Menschen, die Medikamente gegen Knochenabbau einnehmen, sogenannte Antiresorptiva, können grundsätzlich auch mit Zahnimplantaten versorgt werden. Dies ist eine wichtige Botschaft der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) in einer aktualisierten Leitlinie. Allerdings muss das Risiko für Komplikationen sorgfältig und individuell geprüft werden, betonen die Fachleute von {…}
Ein Mangel an Vitamin-D kann die Einheilung von Zahnimplantaten oder den Heilungsprozess nach dem Aufbau von Kieferknochen beeinträchtigen. Trotzdem empfehlen Fachleute keine routinemäßige Untersuchung des Vitaminspiegels oder eine vorsorgliche Einnahme des Vitamins, wenn sich Patientinnen und Patienten einer Implantat-Therapie unterziehen. Zu diesem Ergebnis kommen Fachleute von 23 wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Organisationen und Patientengruppen, die unter Federführung {…}
„Um den Erfolg einer Therapie mit Zahnimplantaten dauerhaft zu sichern, ist eine langfristige professionelle Betreuung der Patienten unerlässlich“, erklärt DGI-Präsident Prof. Dr. Knut A. Grötz (Wiesbaden) auf dem 33. Kongress der DGI, der vom 28. bis 30. November in Hamburg stattfindet. Insbesondere die Betreuung von Risikopatienten erfordere eine engere Zusammenarbeit mit anderen (zahn-)medizinischen Fächern und {…}