Wie kann man Mütter mit Risiko für Präeklampsie früher erkennen? Alte virale DNA könnte ein Hinweis sein. Sie steuert ein Gen, das an der Entwicklung der Plazenta beteiligt ist, berichtet ein internationales Team um Forschende des Max Delbrück Center und der University of Bath in „Genome Biology“. Gemeinsame Pressemitteilung des Max Delbrück Center und der {…}
Mit mehr als zwei Millionen Euro fördert der britische Wellcome Trust ein Forschungsprojekt, das untersucht, wie sich Malaria auf die Entwicklung Ungeborener auswirkt. Emanuel Wyler vom Max Delbrück Center erforscht dabei die Wechselwirkungen zwischen dem Parasiten Plasmodium falciparum und der Plazenta. Eine Infektion mit dem Parasiten Plasmodium falciparum während der Schwangerschaft kann verheerende Folgen haben: Nach Angaben {…}
Symptom-Checker aus dem Internet liegen häufig daneben. Kann KI es besser? Forschende aus dem Team von Altuna Akalin am MDC-BIMSB haben untersucht, inwieweit große Sprachmodelle Patient*innen beraten und Ärzt*innen unterstützen können. Ihre Studie ist in „npj Digital Medicine“ veröffentlicht. Zuerst war da nur ein Stechen, ein merkwürdiges Gefühl in der Brust. Dann kam eine unerklärliche {…}
Eine Kombination hochauflösender räumlicher Einzelzelltechnologien kann die zelluläre Nachbarschaft eines Tumors in 3D kartieren und so Angriffspunkte für eine personalisierte Krebstherapie finden. Das schreibt ein Team um Nikolaus Rajewsky vom Max Delbrück Center in zwei „Cell Systems“-Studien. Es geht nicht nur darum, welche Zellen in einem Tumor vorkommen. Wirklich detailliert wird das Bild erst dann, {…}
Herzmuskelentzündungen unterscheiden sich je nach Auslöser – seien es COVID-19, die mRNA-Impfung gegen COVID-19 oder andere Ursachen. Diese Ergebnisse ebnen den Weg für passgenauere Therapien, berichten Berliner Forschende gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen in „Nature Cardiovascular Research“. Die Immunsignaturen bei Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) unterscheiden sich je nach Ursache. Sie variieren je nachdem, ob sie durch Infektionen mit {…}
Mithilfe der Genschere CRISPR will ein Team um Simone Spuler vom Experimental and Clinical Research Center in Berlin eine gezielte Therapie für Muskeldystrophie entwickeln. Ihre präklinischen Ergebnisse stellen sie nun in „Nature Communications“ vor. Sie ebnen den Weg für erste Studien am Menschen. Wissenschaftler*innen des Experimental and Clinical Research Center (ECRC), einer gemeinsamen Einrichtung des {…}
Mikrobielle Gemeinschaften sind im Magen-Darm-Trakt von Mäusen ungleich verteilt – was wiederum Auswirkungen auf Immunzellpopulationen hat. Das berichten Forschende vom Experimental and Clinical Reserach Vener des Max Delbrück Center und der Charité – Universitätsmedizin Berlin in „Gut Microbes“. In den anatomischen Abschnitten des Magen-Darm-Trakts von Mäusen setzen sich die Mikroben-Gemeinschaften jeweils unterschiedlich zusammen. Diese spezifische {…}
Das Team um Misha Kudryashev am Max Delbrück Center hat ein molekulares Zwischenprodukt eines Serotoninrezeptors identifiziert. Es ist an Krankheiten wie Depressionen und Schizophrenie beteiligt und könnte ein Hinweis auf neue Therapieansätze sein, schreiben die Forscher*innen im „EMBO Journal“. Eine neue, im „EMBO Journal“ veröffentlichte Studie könnte potenziell neue Therapiestrategien für psychiatrische und gastrointestinale Leiden {…}
Ein Team um Holger Gerhardt und Norbert Hübner vom Max Delbrück Center hat herausgefunden, wie sich neue Arterien bilden. Das könnte Therapien zur Regeneration des Herzmuskels nach einem Infarkt oder Schlaganfall verbessern. Die Ergebnisse wurden in „Circulation Research“ veröffentlicht. Über welchen Mechanismus sich neue Arterien im Herzen bilden, hat ein Team unter Leitung von Dr. {…}
Blutstammzellen von gesunden Menschen zeigen chromosomale Veränderungen, wie Forschende des Max Delbrück Center und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie in „Nature Genetics“ berichten. Dies deutet darauf hin, dass genetische Mosaike zu altersbedingten Krankheiten beitragen könnten. In einer Studie unter der Leitung von Professor Jan Korbel, leitender Wissenschaftler und Leiter der Datenwissenschaften am Europäischen Laboratorium für {…}
Der Tastsinn ist elementar für uns – und trotzdem kaum verstanden. Jetzt hat das Team um Gary Lewin am Max Delbrück Center einen zweiten Ionenkanal entdeckt, der mit der Wahrnehmung von Berührung zu tun hat. Elkin1 könne ein Angriffspunkt für die Schmerztherapie sein, schreibt das Team in „Science“. Jede Umarmung, jeder Händedruck, jede geschickte Bewegung {…}
Damit Schmerz- und Tastreize ins Gehirn gelangen können, sind entsprechende Rezeptorzellen in der Haut nötig. Zentral beteiligt sind auch Schwann-Zellen, berichten Forschende des Max Delbrück Center in „Nature Communications“. Das eröffnet neue Perspektiven für die Schmerztherapie. Die Haut verfügt über eine Vielzahl von sensorischen Rezeptorzellen, die Berührung, aber auch potenzielle Gefahren wie schmerzhafte mechanische und {…}
Ein Computerprogramm erlaubt es Forschenden, künstliche DNA-Abschnitte zu entwerfen, die Zellzustände in Echtzeit anzeigen. Wie das Team um Gaetano Gargiulo in „Nature Communications“ schreibt, kann das Werkzeug Wirkstoffscreenings gegen Krebs und virale Infektionen sowie Immuntherapien verbessern. Alle Zellen in unserem Körper greifen auf das gleiche Erbmaterial zurück – und trotzdem haben sie jeweils andere Identitäten, {…}