Es gibt viele Medikamente, die bei chronischen Darmentzündungen eingesetzt werden können, und es werden laufend mehr. Umso schwieriger ist es, eine geeignete Reihenfolge festzumachen, in der die Wirkstoffe im Krankheitsverlauf angewandt werden sollten. Wissenschaftler analysierten typische Behandlungspfade von Patienten mit hartnäckigem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa in den USA.

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Bei einer leichten bis moderaten Colitis ulcerosa kommt in der Regel zunächst Mesalazin zum Einsatz. Diesen Wirkstoff gibt es in verschiedenen Ausführungen und er kann auf unterschiedliche Weise angewandt werden. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass zur Einleitung einer Ruhephase Mesalazin am besten doppelt oder hochdosiert angewandt werden sollte, während zur Erhaltung einer Ruhephase die Standarddosierung ausreichte.

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Wenn die klassische Therapie nicht mehr ausreicht, kommen bei der Behandlung von Colitis ulcerosa Biologika zum Einsatz. Dass in diesem Fall der Wirkstoff 5-Aminosalicylsäure abgesetzt werden kann, zeigte die vorliegende Studie. Zusätzliche 5-Aminosalicylsäure erhöhte nämlich nicht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Ruhephase erreicht oder die Darmschleimhaut geheilt wurde.

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Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie lange Adalimumab und Infliximab bei Patienten mit Colitis ulcerosa angewandt werden konnten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass beide Wirkstoffe ähnlich lange wirksam waren. Die zusätzliche Gabe von 5-Aminosalicylsäure verlängerte den Anwendungszeitraum der TNF-Hemmer – jedoch nur, wenn der Patient zuvor noch nie mit einem TNF-Hemmer behandelt wurde.

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Je nach Krankheitsaktivität werden Kinder mit Colitis ulcerosa unterschiedlich behandelt. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Kindern mit einer schweren Erkrankung nur in etwa 20 % der Fälle mit der Standardtherapie ausreichend geholfen werden konnte. Die Wissenschaftler sahen diesbezüglich Verbesserungsbedarf. Des Weiteren identifizierten sie Faktoren, die den Therapieerfolg der Standardtherapien vorhersagten.

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Wissenschaftler stellten sich die Frage, welche Wirkstoffe nach einer Operation am besten eingesetzt werden sollten, um einen erneuten Krankheitsschub abzuwenden. Sie kamen in der vorliegenden Studie zu dem Schluss, dass sich TNF-Hemmer für diesen Zweck besser eigneten als Thiopurine oder Mesalazin.

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Mesalazin wird standardmäßig für die Behandlung von Colitis ulcerosa eingesetzt. Das Problem ist jedoch, dass täglich mehrere dieser Tabletten eingenommen werden müssen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wissenschaftler untersuchten, ob eine höher dosierte Tablette genauso wirksam und sicher ist wie die Standardtablette. Das hätte den Vorteil, dass die Patienten weniger Tabletten schlucken müssten und sich so vermutlich auch häufiger an den Therapieplan halten würden.

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