Die Studie zeigte, dass die Interleukin-17-Hemmer effektiver sein könnten als die TNF-Hemmer, Ustekinumab oder Apremilast. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der beobachtete Zeitraum kurz (10 bis 16 Wochen) war. Die Wirkung über einen längeren Zeitraum könnte anders sein.
Die Ergebnisse zeigen, dass Ixekizumab auch ohne die Kombination mit konventionellen DMARDs die Krankheitsaktivität senken und die Funktionsfähigkeit der Gelenke verbessern konnte. Dabei zeigte Ixekizumab mit und ohne konventionelle DMARDs ein gutes Sicherheitsprofil.
Bei Kindern und Jugendlichen war die Wirkung von Ixekizumab gegenüber einem Placebo überlegen. Dabei trat ein ähnliches Sicherheitsprofil wie bei Erwachsenen auf.
Die Interleukin-Hemmer Ustekinumab, Secukinumab, Ixekizumab, Brodalumab, Guselkumab und Tildrakizumab waren hocheffizient und wurden im Allgemeinen gut vertragen.
In der Studie war Ixekizumab Guselkumab nach 12 Wochen überlegen. Die Wirkung setzte schneller ein, mehr Patienten erreichten eine komplett klare Haut. Die Ergebnisse zeigen allerdings nicht die langfristige Wirkung.
In einer systematischen Literaturrecherche wurde die Lebensqualität erwachsener Patienten mit Plaque-Psoriasis bei Therapie mit Biologika und niedermolekularen Wirkstoffen untersucht. Über 43 Studien mit insgesamt 25 898 Teilnehmern zeigten messbare Verbesserungen der Lebensqualität, besonders bei Betroffenen mit zuvor schlechterer Lebensqualität.
Die Studie verglich die Biologika Ixekizumab und Ustekinumab. Der Vergleich der beiden Interleukin-Hemmer deutet an, dass Ixekizumab bei gleichem Nebenwirkungsprofil wirksamer sein könnte als Ustekinumab.
Die Studie untersuchte, wie das Biologikum Ixekizumab das Risiko für Infektionen beeinflusst. Die Ergebnisse zeigten, dass die Infektionsanfälligkeit unter Ixekizumab in den ersten Wochen leicht erhöht ist, aber ein geringes Risiko für schwerwiegende Infektionen besteht.
Die Psoriasis palmoplantaris ist die Schuppenflechte an Händen und Füßen, von der viele Psoriasis-Patienten betroffen sind. Die Haut an Händen und Füßen schwillt an und verdickt, es kommt zu Rötungen und Einrissen. Neben der Belastung durch Schmerzen ist die Erkrankung mit einer großen psychischen und emotionalen Belastung verbunden, wenn die betroffenen Hautpartien schwer zu verdecken sind.
Konventionelle krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDS, disease modifying antirheumatic drugs) spielen eine wichtige Rolle bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen. Zu den konventionellen DMARDs zählen beispielsweise Methotrexat, Leflunomid und Sulfasalazin. Die Wirkstoffe sollen das Immunsystem unterdrücken und so entzündliche Reaktionen des Immunsystems verhindern. Häufig werden die neuartigen Biologika in Kombination mit konventionellen DMARD angewandt. Wenige Studien haben bisher allerdings die Effizienz der Kombination der Medikamente untersucht.
Biologika revolutionieren seit einigen Jahren die Behandlung der Psoriasis. Die gentechnisch hergestellten Stoffe wirken modulierend auf das Immunsystem. Der Signalstoff TNF-α des Immunsystems ist dabei Ziel der Wirkstoffe Adalimumab, Etanercept und Infliximab um Entzündungen einzudämmen. Die TNF-Hemmer werden dabei meist als erste Option bei Behandlung mit Biologika eingesetzt.
Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut. Zur Behandlung der leichten Psoriasis werden überwiegend Cremes und Salben zur äußeren Anwendung eingesetzt. Bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis werden zusätzlich Wirkstoffe eingesetzt, die im ganzen Körper wirken. Dazu zählen Wirkstoffe aus der Klasse der Biologika.