Wie sicher und verträglich ist Ubrogepant gegen Migräne? Dies war die Frage einer frühen klinischen Studie (Phase 1) mit gesunden Teilnehmern. Das neuartige Akutmedikament machte dabei nicht mehr Probleme als ein Scheinmedikament und schien auch keine, bei seiner Wirkstoffklasse (Gepanten) befürchteten, Leberschäden zu verursachen. Weitere Studien, dann mit Migränepatienten, werden also folgen können.

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Die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von Eptinezumab wurde im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit Doppeldiagnose chronischer Migräne (CM) und Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz (MÜK) untersucht. Das Biologikum Eptinezumab bewirkte eine größere Reduktion der monatlichen Migränetage und höhere Ansprechraten als die Placebo-Kontrolle. Etwa die Hälfte der Patienten entsprach infolge der Behandlung nicht länger den internationalen Kriterien für chronische Migräne und Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz.

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Eine neue Studie fand, dass sich der Blutgehalt von Neurosteroiden, die wesentliche Signalhormone im Nervensystem, bei Patienten mit Migräne und Clusterkopfschmerz im Vergleich zueinander und im Vergleich zu Kontrollpersonen unterscheidet. Auch die Häufigkeit der Migräne zeigte sich in der Hormonmenge. Diese Hormone, die auch durch Stress beeinflusst werden, könnten einen Anteil an der Entstehung von Migräneanfällen haben, indem sie die Reizbarkeit der Nervenzellen verändern.

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Anhaltende Schmerzfreiheit ist eine wesentliche Messlatte für die akute Migränetherapie. Eine neue Analyse der klinischen Studien zum neuen Migränemedikament Lasmiditan demonstrierte, dass damit anhaltend Linderung verschafft werden konnte. Im Vergleich zum Placebo zeigten sich Besserungen in Kopfschmerz und weiteren Symptomen sowohl nach 24 als auch nach 48 Stunden.

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Körperliche Verletzung führt zu freier Mitochondrien-DNA (mtDNA) im Blut. Forscher zeigten nun, dass auch psychischer Stress bei gesunden Menschen die Menge zellfreier mtDNA steigen lassen kann. Auslöser für diesen Anstieg scheint ein Stresshormon zu sein. Mehr freie mtDNA wurde früher auch bei Depressionen gefunden. Eventuell wirkt chronisch psychischer Stress also über die mtDNA-Freisetzung als Auslöser und Verstärker von Depressionen und könnte auch bei Migräne zum Krafträuber werden.

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Aus dieser Übersichtsstudie wird deutlich: Lasmiditan stellt ein wirklich interessantes Medikament zur Akutbehandlung von Migräne dar. Spezifischer als die Triptane, ohne deren Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen, und weitreichend wirksam im Migräneprozess, über Serotoninrezeptoren, Trigeminusaktivität, entzündliche Prozesse an der Hirnhaut und die Freisetzung von CGRP. Für alle betroffenen Patienten bleibt zu hoffen, dass die Zulassung dieses Medikaments bald erfolgen wird.

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Migränebehandlungen sind entweder akut, um Kopfschmerzen und damit zusammenhängende Symptome zu lindern, oder präventiv, um die Frequenz, Dauer und Stärke der Anfälle zu mindern. Akuttherapien beinhalten dabei Wirkstoffe wie Aspirin oder Ibuprofen, aber auch die speziell für Migräne entwickelten Triptane. Diese wirken allerdings nicht bei jedem Migränepatienten oder können wegen Herz-Kreislauf-Risiken nicht genutzt werden. Die Zulassung neuer Wirkstoffe könnte in solchen Fällen möglicherweise Abhilfe schaffen.

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Migräneexperten untersuchten in einer randomisierten Studie, wie wirksam und sicher Ubrogepant, das neue Akutmedikament gegen Migräne, im Vergleich zu einem Placebo ist. Jeweils über 500 Teilnehmer in zwei Dosierungsgruppen und einer Placebogruppe berichteten häufiger Schmerzfreiheit mit Ubrogepant nach zwei Stunden. Das Nebenwirkungsprofil war unauffällig.

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Unter den speziell für Migräne entwickelten Prophylaxen gibt es aktuell lediglich Injektionslösungen, die alle gegen CGRP oder den CGRP-Rezeptor wirken. Besonders spannend sind nun auch neue Wirkstoffe, die oral, also in Tablettenform, genommen werden könnten. Nun wurde eine klinische Studie der Phase 2b/3 zum Wirkstoff Atogepant veröffentlicht, die vielversprechende Wirksamkeit über 12 Wochen Behandlung bei episodischer Migräne bei guter Verträglichkeit zeigte. 

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Ob eine genetische Veranlagung zur Anfälligkeit für Migräne und kardiovaskuläre Erkrankungen eine kausale Verbindung zwischen diesen Erkrankungen nahelegt, untersuchten Forscher nun in einer Analyse genetischer Daten. Dabei zeigte sich ein möglicherweise schützender Effekt der Veranlagung zur Migräne gegenüber dem Risiko für die koronare Herzkrankheit. Dies betrifft allerdings lediglich Migräne ohne Aura.

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Zu den Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die sich mit dem hormonellen Zyklus der Frau ändern, gehört beispielsweise die katameniale Epilepsie: monatliche Attacken. Hierbei spielt das Hormon Allopregnanolon eine Rolle. Forscher untersuchten nun, ob bei Frauen mit menstrueller Migräne Auffälligkeiten in der Konzentration von Allopregnanolon oder anderen Hormonen messbar waren. Demnach war die Hormonkonzentration invers mit der Zahl der Jahre mit Migräne und der Zahl der Migränetage korreliert und bietet somit einen Blick auf mögliche Behandlungsoptionen.

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