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Innovative digitale Tools für MS-Betroffene
Personen mit Multipler Sklerose für Studieninterviews gesucht
Bis zur Diagnose Multiple Sklerose (MS) vergeht oft viel Zeit, da die ersten Beschwerden häufig unspezifisch sind. Viele Betroffene suchen in dieser Phase mehrere Praxen und Kliniken auf. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Allgemeinmedizinischen Instituts des Uniklinikums Erlangen und der Technischen Universität München untersuchen nun in einem gemeinsamen Forschungsprojekt unter dem Dach des MIDIA-Hub, wie hausärztliche und neurologische Praxen sowie Kliniken bei der Behandlung von Menschen mit Multipler Sklerose digital besser zusammenarbeiten können. Mehr Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie Patientinnen und Patienten ihren Weg bisher erlebt haben, wie sie ihre Behandlung wahrnehmen und wie sie im Alltag mit der Erkrankung umgehen, ist der erste Schritt in diesem Projekt. Für die Interviewstudie werden nun erwachsene Personen mit diagnostizierter Multipler Sklerose gesucht.
Das Interview dauert jeweils etwa 60 Minuten und kann entweder bei der Patientin bzw. dem Patienten zu Hause oder im Institut in Erlangen stattfinden. Anfallende Fahrtkosten werden pauschal erstattet und alle Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro. Interessierte Personen können sich bis 30.11.2026 via E-Mail an midiahub.am(at)uk-erlangen.de oder telefonisch unter 09131 85-45765 melden.
Über MIDIA-Hub
Das Projekt MIDIA-Hub (MIRACUM DIFUTURE Alignment Hub) wird als Digitaler FortschrittsHub Gesundheit der Medizininformatik-Initiative vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Ziele sind die Entwicklung und die Erprobung digitaler Lösungen für eine bessere medizinische Versorgung. Digitale Lösungen sollen Universitätskliniken mit haus- und fachärztlichen Praxen verbinden. In speziellen Apps soll der Behandlungsverlauf gebündelt werden. Die Allgemeinmedizin des Uniklinikums Erlangen ist einer der Kooperationspartner.