Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Ausdauersport kann sich positiv auf die Gesundheit von Patientinnen mit Brustkrebs auswirken, doch Sport gelingt in manchen Erkrankungsphasen nicht und liegt auch nicht jeder Betroffenen. Auch diesen Patientinnen machen die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse Mut: Schon mit einer Stunde pro Woche sank das Risiko zu versterben. Und wenn erstmal der Anfang gemacht ist, gelingt vielleicht auch eine Steigerung.
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Regelmäßige körperliche Aktivität stellt eine wesentliche Säule der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. Ob für alle Personengruppen die empfohlenen 150 Minuten pro Woche ausreichen, um eine deutliche Risikoreduktion zu erreichen, untersuchte eine Beschleunigungssensor-basierte Kohortenstudie mit Daten von 103 700 Teilnehmern.
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Zu wenig oder zu viel Schlaf, schlechte Schlafqualität und längere Nickerchen am Tag stehen mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in Zusammenhang. Am günstigsten erscheint laut aktueller Studiendaten eine nächtliche Schlafdauer von 7 bis 8 h.
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Keine Zeit ist keine Ausrede: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) fassen Strategien zusammen, mit denen sich die WHO-Empfehlungen zur Muskelkräftigung auch mit knappem Zeitbudget umsetzen lassen. Muskelkräftigende Aktivitäten sind ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Sie tragen nicht nur zum Erhalt von Kraft und Muskelmasse bei, sondern können auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, {…}
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Die aktuellen Leitlinien amerikanischer Fachgesellschaften beinhalten neue Empfehlung zur Ermittlung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für den vorbeugenden Einsatz von Statinen. Wie sich die Umsetzung dieser Empfehlungen auf die medikamentöse Behandlung von Fettstoffwechselstörungen in der US-Bevölkerung auswirken würde, untersuchte eine amerikanische Arbeitsgruppe anhand einer repräsentativen Stichprobe.
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Personen, die sich strenger an die mediterrane Ernährungsweise hielten, hatten ein geringeres Risiko, an bestimmte Krebsarten zu erkranken und an Krebs zu sterben. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Italien in einer Metaanalyse.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 35 randomisierten Studien zeigte auf, welche evidenzbasierten Wege gesundes Altern fördern können. Wer auf Ernährung, Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte, guten Schlaf und regelmäßige Vorsorge setzt, kann demnach seine Lebenserwartung steigern, die geistige Fitness erhalten und die Lebensqualität im Alter verbessern.
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Die Einführung der HPV-Impfung ging mit einer deutlichen Verringerung der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs in den entsprechenden Altersgruppen einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler durch den Vergleich bevölkerungsbasierter Mortalitätsdaten mit historischen Daten aus der Zeit vor Einführung der HPV-Impfung.
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Eine erneute Gewichtszunahme nach einem Gewichtsverlust, allgemein bekannt als „Jo-Jo-Effekt“, wird oft als schädlich dargestellt, sogar als schädlicher als anhaltendes Übergewicht. Eine neue umfassende Analyse, die in ‚The Lancet Diabetes & Endocrinology‘ veröffentlicht wurde, legt jedoch nahe, dass diese weit verbreitete Auffassung nicht durch stichhaltige wissenschaftliche Belege gestützt wird. In einem Gastbeitrag setzen sich die {…}
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Eine Nahrungsergänzung mit Spermidin könnte bei Älteren einen möglichen Beitrag zur Unterstützung der Impfantwort leisten, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie über 13 Wochen mit 38 Teilnehmern. Die Substanz beeinflusste Aspekte der Immunseneszenz positiv und förderte die Bildung Spike‐spezifische IgG-Antikörper. Zudem zeigten Immunseneszenz-Marker einen Zusammenhang mit mangelnder Impfantwort. Die Ergebnisse der Pilotstudie sollten nun in größeren Studien geprüft werden.
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Eine retrospektive Beobachtungsstudie mit 114 Personen fand, dass eine adäquate Vitamin-D-Versorgung, primär erreicht durch regelmäßige Nahrungsergänzung, das Risiko für eine Durchbruchsinfektion mit dem neuen Coronavirus nach der Impfung senkt. Den Vitamin-D-Spiegel im Blick und auf gesundem Niveau zu halten kann demnach auch die Impfwirksamkeit verbessern.
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Alkoholkonsum beeinflusst einem systematischen Review mit Metaanalyse zufolge die Häufigkeit von Brustkrebserkrankungen. Eine unbedenkliche Menge scheint es nicht zu geben. Weniger eindeutig ist der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Prognose bei Brustkrebs. Die Metaanalyse fand keinen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Rückfallraten. Die Autoren halten aber weitere Studien zum Einfluss von Alkohol auf den Krankheitsverlauf für erforderlich.
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Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen, sondern beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. {…}
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