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BPA mit erhöhtem Endometrioserisiko assoziiert
Original Titel:
Association between bisphenols A and the risk of endometriosis: results from an updated meta-analysis
- Östrogen-artige Wirkung von Bisphenol A (BPA): Relevant für Endometriose?
- Systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien
- Zunahme des Endometrioserisikos um 36 %
- Erhöhtes Risiko für Endometriose mit BPA – weltweit und unabhängig von Studiengröße und Diagnosemethode
DGP – Die Aufnahme von dem Östrogen-ähnlichen Bisphenol A (BPA) geht mit einem erhöhten Risiko für Endometriose einher. Dies ist weitgehend unabhängig von der jeweiligen Weltregion, Studiengröße oder diagnostischer Herangehensweise, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien. Ein kausaler Zusammenhang liegt nahe, kann jedoch auf Basis von Beobachtungsstudien nicht ermittelt werden. Dazu müssten gezielt größere Studien entwickelt werden.
Bisphenol A (BPA) ist eine Chemikalie, die dem Hormon Östrogen sehr ähnlich ist. BPA agiert durch die Östrogen-artige Wirkung als sogenannter endokriner Disruptor: Das hormonelle Gleichgewicht bei Frauen, speziell in Fortpflanzungsorganen, kann empfindlich gestört werden. Nach verschiedenen Studien steht BPA mit erhöhtem oxidativem Stress und entzündlichen Prozessen in Zusammenhang. All dies spielt auch bei Endometriose eine Rolle – ob BPA aber zur Entwicklung von Endometriose beiträgt, war bislang umstritten.
Östrogen-artige Wirkung von Bisphenol A (BPA): Relevant für Endometriose?
Wissenschaftler führten nun einen systematischen Review mit Metaanalyse durch, um den Einfluss von BPA auf das Endometrioserisiko zu ermitteln. Die systematische Recherche ermittelte relevante Studien aus 4 englischen (Web of Science, PubMed, Embase, Cochrane Library) und 4 chinesischen medizin-wissenschaftlichen Datenbanken (CNKI, CBM, Wanfang, VIP) mit Veröffentlichung bis Ende August 2025.
Systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien
Die Metaanalyse schloss 7 Studien mit zusammen 2 488 Teilnehmerinnen ein. Demnach war die BPA-Exposition mit einer signifikanten Zunahme des Endometrioserisikos um 36 % assoziiert (Odds Ratio, OR: 1,36; 95 % Konfidenzintervall, KI: 1,13 – 1,63; p = 0,008). Die Autoren betrachteten in Untergruppenanalysen verschiedene Regionen, Studiengrößen und methodische Unterschiede bei der Endometriosediagnose. Demnach war BPA sowohl in asiatischen (OR: 1,46; 95 % KI: 1,07 – 2,00; p = 0,019) als auch westlichen Ländern (OR: 1,31; 95 % KI: 1,00 – 1,70; p = 0,046) signifikant mit einem um 31 – 46 % erhöhtem Risiko für Endometriose assoziiert. Das Risiko war sowohl in Studien mit kleinen als auch mit größeren Kohorten signifikant erhöht (> 500 Frauen: OR: 1,41; p = 0,036; < 500 Frauen: OR: 1,27; p < 0,05). Studien hoher und mittlerer Qualität bestätigten die Ergebnisse. Ebenso wurde unabhängig von der jeweils zur Diagnose der Endometriose eingesetzten Methode (operativ oder nicht-operative) eine signifikante Assoziation von Aufnahme von BPA und der Entwicklung einer Endometriose festgestellt.
Erhöhtes Risiko für Endometriose mit BPA – weltweit und unabhängig von Studiengröße und Diagnosemethode
Die Autoren schließen, dass die Aufnahme von dem Östrogen-ähnlichen BPA mit einem erhöhten Risiko für Endometriose einhergeht – weitgehend unabhängig von der jeweiligen Weltregion, Studiengröße oder diagnostischer Herangehensweise. Ein kausaler Zusammenhang kann auf Basis von Beobachtungsstudien jedoch nicht ermittelt werden. Dazu müssten gezielt größere Studien entwickelt werden,
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