Chronische Darmentzündung

Lebensphase/Schwangerschaft

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Viele Kinder mit Morbus Crohn sind mangelernährt. Dies kann sich negativ auf das Risiko für Komplikationen nach einer Darmoperation auswirken, wie die vorliegende Studie zeigte. Je schwerer die Mangelernährung war, desto größer war für die Kinder das Risiko, innerhalb der ersten 30 Tagen nach der Operation von Komplikationen betroffen zu sein.

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Die Darmflora spielt bei Morbus Crohn eine wichtige Rolle. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass der Stuhl von Kindern mit Morbus Crohn im Vergleich zum Stuhl von gesunden Kindern eine veränderte Zusammensetzung und eine geringere Vielfalt von Mikroorganismen aufwies. Die Behandlung mit Infliximab führte dazu, dass sich die Vielfalt der Mikroorganismen wieder erweiterte und die Darmflora so der von gesunden Kindern ähnlicher wurde.

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Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie groß das Risiko für Kinder mit Morbus Crohn ist, sich einer Operation unterziehen zu müssen. Außerdem untersuchten sie, welche Auswirkungen eine frühe Verwendung von TNF-Hemmern auf den Krankheitsverlauf der Kinder hatte. Sie stellten fest, dass diese Wirkstoffe das Fortschreiten der Erkrankung hinauszögerten, wenn sie bereits innerhalb der ersten drei Monate nach Diagnose zum Einsatz kamen. Dieser positive Effekt der frühen Therapie mit TNF-Hemmern war jedoch erst nach mehreren Jahren ersichtlich.

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Colitis ulcerosa betrifft häufig Frauen im gebärfähigen Alter. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie sich die Krankheitsaktivität auf den Schwangerschaftsverlauf und das Neugeborene auswirkten. Sie stellten fest, dass es bei Frauen und deren Neugeborenen seltener zu Komplikationen kam, wenn sich die Frauen mindestens 12 Monate vor der Schwangerschaft in einer Ruhephase der Erkrankung befanden.

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Je nach Krankheitsaktivität werden Kinder mit Colitis ulcerosa unterschiedlich behandelt. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Kindern mit einer schweren Erkrankung nur in etwa 20 % der Fälle mit der Standardtherapie ausreichend geholfen werden konnte. Die Wissenschaftler sahen diesbezüglich Verbesserungsbedarf. Des Weiteren identifizierten sie Faktoren, die den Therapieerfolg der Standardtherapien vorhersagten.

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Das Filtern bestimmter Zellen aud dem Blut hat sich in kleineren Studien bei Colitis ulcerosa bereits als wirksam erwisen. In der vorliegenden Studie untersuchten die Wissenschaftler, ob sich diese Behandlungsmethodebei älteren Patienten genauso gut eignet wie bei jüngeren Pateinetn. Sie kamen zu dem Ergenis, dass die Behandlung bei jüngeren und bei älteren Patienten ähnlich sicher und wirksam war.

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Die Eigenschaften der Erkrankung und der Krankheitsverlauf unterschieden sich je nachdem, in welchem Alter die Personen an Morbus Crohn erkrankten. Personen, die erst im höherem Alter an Morbus Crohn erkrankten, schienen einen milderen Krankheitsverlauf zu haben als die Patienten, die bereits früher mit der Erkrankung konfrontiert waren.

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Die vorliegende Studie befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen dem BMI zu Kinderzeiten und dem Risiko für Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Die Wissenschaftler stellten fest, dass sich bei einem höheren BMI das Risiko, vor dem 30. Lebensjahr an Morbus Crohn zu erkranken, erhöhte, während das Risiko für Colitis ulcerosa unabhängig vom Alter sank.

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Die Analyse von chemischen Verbindungen in der ausgeatmeten Luft von Kindern und Jugendlichen konnte eine Erkrankung an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa in den allermeisten Fällen aufspüren. Dies war das Ergebnis der vorliegenden Studie. Die Analyse der ausgeatmeten Luft stellt somit ein vielversprechendes Diagnoseverfahren dar, das ohne körperliche Eingriffe auskommt.

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Um zu erfahren, welche Erfahrungen Frauen mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn während einer Schwangerschaft gemacht haben, verschickten Wissenschaftler Fragenbögen an Frauen mit einer dieser chronischen Darmentzündung. Das Ergebnis war erfreulich, denn die meisten Frauen berichteten von einer ruhigen, unproblematischen Schwangerschaft.

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Schwangere Frauen litten besonders häufig an einer Vitamin-D-Unterversorgung, wenn sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erkrankt waren. Dies zeigte die vorliegende Studie. Die Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass die empfohlene Nahrungsergänzung von 400 IU/Tag diese Unterversorgung nicht ausreichend beheben konnte.

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Die meisten Betroffenen erkrankten im mittleren Alter an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Zwei Wissenschaftlerinnen fassten zusammen, welchen Einfluss eine chronische Darmentzündung auf die Menstruation, Familienplanung und Gebärmutterhalskrebsvorsorge haben kann und worauf die Patientinnen achten sollten.

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