyse zeigte laut der Studienautoren die überlegene Persistenz von Ustekinumab und Vedolizumab gegenüber TNF-Inhibitoren. Die Ergebnisse können Ärzten eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Behandlung von Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen bieten, so das Fazit der Autoren.

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Ustekinumab ist in Deutschland für die Behandlung von chronischen Darmentzündungen zugelassen. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass die Ustekinumab-Konzentration im Blut von Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn mit steigender Dosis des Wirkstoffes anstieg und nicht durch klassische Immunmodulatoren beeinflusst wurde. Die Ustekinumab-Konzentration im Blut des Patienten stand im Zusammenhang mit dessen Wirksamkeit.

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Die Wirksamkeit und Sicherheit von Ustekinumab zur Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa wurde bereits in klinischen Studien nachgewiesen, aber es liegen bisher nur wenige Daten aus der Praxis vor. Ziel einer aktuellen Studie war es, die Wirksamkeit und Sicherheit von Ustekinumab in einer Real-World-Kohorte mit therapieresistenten Colitis ulcerosa-Patienten zu bewerten.

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Bei vielen Medikamenten ist unsicher, ob sie auch in der Schwangerschaft unbedenklich angewandt werden können – das gilt auch für Ustekinumab. Spanische Wissenschaftler stellten einen Fall vor, bei dem eine Morbus Crohn-Patientin während der Schwangerschaft mit Ustekinumab behandelt wurde. Die Frau brachte einen gesunden Jungen zur Welt und blieb von Krankheitsschüben verschont.

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Anti-Tumor-Nekrose-Faktor-(TNF)-Wirkstoffe sind mit einem erhöhten Infektionsrisiko bei älteren CED-Patienten verbunden. Andere Biologika sind in dieser Patientengruppe noch wenig untersucht. Eine britische Studie hat nun die Sicherheit und Wirksamkeit von Ustekinumab bei älteren Patienten mit Morbus Crohn (MC) näher beleuchtet.

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Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Meta-Analyse, wie wirksam verschiedene medikamentöse Therapien gegen Fisteln bei Morbus Crohn-Patienten sind. Dabei konnten nur TNF-Hemmer überzeugen. Für viele andere Wirkstoffe war die Datenmenge für ein eindeutiges Ergebnis noch zu gering.

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