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Modulierung der Hormonproduktion mit Goserelin-Implantat wirksam bei Endometriose
Original Titel:
Meta-analysis of the effect of goserelin acetate implant on improving hormone levels in patients with endometriosis
- GnRH-Agonist Goserelin als Implantat bei Endometriose: Wirksam?
- Systematischer Review mit Metaanalyse über 12 randomisiert-kontrollierte Studien
- Modulierung der Hormonproduktion mit Goserelin wirksam bei Endometriose
DGP – Ein Implantat mit Goserelin, einem GnRH-Agonisten (gonadotropin-releasing hormone), kann wirksam zur Modulierung der Hormonproduktion und verschiedener Symptome der Endometriose eingesetzt werden, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 12 randomisiert-kontrollierte Studien.
Endometriose ist eine gynäkologische Erkrankung, die in engem Zusammenhang zum Hormonhaushalt steht. Zentral bei der Endometriose ist die Einwanderung von endometrialen Zellen in Gewebe außerhalb der Gebärmutter. Verschiedene hormonelle und nicht-hormonelle Behandlungen kommen bei Endometriose zum Einsatz. Eine mögliche Therapie ist Goserelin, ein GnRH-Agonist (gonadotropin-releasing hormone), der die Produktion von Geschlechtshormonen dämpft.
GnRH-Agonist Goserelin als Implantat bei Endometriose: Wirksam?
Zur Behandlung verschiedener Erkrankungen kann Goserelin als subkutanes Implantat im Bauchbereich eingesetzt werden. Wissenschaftler untersuchten nun die Wirksamkeit eines Goserelin-Implantats bei Frauen mit Endometriose im Rahmen eines systematischen Reviews.
Der systematische Review mit Metaanalyse ermittelte relevante randomisiert-kontrollierte Studien aus den medizin-wissenschaftlichen Datenbanken PubMed, VIP, CNKI und Wanfang mit Veröffentlichung zwischen 2000 und 2025.
Systematischer Review mit Metaanalyse über 12 randomisiert-kontrollierte Studien
Die Metaanalyse umfasste 12 Studien mit zusammen 1 299 Patientinnen mit Endometriose. Die Behandlung mit einem Goserelin-Implantat verbesserte Symptome der Endometriose signifikant (Odds Ratio, OR: 5,82; 95 % Konfidenzintervall, KI: 3,20 – 10,59; p < 0,000001). Die Therapie steigerte die Spiegel des luteinisierenden Hormon (p < 0,00001), des Follikel-stimulierenden Hormons (p < 0,00001) und von Östradiol (p < 0,00001). Die Behandlung reduzierte die Schmerzintensität (visuelle Analogskala; Mittelwertdifferenz, MD: -0,41; 95 % KI: -0,48 – -0,34; p < 0,000001), wie häufig es zu erneuten Endometrioseläsionen kam (OR: 0,15; 95 % KI: 0,09 – 0,24; p < 0,00001) und die Rate unerwünschter Ereignisse (OR: 0,19; 95 % KI: 0,06 – 0,55; p < 0,00001).
Modulierung der Hormonproduktion mit Goserelin wirksam bei Endometriose
Die Autoren schließen, dass ein Implantat mit Goserelin durch die Modulierung der Hormonproduktion eine wirksame Behandlung von Endometriose darstellt und ein breites Spektrum von Aspekten der Erkrankung positiv beeinflusst.
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