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Wie Eltern über Impfungen denken – neue Ergebnisse aus IMPRESS

Eltern von Kindern unter sieben Jahren zeigen insgesamt eine hohe Impf­akzeptanz. Diese beruht auf einem hohen Vertrauen in kinder­ärztliches Personal sowie auf der wahr­ge­nommenen Wichtig­keit und Sicher­heit von Impfungen. Gleichzeitig befür­worten knapp drei von zehn Eltern nur ausge­wählte Impfungen des Impf­kalenders. Obwohl der Großteil der Eltern den Zugang zu Impfungen als leicht bewertet, empfindet ein Teil der befragten Eltern das Impfen als auf­wändig. Eltern zeigen teil­weise ausge­prägte Unsicher­heit bei der Einordnung von Impfmythen.

Das sind einige der neuen Ergebnisse des Forschungs­projekts IMPRESS (IMpfver­halten verstehen, PReparednESS steigern), die das RKI am 1. Juni 2026 anlässlich des Inter­nationalen Kinder­tags online veröffentlicht hat. Insgesamt wurden 614 Eltern von Kindern im Kleinkind- und Vor­schul­alter (unter 7 Jahren) befragt.

Beim Projekt IMPRESS untersuchen RKI-Forschende im Rahmen eines regel­mäßigen Impf­akzeptanz-Monitorings die Hinter­gründe von Impf­entscheidungen. Die Daten­erhebung erfolgt über das RKI-Panel „Gesundheit in Deutschland“, das wiederholt die deutsch­sprachige Bevöl­kerung in Privat­haus­halten befragt und so Entwicklungen im Zeit­verlauf abbilden kann. Die Online-Befragung zum Impfen findet jährlich im Herbst statt und berück­sichtigt drei Personen­gruppen: die Allgemein­bevölkerung, Personen mit Impf­empfehlung für Grippe und Eltern von Kindern unter sieben Jahren.

Hinweis zu Korrektur bei den ersten Ergebnissen von IMPRESS

Die ersten Ergebnisse von IMPRESS – zur Impfakzeptanz in der Allgemein­bevölkerung – haben die RKI-Forschen­den am 2. März veröffentlicht. Am 20. April folgten Daten zu Personen mit Impfempfehlung für Grippe. Heute ist auch eine aktualisierte Präsentation mit den Ergeb­nissen der Allgemein­bevölkerung veröffentlicht worden, die die Inan­spruch­nahme der Grippe­impfung nach mehreren Gruppen auf­schlüsselt. Dabei wurde auch die Korrektur einer Analyse vorgenommen.