Eine aktuelle Analyse der NAKO Gesundheitsstudie mit rund 80.000 Erwachsenen zeigt: Während ein Großteil der NAKO-Teilnehmenden seine mentale Gesundheit über die Jahre der COVID-19-Pandemie stabil halten konnte, nahmen depressive Symptome, Angstsymptome und Stress bis 2022 zu – besonders bei jüngeren Erwachsenen unter 40 Jahren und bei Frauen. Aus Sicht der Forschenden verdeutlicht dies, dass die {…}
Eine Forschergruppe unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim hat erstmals innerhalb der NAKO Gesundheitsstudie einen Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Depressionen bestätigt. Die Auswertungen zeigten, dass Depressionen über die Lebenszeit bei aktuellen und ehemaligen Raucherinnen und Rauchern häufiger auftraten als bei Nie-Rauchenden. Besonderer Fokus der Arbeit lag auf dosisabhängigen Auswirkungen des Rauchverhaltens {…}
Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben den Zusammenhang zwischen Muskelqualität und chronischen Rückenschmerzen mittels Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (MRT) und Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) untersucht. Die Analyse der MRT-Daten von rund 30.000 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie zeigte, dass ein höherer Fettanteil in der Rückenmuskulatur sowie eine geringere Muskelmasse mit chronischen Rückenschmerzen assoziiert war. Die Studie verdeutlicht, {…}
Forschende von Helmholtz Munich und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben eine mögliche Assoziation zwischen der Belastung durch Straßenverkehrslärm und dem Risiko für Stoffwechselerkrankungen untersucht. Hierfür nutzten sie die Bildgebungsdaten aus MRT-Untersuchungen von über 11.000 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie und kombinierten diese mit Straßenverkehrslärm-Daten in Deutschland. Die Ergebnisse der Analyse deuten darauf hin, dass Belastungen durch {…}
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie potenzielle Risikofaktoren für Multiple Sklerose (MS) im Kindes- und Jugendalter untersucht. Ihre Analyse zeigt, dass häufig auftretende Infektionen in der Kindheit, schwere belastende Lebensereignisse, ein höheres Alter der Mutter bei der Geburt des ersten Kindes sowie geringe {…}
Eine Studie unter Federführung des Max Delbrück Center hat ergeben, dass ein niedriger Bildungsstand und ein geringes Einkommen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen stärker erhöhen als bei Männern. Die Studie unterstreicht die Bedeutung geschlechtsspezifischer Präventionsstrategien. Eine wachsende Zahl von Studien berichtet über Geschlechtsunterschiede bei Erkrankungen wie etwa Schlaganfall, Herzinfarkt oder Bluthochdruck. „Aus bisherigen Studien {…}
Um auch im Alter noch möglichst lange geistig fit zu bleiben, ist es wichtig, zu verstehen, welche Risikofaktoren die kognitive Leistungsfähigkeit frühzeitig beeinträchtigen könnten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Greifswald und dem Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Universität Leipzig haben anhand der Daten {…}
Das Risiko für Post-COVID-Symptome ist geringer nach einer Omikron-Infektion sowie nach einer vierten Impfung, und wenn man eine Infektion bereits gut überstanden hat. Das zeigt eine bundesweite Befragung von fast 110.000 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie, die Angaben zu langanhaltenden Folgebeschwerden nach einer Corona-Infektion und ihrer Impfgeschichte gemacht haben. Die Daten im „Journal of Infection“ verdeutlichen, {…}
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der NAKO Gesundheitsstudie haben den Zusammenhang zwischen musikalischer Aktivität von Amateurmusikerinnen und -musikern auf ihre seelische und körperliche Gesundheit untersucht. Sie widmeten sich dabei insbesondere auch der Frage, wie sich die Pandemie auf die mentale Gesundheit der musikalisch aktiven Menschen ausgewirkt hat. Die Auswertung der Befragungen von NAKO Teilnehmenden zeigte, dass sich {…}
Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Ursachen der Krankheit sind noch weitgehend unbekannt. NAKO Forschende unter Federführung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben nun untersucht, welche Besonderheiten in Kindheit und Jugend das Erkrankungsrisiko beeinflussen könnten. Die Auswertung der Informationen von 204.273 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie zeigte {…}
Die Krankheitslast, die auf unzureichende körperliche Aktivität zurückzuführen ist, hat wirtschaftliche Folgen sowohl für das Gesundheitssystem als auch für die Gesellschaft. NAKO Forschende vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Gesundheitskosten sowie gesellschaftlicher Kosten untersucht. In ihrer Analyse konnten sie bestätigen, dass Bewegungsmangel mit höheren Kosten assoziiert ist. Einen positiven Effekt {…}