Bester Zeitpunkt für den HPV-Schutz ist „vor dem ersten Mal“ Humane Papillomviren (HPV) sind weltweit verbreitet, werden meist über sexuellen Kontakt übertragen und gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Sie können Genitalwarzen oder Krebsvorstufen verursachen. Damit ein hoch wirksamer Impfschutz möglich ist, soll die HPV-Impfung idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen. Für Mädchen {…}
Empfehlungen zum Einsatz von Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemitteln Berufstätige, deren Haut viel Kontakt zu Wasser, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Kühlschmierstoffen oder anderen Reizstoffen hat, sind vermehrt von Handekzemen betroffen, da solche Tätigkeiten die Hautbarriere schädigen und Ekzeme auslösen oder verschlimmern können. Berufliche Hautmittel (Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemittel), die für den Einsatz am Arbeitsplatz vorgesehen sind, können {…}
Zum Welt-HPV-Tages am 4. März 2025: Schutz vor Gebärmutterhals- oder Analkrebs, Kopf-Hals-Tumoren und Genitalwarzen Der beste Zeitpunkt für die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV-Viren) ist ein Alter zwischen 9 und 14 Jahren, noch vor ersten sexuellen Kontakten. Die Impfquoten sind jedoch in Deutschland noch immer zu niedrig. Nur die Hälfte der Mädchen und etwa ein {…}
Zum „Welttag der seelischen Gesundheit“ am 10. Oktober Die Psychodermatologie widmet sich als etablierter Bereich innerhalb der Dermatologie in Zusammenarbeit mit Psychosomatik und Psychiatrie dem Zusammenspiel physischer und psychischer Komponenten bei Hauterkrankungen. Das Ziel der Psychodermatologie ist die Verbesserung der Versorgung von dermatologischen Patientinnen und Patienten. Dies geschieht durch die bedarfsgerechte Ermittlung psychischer Begleitfaktoren und {…}
Sichtbare Hauterkrankungen, die nicht heilbar, sondern nur gelindert werden können, sind für viele Betroffene eine starke psychische Belastung. Der kreisrunde Haarausfall und die Vitiligo sind dafür Beispiele. Lange Zeit waren die medikamentösen Therapiemöglichkeiten begrenzt. Mit der neuen Substanzklasse der Januskinase (JAK)-Inhibitoren verbessern sich die Therapieergebnisse. Die positiven Effekte bei der Therapie der schwer ausgeprägten Vitiligo {…}
Ausblick auf Potenziale moderner topischer und systemischer Therapeutika Berlin – Handekzeme sind häufige entzündliche Hauterkrankungen, die nicht nur das individuelle Wohlbefinden der Betroffenen einschränken, sondern oft auch Auswirkungen auf den Beruf haben. Das Handekzem ist die Nummer 1 unter den Berufskrankheiten. Subtypen erkennen, Schweregrad einstufen, die richtige Therapie und ursachenbezogene Präventionsmaßnahmen einleiten – das sind {…}
Kombi aus Tabletten und antimykotischem Nagellack bei mittelschwerem und schwerem Befall Nagelpilz, medizinisch Onychomykose genannt, betrifft in Deutschland schätzungsweise 2 bis 15 % der Bevölkerung. Die optisch unschönen Nagelveränderungen sind kein bloßes kosmetisches Problem, sondern eine ernstzunehmende Infektion. Um die richtige Therapie gegen die verursachenden Pilze einzuleiten, muss eine exakte Diagnose vorliegen. Wie die „Materialentnahme“ {…}
In der westlichen Welt werden nahezu alle Säuglinge und Kleinkinder in Windeln gewickelt. Die Einwegprodukte werden mitunter aber auch zum unverzichtbaren Begleiter, wenn im Alter Harn- und/oder Stuhlinkontinenz das Leben erschweren. Die Windeldermatitis (Inkontinenz-assoziierte Dermatitis), ist eine verbreitete entzündliche Hautschädigung, die für die Betroffenen mit Schmerz und Leid verbunden ist. Die Deutsche Dermatologischen Gesellschaft (DDG) {…}
Die Alopecia areata ist eine chronische, immunvermittelte Erkrankung, die durch akuten oder chronischen Haarausfall gekennzeichnet ist und alle Lebensalter betreffen kann. Die Ursachen sind noch nicht geklärt. Infekte oder starker psychischer Stress könnten als Auslöser infrage kommen. Von einem solchen Haarausfall sind in Deutschland schätzungsweise zwei Prozent aller Menschen – Männer und Frauen gleichermaßen – {…}
Chronischer Juckreiz wird häufig mit Hauterkrankungen assoziiert. Er ist jedoch ein Leitsymptom vieler, auch internistischer Erkrankungen. Mit der S2k-Leitlinie Chronischer Pruritus gelingt es einer Expertengruppe unter Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) Diagnostik und Therapie zu definieren und zu standardisieren. Als fächerübergreifendes Leitsymptom geht der chronische Pruritus mit einer hohen Krankheitslast und erheblichem Leiden der {…}
Das Tragen einer FFP2-Schutzmaske wird auch in Zukunft in vielen Arbeitsbereichen, aber auch bei manchen Freizeitaktivitäten nötig sein, um die Ausbreitung der Coronapandemie einzudämmen. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) spricht sich ausdrücklich für Maskenschutz im medizinischen Bereich und im öffentlichen Nahverkehr aus. Mit dem Masketragen können Hautirritationen und Hautprobleme einhergehen, die unter dem Begriff Maskendermatitis {…}
In Pandemiezeiten ist die Angst vor Ansteckung mit Corona groß, so dass selbst bei besorgniserregenden Anlässen oder Früherkennungsuntersuchungen der Gang zur Hautärztin oder zum Hautarzt abgesagt oder verschoben wird. Die Folgen vor allem für Hautkrebspatientinnen und -patienten können dramatisch sein, wenn die Diagnose verspätet gestellt wird. Anhand aktueller Studien erläutern Experten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft {…}
Desinfizieren plus Hautpflege mit Pflegepräparaten statt Händewaschen mit Seife Intensivierte Handhygiene in der Coronapandemie ist zwar unverzichtbar, sie birgt aber ein erhöhtes Risiko für Handekzeme. Experten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. (DDG) weisen im Vorfeld der 51. virtuellen DDG-Tagung (14. bis 17. April 2021) darauf hin, dass anstelle von häufigem Händewaschen mit Seifen die Hände {…}