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COVID-19 / Corona

Objektive Messungen: häufig Geruchsstörungen bei COVID-19

Original Titel:
Contemporary Analysis of Olfactory Dysfunction in Mild to Moderate Covid 19 Patients in A Tertiary Health Care Centre

Kurz & fundiert

  • 26,9 % der Patienten berichteten von Geruchsstörungen
  • Messungen zeigen Geruchsstörungen bei 41,3 % der Patienten

 

DGP – Etwa ein Viertel der Patienten mit milden und mittelschweren Symptomen berichtete von Geruchsstörungen, etwa ein Zehntel von Geschmacksstörungen. Objektive Messungen ergaben, dass sogar mehr Patienten (etwa 40 %) an Geruchsstörungen leiden könnten. Von diesen war etwa ein Drittel der Patienten von einem vollständigen Verlust des Geruchssinns betroffen.  


Geruchs- und Geschmacksstörungen treten bei COVID-19 häufiger auf. Objektive Testungen des Geruchs- und Geschmackssinns wurden bisher jedoch nur in wenigen Studien eingesetzt. Eine Studie aus Indien wertete jetzt aus, wie häufig es zu subjektiv und objektiv zu olfaktorischen Dysfunktionen bei Patienten mit milden oder mittelschweren COVID-19-Symptomen kommt.

Patienten mit milden oder mittelschweren Symptomen

Die prospektive Querschnittsstudie wertete Daten von 230 COVID-19-Patienten aus, die milde bis mittelschwere Symptome zeigten und nicht auf eine Intensivstation eingewiesen werden mussten. Alle Patienten waren zwischen 18 und 60 Jahre alt. 66,9 % der Patienten litten an Fieber, 47,8 % an Husten und 46,1 % an Halsschmerzen. Durch objektive Messungen bestimmten die Wissenschaftler olfaktorische Störungen.

Über 40 % der Patienten mit Geruchsstörungen

26,9 % der Patienten (62) berichteten von Geruchsstörungen und 10,9 % der Patienten von Geschmacksstörungen (25). Die quantitative Analyse ergab, dass 41,3 % der Patienten (95) an Geruchsstörungen litten. Von diesen litten 70,5 % an Hyposmie, also unvollständigem Geruchsverlust, und 29,5 % an Anosmie.

Etwa ein Viertel der Patienten mit milden und mittelschweren Symptomen berichtete von Geruchsstörungen, etwa ein Zehntel von Geschmacksstörungen. Objektive Messungen ergaben, dass sogar mehr Patienten (etwa 40 %) an Geruchsstörungen leiden könnten. Von diesen war etwa ein Drittel der Patienten von einem vollständigen Verlust des Geruchssinns betroffen.

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