In einer japanischen Studie mit Alzheimerpatienten schlossen Forscher, dass eine ketogene Nahrungsergänzung womöglich positive Effekte auf Gedächtnis und Denken haben könnte. Die Ergebnisse waren allerdings nicht eindeutig und könnten dem Placebo-Effekt zuzuschreiben sein. Weitere Experten warnen dagegen vor den Risiken einer ketogenen Diät bei älteren Menschen mit Demenz.

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Bei Patienten mit vaskulärer Beeinträchtigung der Denkleistung oder vaskulärer Demenz sind die Blutgefäße im Gehirn Ursprung der Symptome. Diese Betroffenen profitierten von der chinesischen Bewegungsform Qigong, fand die vorliegende Studie. Nach einem 3-monatigen Qigong-Training verbesserte sich nämlich die Hirnleistung der Betroffenen.

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Nach einem Training durch Alterungsexperten und Physiotherapeuten über 2 Monate setzten Pflegekräfte ein Programm zur Stimulation der Sinne und der Bewegung bei Personen mit Demenz ein. Diese zusätzliche Förderung zeigte einen positiven Einfluss auf das Verhalten der Patienten: sie erschienen interessierter, wacher und seltener traurig. Die Elemente des Programms sind zudem leicht im Pflegealltag zu realisieren.

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In dieser vergleichenden Übersicht zeigte sich, dass vermehrtes Fischessen einem zunehmenden Gedächtnisverlust vorbeugen könnte. Dieser Verjüngungseffekt war unabhängig von genetisch erkannten, individuell erhöhten Alzheimerrisiken. Ob ein ähnlicher Effekt mit Omega-3-Nahrungsmittelergänzung erreicht werden kann, wurde in der Studie nicht berichtet.

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Zusammenfassend zeigte eine Übersichtsanalyse der bisherigen Studienlage positive Effekte tierischer Unterstützung in der Demenzpflege. Tiergestütze Therapien besserten besonders Verhaltens- und psychische Symptome der Demenzerkrankung. Aber auch die soziale Interaktion der Betroffenen wurde mithilfe der Tierinterventionen verbessert. Tiere in die Demenzpflege zu integrieren kann demnach einen wertvollen Beitrag zum Leben der Menschen mit Demenz und zur Erleichterung des Pflegealltags liefern.

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Die Ergebnisse dieser Untersuchung mit einer Netzwerkanalyse der Gehirnaktivität verdeutlichen, dass die komplexe Stimulierung durch Tanztraining mit Bewegung, Rhythmus, Musik und sozialen Interaktionen gekoppelt mit Lernen unterhaltsam die Plastizität des Gehirns anregen kann. So kann das Erlernen von Tänzen zukünftig wohl ein wertvolles Element zur Demenzprävention, aber auch zur Unterstützung bei bereits leichten Symptomen einer Demenzerkrankung sein – mit nunmehr sogar messbaren Effekten auf das Gehirn.

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Kann Gartennutzung älteren Bewohnern eines Pflegeheims messbar Gutes tun? Den Einfluss einer solchen Bereicherung des Lebens im Heim untersuchten australische Wissenschaftler nun in einer Übersichtsstudie. Sie fanden, dass sich besonders die Lebensqualität der Menschen verbesserte, aber auch depressive Symptome gelindert werden konnten. Allerdings beruhten die Ergebnisse vorwiegend auf eher wenig aussagekräftigen und verlässlichen Messmethoden.

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Australische Musiktherapeuten und Wissenschaftler ermittelten, ob therapeutisches Singen für Patienten und pflegende Angehörige nötige Erleichterung des Alltags mit Demenzpflege zu Hause verschaffen könnte. Das Gruppensingen besserte Symptome und Lebensqualität von Betroffenen und Pflegenden nicht messbar. Die Teilnehmer allerdings empfanden die Gesangsgruppe als wertvolle Bereicherung ihres Lebens.

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Zusammenfassend fand die Querschnittsstudie, dass langjährige Teetrinker im fortgeschrittenen Alter unter geringeren depressiven und Angstsymptomen litten als andere Menschen. Aktuell werden Tee und seine Bestandteile weiter erforscht, um deren Effekte auf die geistige Gesundheit im Alter besser zu verstehen und medizinisch nutzen zu können.

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Deutsche Forscher untersuchten, ob spielerische Übungen („Brain games“) effektiv bestimmte Denkleistungen verbessern können. Die trainierten Teilnehmer wurden tatsächlich in verschiedenen Aufgaben, nicht nur genau der Trainingsaufgabe, besser. Manche „Brain games“ haben demnach, bei regelmäßigem und gezieltem Training, durchaus messbar denkleistungsfördernde Effekte.

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Fazit: die Untersuchung fand, dass der Abbau der Denkleistung bei Patienten mit einer Diabeteserkrankung messbar mit höherem Kaffeekonsum abgemildert war. Dieser Zusammenhang konnte auch mit bildgebenden Verfahren im Gehirn nachgewiesen werden und machte sich besonders bei den älteren Teilnehmern bemerkbar: je mehr Kaffee sie tranken, desto größer war das Volumen der grauen Substanz im Gehirn.

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Zusammenfassend unterstützen 98 Studien guter Qualität mit über 11000 Teilnehmern sportliche Übungen zur Förderung der Denkleistung im fortgeschrittenen Alter. Mindestens 52 Stunden mit wöchentlich etwa 3 Einheiten zu je einer Stunde können demnach das Gehirn anregen – unabhängig davon, ob eine Demenzerkrankung vorliegt oder nicht.

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