Eine aktuelle Metaanalyse mit 28 Studien konnte zeigen, dass die Anwendung von rotem und infrarotem Licht als begleitende Therapie bei diabetischen Fußulzera die Heilungsrate deutlich verbessert, die Heilungszeit verkürzt, die Durchblutung steigert und Schmerzen reduziert.
Eine 12-monatige Einnahme von Curcumin kann bei Menschen mit metabolisch-assoziierter Steatosehepatitis (MASLD) Entzündungswerte, oxidativen Stress, Leberverfettung und Lebersteifigkeit signifikant reduzieren und zugleich die antioxidative Kapazität verbessern, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie.
Die Ergebnisse einer Metaanalyse zeigen, dass kurz wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten die motorischen Symptome bei Menschen mit Parkinson signifikant verbessern können, während lang wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Nutzen zeigten. Für nicht-motorische Symptome konnten keine statistisch signifikanten Effekte festgestellt werden.
Eine große retrospektive Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RA) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Risiko für die Entstehung und das Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) signifikant senken kann.
Erhöhte Immun-Entzündungs-Indizes sind mit einem höheren Risiko für das Auftreten und die schlechtere Prognose der diabetischen Nephropathie assoziiert. Besonders auffällig ist der Zusammenhang zwischen einem hohen Neutrophilen-Lymphozyten-Verhältnis und einem ungünstigen Krankheitsverlauf.
Eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) ist signifikant mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verbunden, so das Ergebnis einer aktuellen Metaanalyse. Besonders betroffen sind europäische Bevölkerungen und HIV-positive Frauen. Die Ergebnisse basieren auf Daten von über 45 Millionen Schwangerschaften.
Kardiometabolische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas stehen mit einer beschleunigten Hirnalterung in Verbindung. Eine Metaanalyse von 14 Studien ergab, dass Diabetes den stärksten Einfluss auf die Hirnalterung hat, gefolgt von Bluthochdruck und Adipositas. Besonders Diabetes könnte daher ein wichtiger Angriffspunkt für Präventionsmaßnahmen gegen kognitive Beeinträchtigungen und Demenz sein.
Eine aktuelle Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes auch bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) signifikant von modernen Diabetesbehandlungen (SGLT-2-Inhibitoren) profitieren können. Die Behandlung senkte das Risiko für COPD-Exazerbationen um 35 % im Vergleich zu anderen antidiabetischen Medikamenten.
Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass GLP-1-Rezeptoragonisten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) positive Effekte auf die Knochengesundheit haben können. Sie erhöhten demnach die Knochendichte, verbessern Marker des Knochenumbaus und senken langfristig das Frakturrisiko.
Fast die Hälfte aller Demenzerkrankungen könnten verhindert oder hinausgezögert werden, indem Risikofaktoren wie Diabetes, Adipositas oder Bluthochdruck ausgeschaltet werden, legen bisherige Daten nahe. Semaglutid zählt zur neuen Generation der GLP-1-Rezeptoragonisten, die zur Behandlung von Diabetes und Adipositas eingesetzt werden. Bei Patienten mit Diabetes könnte der Einsatz von Semaglutid die Häufigkeit von Demenzerkrankungen senken, wie neue Forschungsergebnisse zeigen.
Die diabetische Retinopathie ist eine häufige Folgeerkrankung eines Diabetes mellitus, für die großer Bedarf an einer Erweiterung bestehender Therapieoptionen besteht. Forschungsdaten aus China zeigen nun, dass Kombinationstherapien aus Akupunkturverfahren und traditioneller chinesischer Medizin die Sehfähigkeit und die Dicke der Makula positiv beeinflussen können.
Die Behandlung chronischer Schmerzen mit Medizinalcannabis (THC25:CBD25) erreichte in der klinischen Praxis bei Erkrankungen wie Migräne, Gelenkschmerzen, MS-Schmerz oder diabetischer Neuropathie vielversprechende Linderung der Schmerzen und Verbesserung der Lebensqualität über 6 Monate. Die Studie erfolgte jedoch ohne Kontrollgruppe und konnte keine statistisch belastbaren Ergebnisse liefern.
Regelmäßiger Cannabis-Gebrauch bei metabolisch gesunden jungen Menschen, zeigte eine Studie mit 125 Teilnehmern, war mit niedrigeren Entzündungsprozessen im Vergleich zu Nicht-Konsumenten assoziiert, allerdings ohne Einfluss auf die Insulinempfindlichkeit. Zudem zeigte sich über 4 Wochen kein unterschiedlicher Effekt von Cannabis-Produkten mit mehr THC, mehr CBD oder ausgeglichenem Verhältnis beider Inhaltsstoffe.