Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 11 randomisierten, kontrollierten Studien fand, dass intravenöses Magnesiumsulfat bei Kindern mit akuten Asthmaanfällen das Risiko einer Krankenhausaufnahme verringern und die Lungenfunktion verbessern kann. Schwerwiegende Nebenwirkungen traten nur selten auf.
Künstliche Intelligenz (KI) kann helfen, schwere Asthmaanfälle bei Kindern frühzeitig zu erkennen und Krankenhausaufnahmen besser vorherzusagen. Bevor KI im Klinikalltag eingesetzt werden kann, bedarf es allerdings weiteren Forschung.
Eine Metaanalyse über 13 randomisiert-kontrollierte Studien fand: Körperliches Training kann bei Kindern mit Asthma die körperliche Leistungsfähigkeit und die gesundheitsbezogene Lebensqualität verbessern. Allerdings zeigte sich keine Verbesserung von Entzündungswerten und keine nachhaltige Steigerung der Lungenfunktion.
Intranasale Antihistaminika, Kortikosteroide und deren Kombinationen zeigen deutliche Unterschiede in der Wirksamkeit bei allergischer Rhinitis, wobei Kombinationstherapien am effektivsten sind, fand eine Netzwerk-Metaanalyse mit 167 Primärstudien. Alle untersuchten Medikamente wiesen ein gutes Sicherheitsprofil auf.
Die Photobiomodulationstherapie (PBMT) führte bei Menschen mit allergischer Rhinitis (AR) zu signifikanten Verbesserungen der Nasenatmung und Symptomkontrolle, während die Riechfunktion unverändert blieb, fand eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 62 Teilnehmern.
Eine aktuelle Studie aus Brasilien untersuchte die Wirksamkeit der Photobiomodulationstherapie bei Menschen mit allergischer Rhinitis. Die Ergebnisse konnten eine deutliche Verbesserung der Nasenatmung und der Symptome zeigen. Die Therapie erwies sich als sicher und gut verträglich, ohne relevante Nebenwirkungen. Jedoch wurde keine signifikante Verbesserung des Geruchssinns dokumentiert.
Eine systematische Recherche mit Metaanalyse über 12 Studien zeigte, dass nächtliche Beleuchtung, ob aufgrund von Nachtschichten oder Chronotyp, mit höherem Risiko für Allergien einhergeht.
Eine Studienkooperation aus Berlin und Wien hat die Wirkung der Exposition gegenüber Curly Horses bei 141 Pferdeallergikern untersucht. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass eine kontinuierliche Exposition zu Curly Horses eine Immuntoleranz bei den Pferdehaarallergie induzieren könnte. Die Patienten wiesen anschließend auch eine höhere Toleranz gegenüber anderen Pferdehaaren auf.
Schottische Forscher konnten zeigen, dass eine Gewichtsreduktion bei Menschen mit schwer kontrollierbarem Asthma und Adipositas zu Verbesserungen der Asthmakontrolle und der Lebensqualität führen kann.
Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen, dass die sublinguale Immuntherapie bei Jugendlichen mit allergischer Rhinokonjunktivitis mit und ohne Asthma sicher ist.
Eine aktuelle Studie konnte aufzeigen, dass Akupunktur bei Menschen mit saisonaler allergischer Rhinitis nasale Entzündungen reduzieren kann. Bei der Untersuchung handelt es sich um eine Substudie der ACUSAR-Studie aus Deutschland.
Laut neuerer Forschungsdaten kann Hatha Yoga allergiebedingte Entzündungen der Nasenschleimhaut reduzieren. Die Wissenschaftler konnten zudem Veränderungen des Zytokinprofils der Probanden nachweisen.
Die Einnahme einer Quercetin-haltigen Nahrungsergänzung konnte bei Probanden aus Japan Allergiesymptome verbessern. Die Studie wurde über einen Zeitraum von 4 Wochen durchgeführt.