Der prognostische Ernährungsindex (PNI) dient der Einschätzung des Grundzustands des Patienten mit Blick auf Entzündungsprozesse und Nährstoffmangel. Ein hoher PNI verbessert die Wirksamkeit (Gesamtüberleben, progressionsfreies Überleben) der Lungenkrebstherapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren, zeigte nun eine Metaanalyse über 8 Studien.
Die Diagnose Lungenkrebs kann zu Depressionen führen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher au Taiwan. Eine seelische Betreuung und Unterstützung der Betroffenen ist wichtig, um Depressionen zu vermeiden.
Wissenschaftler analysierten in einer multizentrischen Kohortenstudie die Daten von Krebspatienten, die an COVID-19 erkrankten. Sie identifizierten Faktoren, die das Risiko für Krankenhausaufenthalte und das Sterberisiko innerhalb von 30 Tagen nach der COVID-19-Diagnose erhöhten.
Eine Therapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren erhöhte nicht das Risiko für COVID-19. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einem Vergleich zwischen Krebspatienten mit Immuncheckpoint-Inhibitoren und Krebspatienten ohne solche Medikamente.
Eine Chemotherapie kann stark belasten – als Nebenwirkungen treten oftmals Übelkeit und Erbrechen auf. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Übelkeit und Erbrechen trotz guter Übereinstimmung bei der Wahrnehmung dieser Nebenwirkungen zwischen Patient und medizinischem Personal immer noch ein relevantes Problem darstellen. Zu dieser Problematik könnten auch Ängste der Patienten beitragen.
Bei einer Operation ist es wichtig möglichst sämtliches Krebsgewebe zu entfernen. Daher wird mit der Mediastinoskopie bei Lungenkrebs der zwischen den Lungen gelegene Mittelfellraum untersucht. Eine Studie aus den USA deutet darauf hin, dass diese Untersuchung das Risiko für Lungenentzündungen erhöhen kann.