Longevity

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Eine groß angelegte Beobachtungsstudie untersuchte, ob Kaffee – koffeinhaltig oder entkoffeiniert – und Tee das Risiko für Demenz und die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen. Insgesamt wurden mehr als 130 000 Erwachsene aus zwei Gesundheitsstudien über mehrere Jahrzehnte begleitet. Moderater Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und Tee ging demnach mit geringerem Demenzrisiko sowie geringerem Verlust geistiger Leistungsfähigkeit einher.

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Wie Kohlenhydrate den Blutzucker beeinflussen, könnte auch für das Lungenkrebsrisiko eine Rolle spielen. Eine große Langzeitstudie konnte zeigen, dass ein hoher glykämischer Index das Risiko für Lungenkrebs erhöht, während eine hohe glykämische Last mit einem geringeren Risiko für bestimmte Lungenkrebsformen assoziiert ist.

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Wenn ältere Paare zusammenziehen, gibt es ein deutliches Plus beim Wohlbefinden – eine Heirat hingegen fällt nicht ins Gewicht Wer sagt, dass die großen Schmetterlinge im Bauch nur der Jugend vorbehalten sind? Eine neue Studie der Psychologin Iris Wahring von der Universität Wien und ihrem internationalen Team zeigt: Wenn Menschen über 50 eine neue Partnerschaft {…}

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Eine randomisiert-kontrollierte Studie zu langfristigen Effekten eines kognitiven Trainings mit über 2 000 Teilnehmern fand, dass Training, das speziell auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit abzielt, das Potenzial hat, das Risiko für Alzheimer-ähnliche Demenzerkrankung über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zu senken. Die Wiederholung des Trainings nach mehreren Monaten schien dabei besonders wichtig zu sein.

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Hafertage werden schon lange eingesetzt, um die Blutzuckerkontrolle bei Patienten mit Diabetes zu verbessern. Bei einem metabolischen Syndrom könnten intensive Hafertage, bei denen die Patienten fast ausschließlich Vollkornhafer essen und ihre Kalorienzufuhr reduzieren, zur Verbesserung der Stoffwechselwerte beitragen. Ob dies auch mit einer 6-wöchigen Ernährung mit moderatem Haferanteil gelingt und welche Rolle die Darmbakterien dabei spielen, untersuchte eine in Deutschland durchgeführte randomisierte, kontrollierte Studie.

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Welche Rolle spielt Trainingslast beim Effekt von Krafttraining? Männer trainierten Arme und Beine kontralateral mit hoher und niedriger Trainingslast bis zur willentlichen Erschöpfung. Bezüglich des Muskelwachstums gab es zwar große Unterschiede zwischen den Studienteilnehmern, nicht aber innerhalb eines Individuums. Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass die Höhe der Trainingslast (schwer vs. leicht) nicht der ausschlaggebende Faktor für das Muskelwachstum ist, solange bis zur willentlichen Erschöpfung trainiert wird.

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Berlin – Die chronische Nierenkrankheit (CKD) galt lange als schleichend fortschreitend und kaum aufzuhalten. Mehrere aktuelle Studien zeigen nun: Dieses Bild ist überholt. Moderne medikamentöse Therapien können das Fortschreiten der Erkrankung deutlich bremsen – und in vielen Fällen sogar einen langfristigen Stillstand der Nierenschädigung erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine frühzeitige Diagnose. Die Deutsche Gesellschaft {…}

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Jedes sechste Kind, zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen leiden in Deutschland an Übergewicht oder starkem Übergewicht. Ein neu erschienener Policy Brief in der Reihe „Leopoldina Fokus“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina schlägt Strategien zur Eindämmung von Adipositas vor.

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