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Colitis ulcerosa

  • Rückblick auf letzte Woche

  • vom 08. Oktober 18 bis 14. Oktober 18

Neue medizinische Forschungsergebnisse:

Mesalazin wird standardmäßig für die Behandlung von Colitis ulcerosa eingesetzt. Das Problem ist jedoch, dass täglich mehrere dieser Tabletten eingenommen werden müssen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wissenschaftler untersuchten, ob eine höher dosierte Tablette genauso wirksam und sicher ist wie die Standardtablette. Das hätte den Vorteil, dass die Patienten weniger Tabletten schlucken müssten und sich so vermutlich auch häufiger an den Therapieplan halten würden.

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Patienten mit einer chronischen Darmentzündung profitieren von einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung. Dennoch verbringen einige Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa nur wenig Zeit in der Sonne. Dies fanden die Wissenschaftler in der vorliegenden Studie heraus. Insgesamt setzten sich in Italien Patienten mit einer chronischen Darmentzündung seltener der Sonne aus als gesunde Studienteilnehmer oder Personen, die von anderen Erkrankungen betroffen waren.

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Da die derzeit verfügbaren Wirkstoffe gegen Colitis ulcerosa nicht bei allen Patienten ausreichend wirken, wird ständig nach weiteren Wirkstoffen geforscht. Ein möglicher neuer Wirkstoff könnte Alicaforsen sein, wie diese kleine Studie zeigt. Allerdings handelt es sich hier nur um erste Ergebnisse, die durch groß angelegte Studien mit entsprechenden Kontrollen bestätigt werden müssen.

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Es gibt bereits viele Wirkstoffe, die bei dem Kampf gegen Colitis ulcerosa eingesetzt werden können. Dennoch gibt es Patienten, die auf diese Wirkstoffe nicht ansprechen. Daher wird immer weiter nach neuen Wirkstoffen geforscht. In der vorliegenden Studie zeigten Wissenschaftler, dass sich Tacrolimus dafür eignen könnte, die Krankheitssymptome von Patienten mit Colitis ulcerosa zu reduzieren.

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Das Filtern bestimmter Zellen aud dem Blut hat sich in kleineren Studien bei Colitis ulcerosa bereits als wirksam erwisen. In der vorliegenden Studie untersuchten die Wissenschaftler, ob sich diese Behandlungsmethodebei älteren Patienten genauso gut eignet wie bei jüngeren Pateinetn. Sie kamen zu dem Ergenis, dass die Behandlung bei jüngeren und bei älteren Patienten ähnlich sicher und wirksam war.

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Das Filtern bestimmter Zellen (Granulozyten und Monozyten) aus dem Blut von Colitis ulcerosa-Patienten sorgte in der vorliegenden Studie dafür, dass sich die Patienten länger in einer Ruhephase der Erkrankung befanden. Dies fanden die Wissenschaftler heraus, indem sie Patienten, die nur Prednison einnahmen, mit Patienten, die sich zusätzlich mehreren Granulozyten-Monozyten-Apherese-Sitzungen unterzogen, verglichen.

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Bei der Granulozyten-Monozyten-Apherese wird das Blut von Granulozyten und Monozyten befreit. Die vorliegende Studie zeigte, dass diese Methode einigen Patienten mit mittelschwerer Colitis ulcerosa, deren Krankheitsverlauf steroidabhängig war und die nicht mit Azathioprin behandelt werden konnten, helfen konnte, eine steroidfreie Ruhephase zu erreichen.

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Patienten mit einer chronischen Darmentzündung hatten ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dies fanden Forscher in der vorliegenden Studie heraus. Dabei war das Risiko für Herzinfarkt sowohl bei Patienten mit Morbus Crohn als auch bei Patienten mit Colitis ulcerosa erhöht, wohingegen das Risiko für Herzschwäche nur bei den Personen mit Colitis ulcerosa erhöht war.

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Bundesweites Schwerpunktprogramm mit Regensburger Beteiligung erforscht Entstehung von Knochenmetastasen In den kommenden sechs Jahren arbeiten Wissenschaftler aus ganz Deutschland eng zusammen, um Knochenmetastasen nach einer vorherigen Brust- oder Prostatakrebserkrankung frühzeitig zu erkennen und deren Entstehung zu verhindern. Insgesamt 7,8 Millionen Euro stehen für das von der Universitätsmedizin Dresden aus koordinierte, bundesweite DFG-Schwerpunktprogramm 2084 „μBONE – Kolonisierung und Interaktionen von Tumorzellen innerhalb der Knochenmikroumgebung“ in den kommenden drei Jahren zur Verfügung. Die Fakultät für Medizin der Universität Regensburg ist mit einem […]

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In einer Studie konnte das Universitätsklinikum Frankfurt die erheblichen Vorteile eines neuen Röntgengeräts gegenüber seinem Vorgänger aufzeigen. Leberkrebs ist mit rund 780.000 Neuerkrankungen im Jahr der fünfthäufigste bösartige Tumor weltweit. Die Transarterielle Chemoembolisation (TACE) ist eine erfolgversprechende Behandlungsmethode bei Leberkrebs und Lebermetastasen. Bei diesem Verfahren wird der Tumor gezielt medikamentös attackiert und zudem seine Versorgung mit Nährstoffen abgeschnitten. Wird die TACE in regelmäßigen Abständen vollzogen, erhöht sie die Lebenserwartung von Leberkrebspatienten. Zudem wird der TACE als Überbrückungstherapie vor einer Lebertransplantation […]

