Neues DFG-Schwerpunktprogramm untersucht die unterschiedliche Rolle der Gliazellen bei Frau und Mann An der Universität Regensburg (UR) und am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) rückt ein bisher stark vernachlässigtes Thema in den Fokus: die geschlechtersensible Neurowissenschaft. Im Zentrum stehen Geschlechtsunterschiede in Gliazellen – einer bislang unterschätzte Zellart im Gehirn, die eine Schlüsselrolle für Entwicklung, Funktion und Erkrankungen {…}
Prof. Dr. Steffen Pockes, Pharmazeut an der Universität Regensburg wird mit renommierter Heisenberg-Professur der DFG gefördert Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Prof. Dr. Steffen Pockes, Pharmazeut an der Universität Regensburg, mit einer Heisenberg-Professur ausgezeichnet. Damit würdigt die DFG seine herausragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet innovativer Therapieansätze für neurodegenerative Erkrankungen, insbesondere der Alzheimer-Krankheit. „Die Auszeichnung von {…}
Jugendliche und junge Erwachsene brauchen in Krisenzeiten mehr Kommunikation, mehr Social-Media-Kompetenz, mehr psychologische Hilfe: Der Lehrstuhl für Kinder- und Jugendpsychiatrie und psychotherapie der Universität Regensburg hat ein alarmierendes bundesweites Stimmungsbild erhoben und gibt Empfehlungen. Ergebnisse einer im März 2025 deutschlandweiten bevölkerungsrepräsentativen Umfrage unter 2.000 Jugendlichen und Erwachsenen zwischen 16-21 Jahren, die der Lehrstuhl für Kinder- {…}
Neue Einsichten in die ersten Schritte der Krebsstreuung beim Melanom Eine der großen Fragen der Krebsforschung gilt nach wie vor dem Prozess, wie Tumorzellen sich in anderen Organen ansiedeln können und so eine generalisierte Erkrankung verursachen, die dann kaum noch heilbar ist. Ein vieldiskutiertes Konzept sieht darin eine fehlerhafte Organbildung, also beispielsweise den Versuch von {…}
Neue Studie zeigt, dass das Krebsrisiko bereits vor klinisch erkennbaren Störungen der Stoffwechsel- und Organfunktion ansteigt Eine neue, von Forschenden der Universität Regensburg durchgeführte epidemiologische Studie zeigt, dass Adipositas (stark ausgeprägtes Übergewicht) das Krebsrisiko bereits erhöht, bevor klinische Störungen der Stoffwechsel- und Organfunktion wie Insulinresistenz oder Fettleber auftreten. Die veröffentlichte Untersuchung ist die erste, die {…}
Die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse zeigen einen Zusammenhang zwischen nachhaltigen Ernährungsweisen und Krebsrisiko. In einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchten Forschende des Lehrstuhls für Epidemiologie und Präventivmedizin der Universität Regensburg erstmals umfassend den Zusammenhang zwischen nachhaltigen Ernährungsweisen und verschiedenen Krebsrisiken. Die internationale Analyse zeigt: Wer sich nachhaltig ernährt, hat ein geringeres Risiko für {…}
Über 40% der Weltbevölkerung leiden an abdomineller Adipositas, die durch überschüssiges Fett um die Taille gekennzeichnet ist. Knapp 30% der Menschen sind nicht ausreichend körperlich aktiv – zwei Faktoren, die nachweislich das Krebsrisiko erhöhen. Ein Team des Instituts für Epidemiologie und Präventivmedizin der Universität Regensburg hat in einer umfassenden Studie neue Erkenntnisse über die Zusammenhänge {…}
HIRI-Forschungsteam gewinnt neue Erkenntnisse zur Genregulation des Virus, das AIDS hervorruft Ein Forschungsteam des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg und der Universität Regensburg konnte neue Einblicke gewinnen, wie HIV-1 – das Virus, das für AIDS verantwortlich ist – die wirtseigene zelluläre Maschinerie kapert, um sein Überleben zu sichern. Durch die Analyse der molekularen {…}
Prof. André Gessner: Der Einsatz bestimmter Antibiotika fördert die Bildung von Resistenzen für Antibiotika anderer Wirkstoffklassen Antibiotika verlieren durch bakterielle Resistenzmechanismen zunehmend ihre Wirksamkeit. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt dies eines der größten zukünftigen Probleme in der Medizin dar. Eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Regensburg (Medizinische Klinik 3, Institut für Klinische Mikrobiologie {…}
Stammzellen der Schleimhäute der Atemwege genauer beleuchtet Unsere Haut, aber auch unsere Schleimhäute, verfügen über Stammzellen. Diese sind in der untersten Zellschicht angesiedelt und regenerieren die (Schleim-)Haut durch Zellteilung und die Weiterentwicklung in verschiedene Zelltypen. 2018 wurde eine neue Stammzellart, die sogenannten Hillock-Zellen (Deutsch: Hügelzellen) entdeckt, wobei ihre Funktion bisher weitestgehend unbekannt war. Dr. Brian {…}
UR-Forscherinnen der Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin publizieren Studie in Science Die Interozeption ist die Wahrnehmung körpereigener Signale – im Gegensatz zur Sinneswahrnehmung der Außenwelt – und informiert so das Gehirn über den Zustand des Körpers. Rhythmische körperliche Prozesse wie Atmung, Herzschlag oder das Pulsieren des Darms können dazu beitragen, die Gehirnaktivität zu organisieren. {…}
Neue Impfstofftechnologie könnte vor künftigen Coronaviren und Varianten schützen Studien mit einem „zukunftssicheren“ SARS-Coronavirus Impfstoffkandidaten haben gezeigt, dass ein einziges Antigen so verändert werden kann, dass es in Tiermodellen eine breit schützende Immunantwort hervorruft. Dies deutet darauf hin, dass ein einziger Impfstoff mit Kombinationen dieser neuartigen Antigene gegen ein noch größeres Spektrum aktueller und künftiger {…}
– Gemeinsame Pressemitteilung vom Zentrum für Qualitätssicherung und Versorgungsforschung an der Universität Regensburg, dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren – Versorgungsforscher aus Dresden und Regensburg werten deutschlandweite Daten von Betroffenen aus. – Vergleich des Gesamtüberlebens bei Therapie an zertifizierten und nicht-zertifizierten Zentren. – Ergebnisse sind {…}