Disease-Management

Disease-Management-Programme (DMPs) (= strukturierte Behandlungsprogramme) – haben die Optimierung standardisierbarer Versorgungsabläufe für definierte Patientengruppen – und zwar bevorzugt chronisch Kranke – zum Ziel. Die Umsetzung von Disease-Management erfolgt in Form von Programmen, die eine Zusammenstellung diverser aufeinander abgestimmter Maßnahmen beinhalten. Diese Programme sollen sektorübergreifend alle relevanten Aspekte einer Krankheit, von der Diagnostik bis zur Rehabilitation, behandeln. Die vom Gesetzgeber in Deutschland eingeführten Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme speziell für chronisch Kranke. Ziel ist es, die Behandlung bestimmter Patientengruppen entsprechend des allgemein anerkannten medizinisch-wissenschaftlichen Kenntnisstands durchzuführen. Es geht um eine sektorübergreifende, also ambulant und stationär verzahnte, und in ihrer Qualität wissenschaftlich gesicherte Versorgung von Patienten mit chronischen Krankheiten, für deren Behandlung im Hinblick auf den gesamten Behandlungsablauf und die langfristigen Behandlungsergebnisse bzw. die Folgen der Erkrankung ein genereller Verbesserungsbedarf gesehen wird.