Intranasale Antihistaminika, Kortikosteroide und deren Kombinationen zeigen deutliche Unterschiede in der Wirksamkeit bei allergischer Rhinitis, wobei Kombinationstherapien am effektivsten sind, fand eine Netzwerk-Metaanalyse mit 167 Primärstudien. Alle untersuchten Medikamente wiesen ein gutes Sicherheitsprofil auf.
Eine bevölkerungsbasierte Studie mit über 3 300 Jugendlichen konnte zeigen, dass Asthma sowie die Verwendung von Asthmamedikamenten nicht mit einem erhöhten Risiko für Karies im assoziiert sind. Die Ergebnisse bestätigen frühere große Kohortenstudien und sprechen gegen einen direkten Zusammenhang zwischen Asthma und Zahngesundheit bei Jugendlichen.
Die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit Asthma im Vergleich zur Normalbevölkerung ein signifikant höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiovaskuläre Sterblichkeit aufweisen. Besonders deutlich ist die Risikoerhöhung für Herzinsuffizienz, Angina pectoris und Herzinfarkt.
Asthma ist eine häufige Atemwegserkrankung und könnte mit einem erhöhten Risiko für Herpes Zoster (Gürtelrose) einhergehen, legten frühere Studien nahe. Eine systematische Literaturrecherche und Metaanalyse bestätigte dies. Insbesondere betroffen sind ältere Menschen und Personen, die orale Kortikosteroide einnehmen. Die Autoren betonen, dass Impfungen zum Schutz bereitstehen.
Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Menschen mit Asthma oder COPD ein erhöhtes Long-Covid-Risiko aufweisen. Besonders Asthma erhöht das Risiko für eine anhaltende Erschöpfung nach COVID-19. Die Ergebnisse deuten zudem auf einen Zusammenhang zwischen COVID-19 und chronischen Entzündungen hin.
Eine aktuelle Studie analysierte den Zusammenhang zwischen der kardiovaskulären Gesundheit und der Lungenfunktion. Eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit wurde durchgehend mit einer besseren Lungenfunktion in Verbindung gebracht, einschließlich einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Asthma, chronische Bronchitis und Atemwegssymptomen sowie einer verbesserten Lungenkapazität.
Eine Metaanalyse mit Daten von 12 396 911 Teilnehmern aus 16 Studien hat den Zusammenhang zwischen Asthma und Psoriasis untersucht. Demnach haben Psoriasis-Patienten ein höheres Risiko, Asthma zu entwickeln. Umgekehrt weisen auch Asthma-Patienten ein erhöhtes Risiko für Psoriasis auf.
Eine retrospektive Beobachtungsstudie zeigt, dass inhalierte Kortikosteroide nicht den Schweregrad einer Lungenentzündung bei COVID-19 oder das Sterberisiko erhöhen. Patienten mit Asthma oder COPD könnten demnach, so das Fazit, vermutlich ihre Inhalationsbehandlung auch bei einer COVID-19-Pneumonie fortführen.
Eine aktuelle Metaanalyse konnte aufzeigen, dass das Risiko für eine allergische Rhinitis bei Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung höher ist.
Patienten mit schwerem Asthma weisen laut einer aktuellen Studie zahlreiche Begleiterkrankungen auf. Viele dieser Komorbiditäten stehen in einem dosisabhängigen Zusammenhang mit inhalativen und oralen Kortikosteroiden.
Patienten mit schwerem Asthma weisen laut einer aktuellen Studie zahlreiche Begleiterkrankungen auf. Viele dieser Komorbiditäten stehen in einem dosisabhängigen Zusammenhang mit inhalativen und oralen Kortikosteroiden.
Schottische Forscher konnten zeigen, dass eine Gewichtsreduktion bei Menschen mit schwer kontrollierbarem Asthma und Adipositas zu Verbesserungen der Asthmakontrolle und der Lebensqualität führen kann.
Eine niederländische Studie hat die langfristigen Auswirkungen einer bariatrischen Operation auf Asthmasymptome und Lungenfunktion bei Asthma-Patienten evaluiert.