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Die Bereitschaft von Männern und Frauen, sich im Wettbewerb zu stellen, lässt sich angleichen Frauen sind in der Gesellschaft immer noch benachteiligt, vor allem im Beruf: Sie werden häufig schlechter bezahlt als Männer und haben es schwerer, wenn sie Karriere machen wollen. Ein Grund dafür dürfte das weniger ausgeprägte Konkurrenzdenken von Frauen sein. In einem Versuch haben Wissenschaftler nun gezeigt, dass dieser Unterschied mithilfe des sogenannten Priming deutlich verringert werden kann. Bei der einfachen psychologischen Methode werden persönliche Erlebnisse ins […]

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Die Beschreibungen von Nebenwirkungen in Beipackzetteln von Medikamenten sind für Patient*innen oft nicht zu verstehen, dabei könnte schon ein kleiner Zusatz helfen. Zu diesem Schluss kommt eine Onlinestudie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und der Universität Hamburg mit fast 400 Laien. Die Ergebnisse wurden im Journal PLOS ONE veröffentlicht. Vor der Einnahme eines Medikaments sollte man den Beipackzettel lesen, um sich vor allem über die richtige Einnahme und mögliche Nebenwirkungen zu informieren. Letzteres gestaltet sich jedoch meist schwierig. Missverständnisse […]

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Mit einem „Rote-Hand-Brief“ haben die Zulassungsinhaber von Arzneimitteln, die den Wirkstoff Hydrochlorothiazid (HCT) enthalten auf ein mögliches Langzeitrisiko hingewiesen: Auswertungen dänischer Gesundheitsdaten in pharmakoepidemiologische Studien zeigen, dass steigende kumulative Dosen von HCT anscheinend das Risiko erhöhen, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Das sollte aber nicht zu Kurzschlussreaktionen führen. Ob mit oder ohne HCT: Der Bluthochdruck muss in jedem Fall behandelt werden. Mit Hilfe von sogenannten „Rote-Hand-Briefen“ informieren pharmazeutische Hersteller Fachkreise über neu erkannte Arzneimittelrisiken. Nun haben alle pharmazeutischen Hersteller des […]

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Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) gehört weltweit zu den Wegbereitern der Plasmamedizin. Ein Team von Wissenschaftlern hat dort in den vergangenen Monaten untersucht, welche zusätzliche Wirkung der Einsatz von gepulsten elektrischen Feldern – in Kombination mit kaltem Plasma – entfaltet. Unter einem Dach untersuchen Physiker, Biochemiker, Biologen, Mediziner und Pharmazeuten am INP die Wechselwirkungen von physikalischen Plasmen und Zellen. Der am INP entwickelte Plasmajet kINPen gehört mittlerweile zum Instrumentarium vieler Kliniken und wird erfolgreich bei der Behandlung chronisch […]

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UKL-Kardiologe Wachter stellt Ergebnisse seiner Arbeit auf Weltkongress in Kanada vor Leipzig. Die Früherkennung von Vorhofflimmern bei Schlaganfallpatienten verbessert sich in erheblicher Weise, wird bei diesen Patienten mehrfach ein zehntägiges Langzeit-EKG durchgeführt. Das ist das Ergebnis einer dreijährigen Studie, die von Prof. Rolf Wachter, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Kardiologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL), geleitet wurde. Die Entdeckung des Vorhofflimmerns führt nicht nur zur Änderung der Therapie, sondern verhindert möglicherweise sogar einen erneuten Schlaganfall. Vorhofflimmern gilt als häufigste […]

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Ob bei einer Krebs-Operation wirklich der gesamte Tumor entfernt worden ist, lässt sich mit derzeitigen Verfahren erst nach einem Eingriff mit Sicherheit feststellen. Ein interdisziplinäres Forscherteam des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), der Friedrich-Schiller-Universität (FSU), des Universitätsklinikums sowie des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena hat nun einen optischen Ansatz vorgelegt, mit dem krebsartiges Gewebe bereits während der Operation schnell, schonend und verlässlich diagnostiziert werden kann. Dafür sind die Wissenschaftler am 18. Oktober 2018 in Goslar mit dem […]

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Würzburger Forscher untersuchen ob Diabetes-Medikament auch Patienten ohne Diabetes hilft In der großen klinischen Studie EMPA-REG OUTCOME mit Patienten mit Herzerkrankung und Typ-2-Diabetes haben Würzburger Forscher bereits nachgewiesen, dass Empagliflozin nicht nur den Blutzucker senkt, sondern auch die Todesfälle infolge einer Herzerkrankung reduziert und positive Auswirkungen auf die Nieren hat. Nun bauen neue klinische Studien auf diese wichtigen Ergebnisse auf. Gerade gestartet ist die EMPA-KIDNEY-Studie, die den Herz- und Nierenschutz mit Empagliflozin auch bei Patienten ohne Diabetes zeigen soll. Die […]

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ETH-Doktorand Kai von Petersdorff-Campen hat ein Verfahren entwickelt, um magnethaltige Produkte per 3D-Druck herzustellen. Anhand einer künstlichen Herzpumpe zeigte er die Funktionsweise – und gewann damit einen internationalen Prototypen-Wettbewerb Als Kai von Petersdorff-Campen beschloss, eine künstliche Herzpumpe per 3D-Druck herzustellen, ahnte er nicht, wie gross die Aufmerksamkeit für dieses Projekt sein würde. Denn das Plastikteil, das er nach 15 Stunden aus dem Drucker nahm, war von sehr geringer Qualität. Aber es funktionierte, wie sich im darauffolgenden Test zeigte – und […]

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