Die MIND-Diät ist eine Ernährungsweise, die darauf abzielt, die Gehirngesundheit zu unterstützen und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz zu senken. Eine prospektive Kohortenstudie zeigte, dass Menschen, die sich konsequent an diese Ernährung hielten, langsamere altersbedingte Veränderungen der Gehirnstruktur aufwiesen.

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Eine höhere Proteinzufuhr geht im Alter mit besserer körperlicher Leistungsfähigkeit und einem geringeren Sterberisiko einher. Außerdem scheint Protein ein Teil der Erklärung dafür zu sein, warum Ernährungsformen wie die mediterrane Ernährung positive Effekte auf die körperliche Funktion haben, fand eine Analyse über mehrjährige Daten von 532 älteren Teilnehmern.

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Altern muss nicht automatisch mit Einbußen unserer Fähigkeiten einhergehen, fand eine Untersuchung mit über 11 000 Teilnehmern. Vielmehr verbesserte fast die Hälfte die geistige und körperliche Fitness mit zunehmendem Alter über bis zu 12 Jahre. Ein optimistischer Blick auf das Altern ging häufiger mit Verbesserungen einher. Die Autoren vermuten, dass dem zugrunde eine größere Selbstwirksamkeit und geringerer Fatalismus liegen könnten.

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Eine groß angelegte Beobachtungsstudie untersuchte, ob Kaffee – koffeinhaltig oder entkoffeiniert – und Tee das Risiko für Demenz und die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen. Insgesamt wurden mehr als 130 000 Erwachsene aus zwei Gesundheitsstudien über mehrere Jahrzehnte begleitet. Moderater Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und Tee ging demnach mit geringerem Demenzrisiko sowie geringerem Verlust geistiger Leistungsfähigkeit einher.

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Demenz betrifft immer mehr Menschen, besonders in alternden Gesellschaften wie Japan oder auch Deutschland. Die Ernährung gilt als wichtiger Faktor zur Unterstützung der Gehirngesundheit. Die Rolle einzelner Lebensmittel ist jedoch oft unklar. Eine Studie mit fast 8 000 älteren Japanern untersuchte nun, ob gelegentlicher Käsekonsum mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden ist. Die Ergebnisse deuten auf einen möglichen Zusammenhang hin – ob Käse aber ursächlich mit dengerinfügig seltener auftretenden Demenzerkrankungen bei Älteren assoziiert ist, werden weitere Studien prüfen müssen.

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Aktuelle Forschungsdaten zeigen, dass eine tägliche Vitamin-D-Supplementierung bei älteren Menschen mit Bluthochdruck und kognitiven Einschränkungen zu einer verbesserten Gedächtnisleistung und einer besseren Blutdruckkontrolle führen kann. Besonders profitierten Menschen mit sehr niedrigen Vitamin-D-Werten oder stark eingeschränkter kognitiver Funktion.

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Menschen mit Schlaflosigkeit haben ein erhöhtes Risiko, an einer Form von Demenz zu erkranken, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 16 Studien. Allerdings erhöhen nicht alle Formen von Schlafstörungen das Demenzrisiko. Frühes Erwachen, Einschlaf- oder Durchschlafstörungen zeigten keinen Zusammenhang mit Demenzerkrankungen.

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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass sitzendes Verhalten das Demenzrisiko um 17 % erhöht, insbesondere bei hohem Fernsehkonsum. Die vor dem Computer verbrachte Zeit zeigte hingegen keinen signifikanten Zusammenhang mit dem Demenzrisiko.

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