Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 40 Teilnehmerinnen in Spanien fand, dass ein gesundes Ernährungsmuster bei Endometriose zu Schmerzlinderung und besserer Lebensqualität beitragen könnte. Größere Studien müssen diese Ergebnisse jedoch prüfen.
Eine Analyse von Beobachtungsdaten und von Genmustern fand einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme des Alkaloids Theobromin mit der Nahrung (typischerweise dunkle Schokolade) und einem moderat reduzierten Risiko für Endometriose. Die genetische Analyse legt eine kausale Verbindung nahe. Prospektive, kontrollierte Studien zu Theobromin zur Prävention von Endometriose stehen noch aus.
Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 34 Teilnehmerinnen mit und ohne Endometriose fand, dass längere Sportprogramme vorteilhafter zu sein scheinen als kürzere Aktivitäten. Dies betrag entzündliche Prozesse (CRP), Estradiolspiegel, Schmerzen und die Fettverteilung im Körper und schien unabhängig von der Intensität des Sports.
Die vermehrte Aufnahme von antioxidativen Substanzen mit der Ernährung ist invers mit dem Endometrioserisiko assoziiert, fand eine Analyse über NHANES-Daten von 4 153 Frauen. Die Ergebnisse unterstützen daher Initiativen, die Ernährung von Frauen zu verbessern.
Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 80 Teilnehmerinnen fand, dass eine ergänzende Behandlung mit Melatonin die Schlafqualität bei Endometriose verbessern und Unterbauchschmerzen reduzieren kann. Die klinische Bedeutung der Effekte muss jedoch in weiteren Studien untersucht werden.
Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 44 Frauen mit Endometriose fand, dass eine MCT-modifizierte ketogene Diät über 12 Wochen als ergänzende Behandlung einen Beitrag zur Linderung von Endometrioseschmerzen leisten kann. Allerdings wurde die Studie nicht verblindet durchgeführt – der Behandlungseffekt könnte demnach auch ein Placeboeffekt sein. Eine ketogene Ernährung sollte zudem immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen im Blick zu behalten.
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 randomisiert-kontrollierte Studien spricht dafür, dass Omega-3-Fettsäuren Entzündungsprozesse bei Frauen mit Endometriose reduzieren. Dies könnte einen ergänzenden Beitrag bei Endometriose darstellen. Schmerzlindernde Effekte konnten hingegen nicht mit statistischer Signifikanz festgestellt werden.
In einer randomisiert-kontrollierten Studie linderte eine FODMAP-reduzierte Diät gastrointestinale Symptome bei Endometriosie signifikant besser als eine Kontrolldiät und besserte die Lebensqualität der Teilnehmerinnen. Weitere Studien sollten dies im Echt-Welt-Setting überprüfen.
Ein systematischer Review über 6 randomisiert-kontrollierte Studien zeigte, dass körperliche Aktivität und Sport wertvolle Beiträge zu Lebensqualität, Schmerzlinderung und Wohlbefinden bei Endometriose leisten können. Weitere Studien sollten die Effekte nun über einen längeren Zeitraum untersuchen.
Eine Metaanalyse über 5 randomisiert-kontrollierte Studien zeigte, dass die antioxidativen Vitamine C und E als Nahrungsergänzung einen Beitrag zur Linderung von Schmerzen bei Endometriose leisten können.
Eine systematische Recherche mit Metaanalyse über 32 Studien mit 103 204 Frauen zeigte, dass eine mediterrane Ernährung das Risiko für verschiedene Schwangerschaftskomplikationen senken kann, aber auch womöglich vorteilhaft für andere Lebensphasen von Frauen ist.
Antioxidative Vitamine können Schmerzen bei Endometriose reduzieren, zeigte eine Metaanalyse über 13 randomisiert-kontrollierte Studien mit 589 Patientinnen. Die Ergebnisse deuten darauf, dass dieser Effekt durch eine Dämpfung von Entzündungsprozessen erreicht wird.
Eine systematische Recherche mit Metaanalyse über 32 Studien mit 103 204 Frauen zeigte, dass eine mediterrane Ernährung das Risiko für verschiedene Schwangerschaftskomplikationen senken kann, aber auch womöglich vorteilhaft für andere Lebensphasen von Frauen ist.