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Behandlung des Hodgkin-Lymphoms

Unser aktuelles Thema, das Hodgkin-Lymphom, kann mit verschiedenen Methoden wie Chemotherapie und Strahlentherapie behandelt werden. In manchen Fällen muss aber ein alternativer Weg beschritten werden, um Nebenwirkungen zu verringern oder nach Rückfällen effektiver zu behandeln.

In einem frühen Stadium kann diese Krebserkrankung gut mit einer kombinierten Methode behandelt werden, die manche langfristigen Nebenwirkungen umgehen soll. Ob eine solche, quasi sanftere Methode aber auch für schwerer betroffene Patienten offensteht, analysierten indische Experten nun anhand von Behandlungsdaten von 125 Patienten mit Hodgkin-Lymphoma verschiedener Stadien. Allgemein fanden sie verbessertes krankheitsfreies Überleben der Patienten mit der Kombination, auch wenn in späteren Stadien behandelt wurde.

Auch nach Krankheitsrückfällen stehen Optionen offen, beispielsweise die Stammzelltransplantation. Funktioniert die aber immer noch, wenn Patienten vorher mit modernen Checkpoint-Hemmern behandelt wurden? Hier gab es bisher noch einige Bedenken. In einer studienvergleichenden Analyse von Sicherheit und Wirksamkeit der Stammzellbehandlung mit und ohne vorheriger Behandlung mit Checkpoint-Hemmer zeigte sich allerdings, dass dies grundlegend machbar ist und nicht zu höherer Sterblichkeit führt.

Hier die Studien im Detail:

 

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