Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass Menschen nach einer COVID-19-Erkrankung ein signifikant erhöhtes Risiko haben, an einer neu auftretenden Demenz zu erkranken. Dieser Zusammenhang betraf insbesondere ältere Menschen über 65 Jahren.
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 57 Studien und 411 430 Menschen zeigt, dass die Nutzung digitaler Technologie nicht mit höherem Risiko für Demenzen assoziiert ist, sondern im Gegenteil mit reduziertem Risiko für kognitiven Abbau.
Eine aktuelle Metaanalyse untersuchte den Zusammenhang zwischen Herpes Zoster und dem Risiko für Demenz oder Parkinson. Während das Demenzrisiko nur einen nicht signifikanten Trend zeigte, war Herpes Zoster signifikant mit einem erhöhten Risiko für Parkinson und vaskulärer Demenz assoziert. Die Studienautoren betonen die Bedeutung einer frühzeitigen Impfung gegen Herpes Zoster, um diese Risiken zu verringern.
Eine aktuelle Metaanalyse hat sich mit dem Zusammenhang zwischen dem Konsum ultrahochverarbeiteter Lebensmittel und neurodegenerativen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Parkinson und kognitiven Beeinträchtigungen beschäftigt. Die Metaanalyse von 28 Studien zeigte ein erhöhtes Risiko für mehrere Erkrankungen bei hoher Aufnahme ultrahochverarbeiteter Lebensmittel, jedoch nicht für Demenzerkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit.
Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse konnten die die wechselseitige Beziehung zwischen Darm und Gehirn bestätigen. Zudem fanden die chinesischen Wissenschaftler ein erhöhtes Risiko für verschiedene neurodegenerative Erkrankungen bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Vorbeugung und Früherkennung spielen somit hier eine wichtige Rolle.
Die Ergebnisse eines Umbrella-Reviews zeigten, dass eine Diabetesbehandlung mit Metformin, Thiazolidindionen, Pioglitazon, GLP1-RA oder SGLT2i mit reduziertem Demenzrisiko assoziiert ist.
Eine Kohortenstudie identifizierte 15 Risikofaktoren für eine Demenz in jungen Jahren (unter 65 Jahren) anhand der Daten von 356 052 Personen aus der britischen Biobank. Demnach stellen soziale Beziehungen und Bildung wichtige Schutzfaktoren dar, aber auch Aspekte des Alltags, die Stoffwechselgesundheit und Herz-Kreislauf-Fitness fördern.
Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse deuten darauf hin, dass DPP4-Inhibitoren kognitive Beeinträchtigungen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes verbessern könnten. Zudem wurde der Glukosestoffwechsel in den Studien positiv beeinflusst.
Eine Kohortenstudie identifizierte 15 Risikofaktoren für eine Demenz in jungen Jahren (unter 65 Jahren) anhand der Daten von 356 052 Personen aus der britischen Biobank. Demnach stellen soziale Beziehungen und Bildung wichtige Schutzfaktoren dar, aber auch Aspekte des Alltags, die Stoffwechselgesundheit und Herz-Kreislauf-Fitness fördern.
Wissenschaftler untersuchten in einer systematischen Recherche mit Metaanalyse den Effekt der Studiendauer auf den Zusammenhang zwischen Bewegung und Demenz-Inzidenz. Demnach reduziert auch in Studien mit längerer Nachbeobachtungsdauer körperliche Aktivität die Häufigkeit von Demenzerkrankungen und speziell der Alzheimer-Erkrankung. Moderate Bewegung in mittleren Jahren sollte somit als präventive Maßnahme stärker unterstützt werden.
Eine Vorstufe von Diabetes (Prädiabetes) ist laut aktueller Forschungsdaten mit einem höheren Demenzrisiko assoziiert. Die Risikoerhöhung lässt sich durch die spätere Entwicklung von Diabetes erklären.
Erwachsene mit häufigeren HbA1c-Konzentrationen von 9 % oder mehr haben ein höheres Demenzrisiko als Diabetes-Patienten, bei denen diese Werte seltener erreicht werden, so das Ergebnis einer Kohortenstudie mit 253 211 Teilnehmern aus Nordkalifornien.
Vorhofflimmern erhöht laut einer aktuellen Kohortenstudie aus Taiwan das Demenzrisiko. Eine Behandlung des Vorhofflimmerns mittels Katheterablation konnte in der Studie das Risiko für die Alzheimer-Krankheit mindern.