Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
In einer landesweiten longitudinalen Kohortenstudie mit 30 097 Personen in mittlerem und höherem Alter hatten Menschen mit höherem Risiko für obstruktive Schlafapnoe auch wahrscheinlicher psychische Probleme. Bei Anzeichen einer Schlafapnoe sollte demnach speziell auch mit zunehmendem Alter an möglicherweise begleitende psychische Problemen gedacht werden, um diese frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
In einer Überkreuz-durchgeführten randomisierten klinischen Studie mit 40 gesunden Erwachsenen zeigten sich Dosis-abhängige Einbußen in der Fahrtüchtigkeit im Fahrsimulator nach dem Konsum von essbaren Cannabisprodukten. Die Autoren berichten, dass die Ergebnisse klinisch bedeutsam sind: Frühere Studien sahen ähnliche Abweichungen als Hinweis auf beeinträchtigte Fahrtüchtigkeit an. Die hier gemessenen Blutspiegel lagen, so die Autoren, allerdings im Rahmen häufiger gesetzlicher Schwellenwerte.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Anhaltender moderat verkürzter Schlaf über 6 Wochen wirkt sich auf Körpergewicht und Stoffwechsel aus, fand die Analyse von zwei randomisierten Studien im Überkreuz-Design mit zusammen 95 Teilnehmern. Gewichtsmanagement und die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten daher von Schlafstrategien zur Vermeidung auch mäßigen Schlafmangels profitieren. Längerfristige Effekte sind in weiteren Studien zu klären.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Körperliche Aktivität kann sich je nach Umfeld (Freizeit, Beruf, Haushalt, Arbeitsweg) unterschiedlich auf die Gesundheit auswirken. Welchen Einfluss unterschiedliche Aktivitäten auf die Gehirngesundheit ausüben, wurde bisher nicht umfassend untersucht. Daher standen in dieser systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse unterschiedliche Bewegungsarten und ihre Auswirkungen auf Demenzerkrankungen im Mittelpunkt.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Höhere LDL-Cholesterinspiegel waren in einer retrospektiven Fall-Kontroll-Studie mit 944 Menschen mit Asthma und 1 580 Kontrollpersonen unabhängig von anderen Einflussfaktoren mit einem erhöhten Asthmarisiko assoziiert. Der Zusammenhang zeigte sich besonders bei Personen unter 60 Jahren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Immer mehr Menschen nutzen KI-Chatbots, um über persönliche und psychische Probleme zu sprechen. Welche Risiken damit verbunden sind, haben Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen untersucht und als Übersichtsartikel in npj Digital Medicine veröffentlicht. Die Forschenden sichteten dafür mehr als 3.100 Veröffentlichungen und werteten 119 Arbeiten detailliert aus. Die Forschenden haben die Risiken in {…}
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Zum Internationalen Tag der sauberen Luft Feinstaub und Stickstoffdioxid belasten nicht nur die Lunge. Studien zeigen auch Zusammenhänge mit dem Auftreten von Schlaganfällen, selbst bei vergleichsweise niedriger Luftverschmutzung in Europa. Neuere Daten aus Augsburg weisen zudem darauf hin, dass kurzfristig erhöhte Schadstoffbelastungen mit bestimmten Schlaganfallformen und der Schwere der Folgen zusammenhängen können. Zum Internationalen Tag {…}
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bereits kleine Veränderungen im Sitzverhalten könnten die Herzgesundheit verbessern. Besonders das häufige Wechseln zwischen Sitzen und Stehen senkte den Blutdruck bei übergewichtigen und adipösen postmenopausalen Frauen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie über 3 Monate.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Ergebnisse einer großen prospektiven Kohortenstudie in den USA zeigten, dass Menschen, die sich über viele Jahre regelmäßig mehr bewegten, seltener an Demenz erkrankten, weniger geistigen Abbau berichteten und bei Tests zur geistigen Leistungsfähigkeit bessere Ergebnisse erzielten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Einsamkeit und soziale Isolation gingen mit einer kürzeren Lebenserwartung ohne Erkrankung einher, insbesondere mit einer kürzeren Lebenserwartung ohne psychische Erkrankungen. Dies war das Ergebnis einer Analyse von 277 489 Erwachsenen aus einer prospektiven Kohortenstudie in Großbritannien.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ältere Personen in England, die sich ausgeprägter mediterran ernährten, wiesen ein größeres psychologisches Wohlbefinden auf, fand eine prospektive, beobachtende Querschnittsstudie. Dieser Zusammenhang blieb auch in belastenden Zeiten, speziell in der Coronavirus-Pandemie, bestehen. Eine mediterrane Ernährung zu fördern könnte demnach eine sinnvolle Maßnahme zur Unterstützung sowohl körperlich als auch psychisch gesunden Alterns darstellen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Teilnahme am Darmkrebs-Screening mittels Koloskopie war unter Viszeralmedizinern hoch. Dies zeigte eine anonyme Befragung von Viszeralmedizinern im Rahmen des Kongresses „Viszeralmedizin 2021“ in Leipzig.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
DAK-Umfrage zeigt: Für 50 Prozent ist Longevity ein neuer Begriff Mehr als 70 Prozent wollen aktiv für ein längeres gesundes Leben vorsorgen – Zeit- und Motivationsmangel sind Hürden Mit zunehmendem Alter wächst der Wunsch nach einem langen, gesunden Leben DAK-Chef Andreas Storm fordert mehr Gesundheitskompetenz und evidenzbasierte Prävention für alle Eine aktuelle DAK-Umfrage zeigt: Mehr {…}
Weiter zum ausführlichen Bericht →