Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)

Bisher traten Gesichtslähmungen (Fazialisparesen) im zeitlichen Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Impfung nur selten auf. Fazialisparesen sind häufig mit Viruserkrankungen assoziiert, wie Gürtelrose-, Herpes simplex – oder Grippeviren. Auch Impfungen können, wenn auch seltener, die Entwicklung von Fazialisparesen triggern. Das ist womöglich auch bei der Impfung gegen SARS-CoV-2 der Fall, während ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen der […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Mit Abklingen der akuten Phase einer SARS-CoV-2-Infektion leiden viele Patienten unter neurologisch-kognitiven Defiziten. Eine Studie [1] konnte nun mit einer speziellen Bildgebungstechnik, der 18FDG-PET ([18F]Fluordesoxyglucose-Positronenemmissions-Tomografie), eine Verminderung des Glukosestoffwechsels im Gehirn nachweisen, die mit solchen neurokognitiven Defiziten assoziiert ist. Die Arbeitsgruppe publizierte auch Ergebnisse eines Follow-ups [2] von acht Patienten der Originalstudie. Hier zeigte sich […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine chronische neurologische Erkrankung, genauer eine Motoneuronerkrankung, bei der es zu schwerer Muskelschwäche und Muskelschwund kommt. SMA Typ 1 betrifft schon Neugeborene, die Säuglinge erlernen meistens nicht einmal eine normale Kopfkontrolle oder freies Sitzen. Die ursächliche Genmutation ist bekannt, was bislang zu drei spezifischen Therapiekonzepten geführt hat, zwei davon sind […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Relativ oft kann die Ursache eines Schlaganfalls nicht geklärt werden. Nicht selten haben diese Patienten als Zufallsbefund im Herzultraschall einen „Vorhofseptumdefekt“ bzw. persistierendes Foramen ovale (PFO), das zu paradoxen Embolien und somit zu Schlaganfällen prädisponieren kann. Eine Studie [1] zeigte nun, dass bei den Betroffenen zur Prophylaxe eines erneuten Schlaganfalls Acetylsalicylsäure/ASS genauso gut geeignet ist […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Schlaganfälle sind eine der häufigsten Ursachen für bleibende Behinderungen bei Erwachsenen. Ursache für ein schlechtes Outcome ist, dass oft zu viel Zeit zwischen dem Einsetzen der Symptome und der Einleitung der Notfalltherapie verstreicht. Eine aktuelle Studie zeigte nun, dass es durch den Einsatz sogenannter mobiler Stroke Units (STroke Einsatz-MObile = STEMO) Zeit gespart wird und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Jedes Jahr findet am 28. Februar der ‚Internationale Tag der Seltenen Erkrankungen‘ statt. Über 6.800 solcher Erkrankungen sind bekannt, ein Großteil davon betrifft das Gehirn und das Nervensystem, ihre Behandlung fällt somit in das Fachgebiet Neurologie. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) ist in verschiedenen Netzwerken aktiv, auch international, um seltene Erkrankungen zu erforschen und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Am 22. Februar ist Welt-Enzephalitis-Tag. Ziel ist, Gehirnentzündungen als Krankheitsbild stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Denn sie können lebensbedrohlich sein und zu bleibenden Gehirnschäden führen. Die meisten Enzephalitiden werden weltweit durch Erreger verursacht, doch in nordeuropäischen Ländern werden inzwischen viele der Erkrankungen auch autoimmun ausgelöst. Ein relativ neues Krankheitsbild ist die […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Progressive Supranukleäre Blickparese (PSP) ist eine chronisch-fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die wie die Alzheimer-Erkrankung zu den sogenannten Tauopathien zählt. Bislang sind diese Erkrankungen nicht ursächlich behandelbar. Monoklonale Antikörper gegen das Tau-Protein gelten als vielversprechende Therapiestrategie. Eine heute in Lancet Neurology publizierte weltweite Phase-II-Studie [1] mit dem monoklonalen Antikörper Tilavonemab zeigt die Möglichkeiten und Herausforderungen auf: […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine kürzlich publizierte Studie [1] zieht gerade in Fachkreisen viel Aufmerksamkeit auf sich, denn wenige Wochen nach der Einführung der ersten mRNA-basierten Corona-Impfstoffe wird von einer mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose (MS) berichtet. Die tierexperimentelle Studie gilt bei Experten als interessant und weckt Hoffnungen auf einen Durchbruch bei der Behandlung der Autoimmunerkrankung. Dennoch handelt es sich […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Viruserkrankung geht, doch die neurologischen Symptome halten an. Am häufigsten sind das chronische Erschöpfungssyndrom, Schmerzen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme und Schlafstörungen. Wie lange sie anhalten, scheint von Patient zu Patient unterschiedlich zu sein. In der Regel sind es aber mehrere Wochen und Monate. Im Rahmen des NAPKON-Projekts sollen u.a. neurologische Langzeitfolgen genauer untersucht werden. Besonders wichtig […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Einige COVID-19- Patientinnen und -Patienten entwickeln neurologische Begleit- und Folgeerkrankungen, die unter dem Begriff ‚Neuro-COVID‘ zusammengefasst werden. Eine Studiengruppe der Universitäten Münster und Duisburg-Essen analysierte das Nervenwasser von ‚Neuro-COVID‘-Patientinnen und -Patienten und kam zu einer aufschlussreichen Erkenntnis: Die Betroffenen wiesen auf zellulärer Ebene Zeichen einer verminderten Immunantwort auf SARS-CoV-2 im Nervensystem auf. Zahlreiche Fallberichte und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Aktuell publizierte Registerdaten [1] zeigen, dass Myasthenia gravis-Patientinnen und -Patienten bei einer Infektion mit SARS-CoV 2 eine erhöhte Sterblichkeitsrate haben. Diese vorläufigen Ergebnisse könnten aber einem Reporting-Bias geschuldet sein, denn oft werden vor allem die Fälle in Register eingepflegt, die nicht problemlos verlaufen. Keinesfalls sollten die Betroffenen aus Sorge vor schweren Verläufen eine effektive Immuntherapie […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine aktuell in „Lancet Neurology“ publizierte Studie [1] zeigt, dass die Therapie mit Prednison die Zahl der Kopfschmerzattacken bei Patientinnen und Patienten mit episodischem Clusterkopfschmerz signifikant reduzieren kann. Bei einem Drittel der Patienten beendete die Therapie die Kopfschmerzanfälle sogar ganz und bei der Hälfte der Studienteilnehmer konnte zumindest die Halbierung der Attackenzahl erreicht werden, ohne […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →