Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Universitätsklinikum Regensburg

Regensburger Immunologen untersuchen die Funktion von regulatorischen T-Zellen Wenn das Immunsystem außer Kontrolle gerät, führt dies in vielen Fällen zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. Ein zu aktives, unkontrolliertes Immunsystem kann die Entwicklung von Allergien bis hin zur Selbstzerstörung körpereigener Gewebe (Autoimmunität) verursachen. Im Gegensatz dazu kann ein funktionell eingeschränktes Immunsystem die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten und Tumorkrankheiten deutlich erhöhen. Das Aktivierungsniveau des Immunsystems ist somit eine ganz wichtige Stellgröße, um gesund zu bleiben, wobei das Immunsystem die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu kontrollieren […]

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Unter dem Einfluss von Testosteron wächst die Prostata ein Leben lang. In vielen Fällen führt dies zu Beschwerden durch einen erhöhten Druck auf die Harnröhre. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) bietet Betroffenen nun eine schonende Alternative zur Operation. Probleme beim Wasserlassen? Inkontinenz? Häufiger Harndrang, vor allem nachts? Mehr als die Hälfte aller 60-Jährigen und bis zu 90 Prozent der Männer zwischen 70 und 89 Jahren kennen diese Symptome. In den meisten Fällen weisen sie auf eine gutartige Vergrößerung der Prostata, das […]

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Wissenschaftler am Universitätsklinikum Regensburg entwickeln derzeit neue Behandlungsmethoden, um der gefährlichen Organabstoßung nach Nierentransplantation vorzubeugen. Hierzu konnte ein Forscherteam um Dr. James Hutchinson (Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Direktor: Prof. Dr. Hans Schlitt) zeigen, dass eine Behandlung der Patienten mit regulatorischen Makrophagen (sog. Mregs), die ebenfalls vom Organspender stammen, den Bedarf an toxischen, lebenslang zu verabreichenden Immunsuppressiva verringern könnte. In einem kürzlich bei Nature Communications veröffentlichten Artikel legten die Wissenschaftler dar, auf welche Weise die Mregs das Immunsystem beeinflussen und […]

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Die Züchtung von neuartigen Hirntumorkopien eröffnet einzigartige wissenschaftliche und medizinische Möglichkeiten. Für diesen innovativen Ansatz erhält die Abteilung für Neuropathologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) nun eine Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Krebserkrankungen zählen zu den verbreitetsten Krankheiten weltweit. Wissenschaftler und Mediziner sind daher bestrebt, neue Therapien zu entwickeln und bestehende zu optimieren. Grundvoraussetzung hierfür ist es, die Krankheitsentstehung zu verstehen und neue Therapieansätze in einem möglichst realitätsnahen Modell vor dem Einsatz am Menschen erproben zu können. […]

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DFG fördert die Testung einer innovativen Bestrahlungs- und Immuntherapie im humanisierten Tumormausmodell Antikörper-basierte Immuntherapien, die die körpereigene Supprimierung des Immunsystems auflösen, versprechen die Krebstherapie dramatisch zu verbessern. Ein Durchbruch konnte erstmals bei der Behandlung des fortgeschrittenen, malignen Melanoms erreicht werden. Der Behandlungserfolg soll nun auf die Therapie von anderen Tumorerkrankungen übertragen werden. Prof. Dr. Gero Brockhoff und PD Dr. Anja K. Wege, beide am Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Schwerpunkt Frauenheilkunde) der Universität Regensburg, verfolgen dazu eine innovative Strategie für […]

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„Gen- und zellbasierte Therapien für die Behandlung neuroretinaler Degeneration“ sind das Thema des neuen interdisziplinären DFG-Schwerpunktprogramms, das kürzlich mit einem Kick-off-Meeting startete. Einen Beitrag dazu leistet auch ein Projektteam des Universitätsklinikums Regensburg (UKR). Wer an erblicher Netzhautdystrophie leidet, dem droht derzeit das schwere Schicksal der Erblindung – oft bereits in jungen Jahren. Um Menschen mit dieser bislang unheilbaren Augenkrankheit eine Perspektive zu geben und erfolgversprechende Behandlungsmethoden zu entwickeln, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Augenheilkunde (Ophthalmologie), molekulare Biologie, Gentherapie, […]

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Nierenfibrose (Vernarbung der Niere) ist eng mit chronischem Nierenversagen assoziiert. Deshalb werden aktuell verschiedene anti-fibrotische Therapien entwickelt, die den Verlust der Nierenfunktion aufhalten sollen. Dafür muss man verstehen, welche Zellen für die Entstehung der Fibrose verantwortlich sind und bei welchen Erkrankungen eine Behandlung der Fibrose sinnvoll ist. Fibrose kommt durch Ansammlung von Bindegewebsproteinen wie Kollagen-I zustande. Bisher war unklar, in welchem Umfang bestimmte Blutzellen Kollagen produzieren können, inwieweit sie zur Ablagerung von Kollagen beitragen und wie die Nierenfunktion durch Fibrose […]

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Die Krankheitsbilder Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz sind weit verbreitet. Sie gehen häufig mit einer enormen Einschränkung der Lebensqualität einher, ihre Behandlungsmöglichkeiten sind derzeit aber limitiert. Eine Forschergruppe des Universitären Herzzentrums Regensburg widmete sich der Suche nach einer neuartigen Substanz, die für die Behandlung dieser Erkrankungen in Frage kommen könnte. Einen Ansatzpunkt bot die Tatsache, dass beide mit einer gesteigerten Aktivität der Kalzium-/Calmodulin-abhängigen Kinase II (CaMKII) einhergehen. Mit GS-680 (Kollaboration mit Gilead Sciences) steht nun ein hochselektiv, die CaMKII hemmender Wirkstoff zur […]

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Das Projekt ZSE-DUO will mit einer neuen Lotsenstruktur für Patienten mit seltenen Erkrankungen die Zeit bis zur richtigen Diagnosestellung verkürzen. In dem durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderten Forschungskonsortium arbeiten elf deutsche Universitätsklinika gemeinsam daran, die Patientenversorgung übergreifend zu verbessern. Patienten, die von einer seltenen Erkrankung betroffen sind, sehen sich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Als selten gilt eine Krankheit laut EU-Definition, wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. In Deutschland trifft das auf etwa vier […]

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In Krebszellen ermöglicht der zytosolische Citratstoffwechsel eine hohe Aktivität der Glycolyse und Fettsäuresynthese, wobei das intrazelluläre Citrat hauptsächlich von Glucose oder von dem im Citratzyklus synthetisierten Glutamin stammt. Wir konnten nachweisen, dass Krebszellen extrazelluläres Citrat beziehen, welches über eine Plasmamembran-spezifische Variante des mitochondrialen Citrattransporters (pmCIC) in die Zelle gelangt. Metabolomische Analysen belegen, dass die Aufnahme von extrazellulärem Citrat durch Modifikation Citrat-abhängiger (intrazellulärer) Stoffwechselwege den Tumorzellmetabolismus drastisch beeinflusst. Die Behandlung mit Gluconat führt im murinen Pankreaskarzinom-Modell zu einer spezifischen Blockade von […]

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Bundesweites Schwerpunktprogramm mit Regensburger Beteiligung erforscht Entstehung von Knochenmetastasen In den kommenden sechs Jahren arbeiten Wissenschaftler aus ganz Deutschland eng zusammen, um Knochenmetastasen nach einer vorherigen Brust- oder Prostatakrebserkrankung frühzeitig zu erkennen und deren Entstehung zu verhindern. Insgesamt 7,8 Millionen Euro stehen für das von der Universitätsmedizin Dresden aus koordinierte, bundesweite DFG-Schwerpunktprogramm 2084 „μBONE – Kolonisierung und Interaktionen von Tumorzellen innerhalb der Knochenmikroumgebung“ in den kommenden drei Jahren zur Verfügung. Die Fakultät für Medizin der Universität Regensburg ist mit einem […]

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Professor Dr. Selim Corbacioglu vom Universitätsklinikum Regensburg (UKR) übernimmt eine tragende Rolle bei der Weiterentwicklung von Zelltherapeutika für Kinder und Jugendliche. Die European Society für Blood and Marrow Transplantation (EBMT) hat ihn zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe für pädiatrische Erkrankungen ernannt. Fast 50.000 Kinder und Jugendliche in Europa erhielten nach Zahlen der EBMT in den Jahren 2000 bis 2016 eine Stammzelltransplantation, die meisten davon aufgrund einer anderweitig nicht behandelbaren Leukämie. Aber auch eine ganze Reihe genetischer Erkrankungen kann nur durch eine […]

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Am Ende eines Arbeitstages ist die Luft oft raus, das liegt nicht immer an den anspruchsvollen Aufgaben. Anlässlich des 21. Deutschen Lungentages klärt das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) auf, was gegen schlechte Luft am Arbeitsplatz hilft. Am Ende eines Arbeitstages ist die Luft oft raus, das liegt nicht immer an den anspruchsvollen Aufgaben. Anlässlich des 21. Deutschen Lungentages klärt das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) auf, was gegen schlechte Luft am Arbeitsplatz hilft. Der 29. September 2018 steht unter dem Motto „Dicke Luft […]

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Ende August wurden die ersten beiden CAR-T-Zelltherapien aus den USA für Leukämie- und Lymphompatienten in Europa zugelassen. Angriffspunkt beider Therapeutika ist das CD19-Antigen auf B-Lymphozyten. Professor Dr. Hinrich Abken, Inhaber des neuen Lehrstuhls für Gen-Immuntherapie des Regensburger Centrums für Interventionelle Immunologie der Universität Regensburg, gilt als Pionier der CAR-T-Zelltherapie. Im Interview bewertet er anlässlich des Weltlymphomtags am 15. September 2018 die Zulassung dieser Zelltherapeutika und gibt einen Ausblick in die Zukunft der Gen-Immuntherapie für Krebspatienten. Herr Professor Abken, was bedeutet […]

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In Europa wurden jüngst die ersten Gentherapien zur Krebsbehandlung zugelassen. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wird als eine von wenigen Kliniken in Deutschland eine dieser in Israel, Europa und USA entwickelten CAR-T-Zelltherapien bei Lymphompatienten einsetzen. Damit künftig für mehr Krebsarten solche vielversprechenden Therapien zur Verfügung stehen, hat zudem das am UKR angesiedelte Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie (RCI) der Universität Regensburg nun den Lehrstuhl für Gen-Immuntherapie geschaffen und mit einem Pionier auf diesem Gebiet besetzt. Krebs ohne Tumor – der Weltlymphomtag […]

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Glanzlichter biomedizinischer Forschung Große und tiefe Defekte im Kniegelenk, die den Knochen und den Knorpel betreffen, treten z.B. nach einem Trauma, bei Durchblutungsstörungen oder nach Chemotherapie auf. Diese stellen bei den meist jungen Patienten eine große Herausforderung dar, da unbehandelt anhaltende Schmerzen und ein früher ausgeprägter Gelenkverschleiß die Folge wären. In der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (Direktor: Professor Dr. Michael Nerlich) wurde nun in einer Forschungsgruppe um PD Dr. Johannes Zellner und Profesoor Dr. Peter Angele […]

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Rund 600 Menschen erhalten pro Jahr in Deutschland eine Lebendnierenspende von Partner oder Angehörigen. Eine innovative Zelltherapie lässt hoffen, dass das Risiko von Abstoßungsreaktionen für solche Patienten in Zukunft deutlich reduziert werden kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg. Das Verfahren wird am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) bereits klinisch erprobt. Es gehört zu den edelsten Dingen, die man für einen geliebten, nierenkranken Menschen tun kann: Zu Lebzeiten eine Niere spenden und […]

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