Longevity

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Manche Biomarker für Alterungsprozesse könnten die Alterungs-Geschwindigkeit anzeigen und als Hinweise für gesundheitsfördernde Maßnahmen dienen. Andere Marker hängen jedoch vermutlich nur mit dem chronologischen Alter zusammen. Dies fand eine Analyse über 3 300 Personen und hunderten von Biomarkern. 

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. In heißen Regionen der Welt, dem sogenannten „Steingürtel“, sind Harnsteine besonders verbreitet. Fachleute warnen: Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) empfiehlt daher, besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter {…}

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ausgedehntes Fasten über Nacht mit einer Zeitspanne ohne Nahrungsaufnahme von mindestens 3 Stunden vor dem Schlaf könnte die kardiometabolische Gesundheit verbessern, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 39 übergewichtigen oder adipösen Erwachsenen mittleren und höheren Alters. Der Ansatz beeinflusste die Blutdruckkontrolle und Stoffwechselaktivität positiv und könnte leichter im Alltag integriert werden und so mehr Menschen als ergänzende Maßnahme zur Unterstützung der kardiometabolischen Funktion zugänglich sein, vermuten die Wissenschaftler.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Der Geruchssinn und seine Veränderung finden bei Vorsorgeuntersuchungen häufig nur geringe Beachtung – zu Unrecht, wie eine aktuelle Kohortenstudie zeigt. Eine eingeschränkte Fähigkeit, Gerüche zu identifizieren, ging in dieser Studie mit schlechteren körperlichen Funktionen und ihrer stärkeren Abnahme im Zeitverlauf einher. Tests zur Geruchswahrnehmung könnten dabei helfen, Menschen mit erhöhtem Risiko für körperlichen Abbau zu identifizieren, so das Fazit.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Zwei Studien untersuchten unterschiedliche Seiten der Effekte von Hitzetherapien auf unsere Gesundheit. Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 14 Teilnehmern fand, dass ein traditionelles japanisches Dampf-Sandbad blutdrucksenkende Vorteile bei geringerer körperlicher Belastung als ein Heißwasserbad oder eine Saunasitzung bieten könnte. In einer Beobachtungsstudie mit 51 Teilnehmern zeigte sich zudem eine Mobilisierung von Immunzellen nach einem 30-minütigem finnischen Saunagang, die gesundheitlichen Vorteilen von Hitzetherapien zugrunde liegen könnte.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die MIND-Diät ist eine Ernährungsweise, die darauf abzielt, die Gehirngesundheit zu unterstützen und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz zu senken. Eine prospektive Kohortenstudie zeigte, dass Menschen, die sich konsequent an diese Ernährung hielten, langsamere altersbedingte Veränderungen der Gehirnstruktur aufwiesen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

München – Rauchen gehört zu den größten vermeidbaren Gefahren für die Augengesundheit, warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG). So sind bis zu 20 Prozent aller neuen Erblindungen ab dem 50. Lebensjahr auf das Rauchen zurückzuführen. Studien zeigen zudem, dass Rauchen das Risiko für schwere Augenerkrankungen wie altersabhängige Makuladegeneration (AMD), Grünen Star und Gefäßverschlüsse teilweise um {…}

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Neben der Früherkennung von Brustkrebs könnten Mammographie-Aufnahmen dabei helfen, das Herz-Kreislauf-Risiko der Frauen einzuschätzen. Eine aktuelle Studie zeigte, dass eine KI Verkalkungen der Brustarterien quantifizieren konnte, welche wiederum mit höheren Risiken für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse assoziiert waren.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine prospektive, vergleichende Beobachtungsstudie mit 140 Teilnehmern fand, dass die Leistung des Arbeitsgedächtnisses bei Medizinstudenten, die soziale Medien speziell mit kurzen Videoformaten nutzten, schlechter ausfiel als bei Studenten, die sich generell häufiger und speziell vor dem Test anderweitig beschäftigt hatten. Es könnte somit ratsam sein, so das Fazit der Studie, vor wichtigen, kognitiv fordernden Aufgaben den Konsum sozialer Medien mit Videokurzformaten zu reduzieren.

Weiter zum ausführlichen Bericht →