Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)

Die Ergebnisse der aktuellen Cochrane-Analyse sind ernüchternd: Demnach haben die Beta-Amyloid-Antikörper keinen bedeutsamen klinischen Effekt. Allerdings untersuchten nur zwei der 17 in der Metaanalyse bewerteten Studien die zugelassenen Antikörper Lecanemab und Donanemab. Die anderen 15 Studien betrafen Antikörper, deren Weiterentwicklung aufgrund mangelnder Wirksamkeit bereits eingestellt wurde. DGN-Experten mahnen davor, aufgrund der Metaanalyse dem Therapieprinzip jegliche {…}

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Am 11. April ist Welt-Parkinson-Tag. Der Aktionstag stellt die Prävention dieser neurodegenerativen Erkrankung in den Mittelpunkt. Bekannt ist, dass auch die Ernährung eine Rolle bei der Entstehung von Parkinson spielt. Weniger bekannt ist jedoch, dass Diabetes mellitus – und sogar seine Vorstufen – das Risiko erhöhen, im Laufe des Lebens an Parkinson zu erkranken. Eine {…}

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Tavapadon, ein selektiver partieller D1/D5-Agonist, zeigt in zwei randomisierten Studien vielversprechende Effekte bei frühem und fortgeschrittenem Morbus Parkinson. Sowohl motorische Symptome als auch „on-off“-Fluktuationen verbesserten sich signifikant. Sicherheitssignale wurden nicht beobachtet. Oral verabreichtes Levodopa ist die bevorzugte Erstlinientherapie bei Parkinson, doch die langfristige Einnahme ist mit der Entstehung motorischer Komplikationen verbunden, darunter sogenannte „on-off“-Schwankungen und {…}

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Serielle quantitative Bestimmungen Epstein-Barr-Virus (EBV)-spezifischer Antikörper könnten als Biomarker zur Diagnose der MS herangezogen werden. Offenbar sind bei dieser Erkrankung Antikörper gegen Epstein-Barr Nuclear Antigen (EBNA)-1 anhaltend erhöht. Weil Klinik und Bildgebung hohe Schnittmengen aufweisen, kann es schwierig sein, Multiple Sklerose (MS), Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper-assoziierte Erkrankung (MOGAD) und Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) voneinander abzugrenzen, wenn die typischen Autoantikörper für {…}

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Die Meningitis ist eine bedrohliche und fulminant verlaufende Krankheit. Bei Auftreten ist eine sofortige Therapie notwendig, denn auch bei dieser neurologischen Krankheit gilt „Time is Brain“. Angesichts der aktuellen Meningitisfälle in Südengland erinnert die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) an die Bedeutung der Impfung gegen Meningokokken: Diese schützt jeden einzelnen und kann bei einer hohen {…}

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Schauen Sie sich hier die Leitlinie an Aktuell wurde die S2k-Leitlinie „Funktionelle Bewegungsstörungen“ veröffentlicht. Neben der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) als Herausgeberin waren zehn weitere Fachgesellschaften und Organisationen an der Erstellung beteiligt. Die Leitlinie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte aus den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik – und fasst das Wissen über funktionelle Bewegungsstörungen {…}

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Schauen Sie sich hier die Leitlinie an Unter der Federführung von Prof. Dr. Claudia Sommer, Würzburg, und Priv.-Doz. Dr. Kalliopi Pitarokoili, Bochum, wurde die Leitlinie zur Therapie immunvermittelter Neuropathien vollständig überarbeitet. Als häufigste Krankheiten nehmen das Guillain-Barré-Syndrom und die chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie den größten Raum in der Leitlinie ein. Für den klinischen Alltag hochrelevant {…}

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Neurologische Krankheiten laufen in Deutschland oft unter dem Radar, nicht zuletzt, weil die sehr häufigen, originär neurologischen Diagnosen Schlaganfall und Demenzen mit hohen Fallzahlen in der Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) nicht als neurologische Krankheiten geführt und kodiert werden. Das beeinflusst die statistischen Auswertungen der Krankheitslast/-kosten. Betrachtet man hingegen das Gesamtvolumen neurologischer Krankheiten, wird deutlich, wie {…}

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Wenn Menschen mit über mindestens einem Jahr stabil eingestellter Multipler Sklerose (MS) und fehlender Krankheitsaktivität unter Ocrelizumab-Therapie die B-Zell-depletierende Behandlung beendeten, war die Krankheitskontrolle in einer deutschen Studie über im Median 28,5 Monate ebenso gut wie bei Personen, die ihre Therapie unverändert fortsetzten. Nach über 32 Monaten stieg das Rezidivrisiko aber wieder an. Weil rund {…}

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Kann die Impfung gegen das Varizella-Zoster-Virus (VZV), welches Windpocken und Gürtelrose auslöst, vor einer Demenz schützen? Im Jahr 2025 sind zwei große Studien – eine aus UK, eine andere aus Australien – publiziert worden, die beide quasi ein „Real-Life-Experiment“ waren und einen eindrucksvollen Nachweis liefern. Nun bestätigt eine aktuelle Publikation den beobachteten Effekt. Zwar wurde {…}

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Bekannt ist, dass Triptane mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergehen. Eine aktuelle Studie deutet nun darauf, dass dies auch bei CGRP-Hemmern der Fall sein könnte. Das Risiko sowohl für den aus verschiedenen kardiovaskulären Ereignissen zusammengesetzten primären Endpunkt als auch für ischämische Schlaganfälle stieg nach Beginn einer entsprechenden Therapie an. Zur Substanzklasse der „Calcitonin gene-related peptide“ {…}

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Höhere kumulative Rituximab-Dosierungen können das Infektionsrisiko erhöhen. Eine aktuelle Studie untersuchte nun, ob eine Verlängerung des Dosisintervalls bei schubförmiger MS vertretbar ist. Wie sich zeigte, kam es dadurch nicht zu einer höheren Krankheitsaktivität. Die B-Zell-depletierende Therapie mit Rituximab (RTX), einem anti-CD20-Antikörper, gilt als effiziente Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS). RTX ist seit 1998 auf {…}

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Alzheimer und Schlaganfall sind zwei häufige und gefürchtete neurologische Krankheiten. Doch man kann aktiv vorbeugen und damit sein persönliches Risiko, eine der beide Diagnosen zu erhalten, deutlich absenken. Gerade Bewegung und Sport lohnen sich. Das zeigte eine aktuell zu Weihnachten publizierte Studie aus „BMC Public Health“ [1]. Ein aktiver Lebensstil und ausreichend Schlaf hatten sogar {…}

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