Neues aus Forschung und Wissenschaft zu

Morbus Crohn

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Adalimumab ist schon seit einigen Jahren für die Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zugelassen. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie lange die Pateinten mit dem Wirkstoff behandelt werden konnten. Wirkungsverlust und Nebenwirkungen führen nämlich nicht selten zu einem Therapie-Abbruch. Etwa die Hälfte der Patienten konnte jedoch dauerhaft mit Adalimumab behandelt werden.

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Wissenschaftler untersuchten in ihrer Studie, ob die Wirksamkeit eines Online-Sportprogramms verbessert wird, wenn den Teilnehmern Schrittzähler zur Verfügung gestellt werden. Dies war durchaus der Fall: Personen mit Schrittzähler waren sportlicher und bewerteten das Programm besser.

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Rauchen wirkt sich negativ auf den Krankheitsverlauf von Morbus Crohn aus. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Die Wissenschaftler stellten nämlich fest, dass Patienten, die zum Zeitpunkt ihrer Morbus Crohn-Diagnose rauchten, ein größeres Risiko für einen schlechteren Krankheitsverlauf hatten als Patienten, die nicht rauchten. Des Weiteren schienen die Raucher davon zu profitieren, wenn sie innerhalb von zwei Jahren nach der Diagnose mit dem Rauchen aufhörten.

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Chronische Darmentzündungen werden in der Regel mit Wirkstoffen behandelt, die das Immunsystem herunterregulieren (Immunsuppressiva). Wirkt sich eine solche Behandlung auf den Impfschutz gegen Masern, Mumps und Röteln aus? Die Ergebnisse der vorliegenden Studie lassen vermuten, dass dies nicht so ist.

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Da Patienten mit einer chronischen Darmentzündung ein erhöhtes Risiko für eine Herpes zoster-Infektion (Gürtelrose) haben, könnte gerade für sie eine entsprechende Impfung sinnvoll sein. US-amerikanische Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass eine solche Impfung bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa wirksam ist – also tatsächlich das Risiko für Gürtelrose reduziert.

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Wenn die klassischen Wirkstoffe nicht helfen, bietet Methotrexat eine weitere Möglichkeit, die Krankheitssymptome bei Morbus Crohn zu lindern. In der vorliegenden Studie untersuchten Wissenschaftler, wie wirksam Methotrexat bei der Behandlung von Kindern mit Morbus Crohn ist. Hierzu fassten sie die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen.

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Morbus Crohn kann auch Körperstellen außerhalb des Darms betreffen (extraintestinale Manifestationen). In der vorliegenden Studie untersuchten Wissenschaftler, ob die Häufigkeit von extraintestinalen Manifestationen mit dem Erkrankungsalter zusammenhängt. Sie fanden heraus, dass Patienten, die bereits in jungen Jahren die Diagnose bekamen, häufiger von Krankheitssymptomen außerhalb des Darms betroffen waren als die Patienten, die erst im höheren Alter an Morbus Crohn erkrankten.

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