Geflüchtete Menschen haben oft schwerste Traumata erlebt. Krieg, Verfolgung, Gewalt, der Verlust von Angehörigen – viele tragen seelische Wunden, die lange unsichtbar bleiben. Genau hier setzt das neue Projekt HOME an: Gemeinsam mit dem Bremer Behandlungszentrum REFUGIO will das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS prüfen, ob eine von der Weltgesundheitsorganisation entwickelte Intervention Geflüchteten {…}
Ein rauchfreies Zuhause schützt Mutter und Kind – schon während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Doch mit Willensstärke allein ist der Rauchstopp oft nicht zu schaffen. In Bremen startet jetzt ein neues Beratungsprogramm, das werdende Mütter gezielt unterstützt. Viele werdende Eltern entscheiden sich zu Beginn der Schwangerschaft, rauchfrei zu werden. Schätzungen des Robert Koch-Instituts {…}
Zwei neue Studien des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS in Bremen zeigen erstmals, dass die Luftqualität direkt den Blutdruck und wichtige Marker für das Diabetes-Risiko beeinflusst. Möglich wurde dieser Nachweis durch die Anwendung von Methoden der kausalen Inferenz, die es erlauben, die Effekte sogenannter hypothetischer Interventionen zu ermitteln. Schon länger weisen Beobachtungsstudien darauf {…}
Deutschland investiert Milliarden in sein Gesundheitswesen – doch die Ergebnisse bleiben hinter denen vieler europäischer Nachbarn zurück. Warum ist das so? Eine aktuelle Analyse der Gesundheitspolitik beleuchtet systematische Schwächen und macht Reformvorschläge. Deutschland gehört zu den wirtschaftsstärksten Nationen der Welt. Das Sozialsystem ist gut ausgebaut, die Gesundheitsausgaben pro Kopf sind die dritthöchsten innerhalb der Organisation {…}
Hausbesuchsprogramme schützen langfristig – das zeigt eine aktuelle Veröffentlichung des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Als besonders wirksam erwies sich eine bestimmte Form der Betreuung. Junge Mütter, die sich in schwierigen sozialen und finanziellen Lebenslagen befinden, stehen oft unter enormem Druck. Ohne ausreichende Unterstützung können psychosoziale Belastungen schnell zur Überforderung führen – mit {…}
Darmspiegelungen sind ein effektiver Weg, Darmkrebs vorzubeugen. Bei der Untersuchung können Krebsvorstufen erkannt und entfernt werden. Forschende vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS in Bremen bestätigen jetzt zwar diese präventive Wirkung, zeigen aber auch, dass es von den durchführenden Ärztinnen und Ärzten abhängt, wie gut eine Darmspiegelung vor Darmkrebs schützt. Die Ergebnisse der {…}
Bremen – Eine ältere Frau sitzt vor ihrem Smartphone. Die App, die ihr Arzt empfohlen hat, soll helfen, ihre Medikamenteneinnahme zu organisieren. Doch nach mehreren Versuchen gibt sie frustriert auf: „Das ist nichts für mich.“ Diese Szene steht sinnbildlich für ein grundlegendes Problem der digitalen Gesundheit in Deutschland: Technisch machbar ist vieles, doch der Zugang {…}
Bremen – Eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS zeigt, dass Vitamin D in Kombination mit körperlicher Aktivität die Knochengesundheit bei Kindern und Jugendlichen deutlich verbessert. Die in Nutrition Research veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass ein angemessener Vitamin-D-Spiegel in Kombination mit mindestens 60 Minuten moderater bis intensiver körperlicher Aktivität täglich die Knochensteifigkeit {…}
Bremen – Eine aktuelle Studie der DAK Gesundheit in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS sowie dem Adipositaszentrum am Städtischen Klinikum Dresden-Neustadt zeigt, dass ein substanzieller Anteil an Personen nach einer Adipositaschirurgie Alkoholkonsumstörungen entwickelt. Dies gilt insbesondere für Männer und Personen, deren Eingriff schon länger zurückliegt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine {…}
Bremen – Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS hat in einer aktuellen Studie wesentliche Fortschritte bei der Identifizierung von Gesundheitsmarkern gemacht, die für ein langes und gesundes Leben entscheidend sind. Unter der Leitung von Prof. Dr. Krasimira Aleksandrova und in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) liefert die Forschung {…}
In Deutschland werden etwa 40 Prozent der Kleinkinder mit Breitbandantibiotika behandelt, wenn sie zum ersten Mal in ihrem Leben ambulante Antibiotika erhalten. Im Vergleich dazu beträgt dieser Anteil in Dänemark lediglich 6 Prozent. Diese Diskrepanz hat potenziell schwerwiegende Folgen. Die Unterschiede zwischen beiden Ländern zeigten sich in einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und {…}
Eine neue Untersuchung des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS hat ermittelt, wie emotionale Zustände die Ernährungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen und welche Interventionen helfen, ungesunde Essgewohnheiten zu ändern. Die Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Rolle von Stress und Impulsivität bei der Nahrungsauswahl, insbesondere im Zusammenhang mit süßen und fetthaltigen Lebensmitteln. Sie ist {…}
Ein neues Projekt hilft pflegenden Angehörigen: Über WhatsApp bekommen Betroffene hilfreiche Tipps, um den anstrengenden Alltag zu bewältigen. Das kostenlose Angebot will so deren Lebensqualität verbessern und eine wichtige Frage klären. Möglichst viel Zeit mit pflegebedürftigen Angehörigen oder Bekannten verbringen und dafür sorgen, dass es der Person gut geht – Anträge ausfüllen, Widerspruch einlegen und {…}