KI-gestützte Medizinprodukte versprechen eine bessere medizinische Versorgung und Unterstützung von Gesundheitsfachkräften. Sicherheit und Leistungsfähigkeit solcher Systeme hängen jedoch nicht allein vom passenden Algorithmus oder den technischen Eigenschaften ab. Ebenso entscheidend ist, wie Menschen diese Geräte und Anwendungen nutzen. In einer aktuellen Veröffentlichung in der Fachzeitschrift NEJM AI analysiert ein Forschungsteam um Prof. Stephen Gilbert vom {…}
Eine neue, deutschlandweite Studie unter Leitung der Dresdner Hochschulmedizin zeigt, dass die Kombination aus intensiver Chemotherapie und der Substanz Venetoclax die Behandlungsergebnisse bei aggressiver akuter Leukämie deutlich verbessern kann. Dies belegen die Ergebnisse von RELAX mit einer 75-prozentigen Remission im Vergleich zur historischen Kohorte mit 40 Prozent. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift The {…}
Eine Studie der Mildred-Scheel-Nachwuchsforschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Mohamed Elgendy an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden (TUD) liefert grundlegende Erkenntnisse zur Krebsbiologie. Die in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Arbeit zeigt erstmals, dass das Protein MCL1 nicht nur den programmierten Zelltod hemmt, sondern zugleich eine zentrale Rolle im Tumorstoffwechsel spielt. Den {…}
Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden hat die weltweit größte Studie zur Patientensicherheit bei großen Lungenoperationen geleitet. Bislang war unklar, wie sich verschiedene Beatmungsstrategien während einer Operation im Bereich der Lunge auf das Risiko möglicher Komplikationen auswirken. Die PROTHOR-Studie gibt Ärztinnen und {…}
Künstliche Intelligenz (KI) kann Gespräche führen, Emotionen spiegeln und menschliches Verhalten simulieren. Frei verfügbare große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) – häufig genutzt als personalisierte Chatbots oder KI-Charaktere – erfahren zunehmend Gebrauch bei Fragen zur mentalen Gesundheit. Diese Anwendungen eröffnen neue Möglichkeiten, bergen jedoch zugleich erhebliche Risiken, insbesondere für verletzliche Nutzergruppen. Forschende des Else Kröner {…}
Informationen über digitale Gesundheitsangebote und die Digitalisierung in der Medizin gibt es viele im Internet – doch wie findet man schnellen Zugang zu seriösen und wissenschaftlich abgesicherten Inhalten? Genau hier setzt die Wissensplattform Medical Informatics Hub in Saxony (MiHUBx) an. Entwickelt von Forscherinnen der Technischen Universität Dresden (TUD) richtet sich das Portal sowohl an Patientinnen {…}
Über zehn Jahre forschte ein europäisches Konsortium an der Frage, wie Erwachsene, die an einer seltenen, aber äußerst lebensbedrohlichen Unterform der myeloischen Leukämie leiden, schonender und zugleich wirksamer behandelt werden können. Im Rahmen der APOLLO- Phase-III-Studie Studie, unter Schirmherrschaft der TU Dresden und geleitet vom Hämatologen und Onkologen Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikum {…}
Weltweit steigt die Zahl der Menschen, die an Nierenerkrankungen leiden. Oft bleiben sie lange unentdeckt, so dass Schädigungen bereits stark fortgeschritten und zumeist irreversibel sind, wenn sie bemerkt werden. Da die zugrundeliegenden Krankheitsmechanismen bislang nicht vollständig bekannt sind, ist eine verstärkte Forschung für ein besseres Krankheitsverständnis, gelingende Prävention bzw. Früherkennung unerlässlich. Ein Forschungsteam aus Dresden {…}
Dresdner Forschende präsentieren Lösungen für sichere Zulassung von KI in der Medizin Die Einsatzmöglichkeiten für Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen entwickeln sich rasant weiter. Autonome KI-Agenten haben großes Potenzial, die medizinische Versorgung grundlegend zu verändern und gewinnen deshalb zunehmend an Aufmerksamkeit. Forschende am Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit an der Technischen Universität {…}
Forschende des Else Kröner Fresenius Zentrums (EKFZ) für Digitale Gesundheit an der Technischen Universität Dresden (TUD) haben in Zusammenarbeit mit Partnern aus Deutschland, Großbritannien und den USA einen autonomen KI-Agenten entwickelt und getestet, der die klinische Entscheidungsfindung in der Onkologie unterstützen kann. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Cancer veröffentlicht. Künftig könnten KI-Agenten medizinisches {…}
Antibiotikaresistenzen sind weltweit ein großes Problem: Sie führen dazu, dass lebenswichtige Medikamente nicht mehr wirken. Eine Studie unter Federführung von Forscherinnen und Forschern am Institut für Hydrobiologie der Technischen Universität Dresden (TUD) zeigt, dass Schadstoffe aus Zigarettenrauch und -abfällen das Wachstum und die Verbreitung resistenter Keime in der Umwelt fördern können. Die Ergebnisse der interdisziplinären {…}
Im Inneren jeder Zelle übernehmen bestimmte Strukturen, so genannte Organellen, Schlüsselfunktionen. Wie diese Organellen jedoch zur Bildung von Geweben und Organen beitragen, war bisher unbekannt. Die bahnbrechenden Forschungsergebnisse der Campàs-Gruppe am Exzellenzcluster Physics of Life (PoL) der TU Dresden weisen dem Zellkern eine neue Bedeutung für die Gewebeorganisation zu, die weit über seine bisher bekannte {…}
Eine neue nationale multizentrische Studie bietet durchaus Hoffnung für Frauen, die sich einer allogenen Stammzelltransplantation (alloHCT) unterzogen haben. Die Ergebnisse der Studie wurden aktuell im renommierten „Blood Journal“ publiziert und zeigen, dass erfolgreiche Schwangerschaften unter bestimmten Bedingungen möglich sind, insbesondere bei jüngeren Frauen, Patientinnen mit nicht-malignen Erkrankungen, und solchen, die keine oder nur eine niedrige {…}