Frauen mit Endometriose oder Adenomyose könnten häufig von zentraler Sensitivierung, einer Form von noziplastischen Schmerzen, betroffen sein, fand eine beobachtende Querschnittstudie mit 142 Patientinnen. Möglichst frühzeitig Hinweise auf ein solches zentrales Schmerzsyndrom zu identifizieren wäre wichtig, um Patienten effektiv beraten zu können und eine wirksame multimodale Behandlung ergänzend zur konventionellen Therapie anzugehen. Weitere Studien sollen diese Ergebnisse und mögliche Methoden zur Früherkennung prüfen.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 149 Studien fand, dass verschiedene hormonelle Therapien einen guten Beitrag zur Linderung von Endometriose-Symptomen leisen können. Die endokrinen Therapien können je nach individuellen Patientencharakteristiken und Verträglichkeit bevorzugt zum Einsatz kommen, um bestmögliche klinische Behandlungsergebnisse zu erreichen.

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Eine Ultraschall-geleitete alkoholische Sklerotherapie stellt nach einer Multizentren-Studie in Spanien eine sichere und kosteneffiziente Alternative zur laparoskopischen Zystektomie zur Behandlung von Endometrioma dar. Die minimal-invasive Methode war demnach in ihrer Wirksamkeit vergleichbar zur operativen Behandlung, mit Blick auf wiederkehrende Endometrioma und Schmerzlinderung.

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Eine prospektive Beobachtungsstudie mit 27 Endometriose-Patientinnen und 17 Kontrollen fand, dass eine hormonelle Endometriosetherapie mittels Änderungen des Darmmikrobioms die psychische Gesundheit unterstützen könnte. Einflüsse operativer Behandlungen auf das Darmmikrobiom könnten hingegen Entzündungsprozesse positiv beeinflussen. Die exploratorischen Ergebnisse sollten nun durch größere Studien bestätigt werden.

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Die Behandlung von Endometrioseschmerzen mit Relugolix kann, speziell im Vergleich zu Placebo, nicht nur signifikante Schmerzlinderung, sondern auch Verbesserung des emotionalen Wohlbefindens, des sozialen Supports und des Selbstbilds erreichen. Dies fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 randomisiert-kontrollierte Studien.

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Eine retrospektive Kohortenanalyse über 501 Frauen mit Endometriose fand, dass Dienogest sowohl bei ovariellen Endometrioma, als auch bei oberflächlich-peritonealer oder tief-infiltrierender Endometriose wirksam Schmerzen lindern, Läsionsgrößen reduzieren und die Lebensqualität verbessern kann. Je nach Endometriose-Untergruppe kann jedoch gezieltere Aufmerksamkeit im Management nötig sein.

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Eine retrospektive Analyse über medizinische Daten von 256 Patientinnen fand, dass bei Migräne mit begleitendem viszeralem Schmerz die wirksame Behandlung der viszeralen Schmerzen einen wichtigen Beitrag auch zur Migräne leisten kann. Dies ist besonders bedeutsam, da die Analyse zudem zeigte, dass Frauen mit beiden Erkrankungen unter häufigeren und schwereren Migräneattacken sowie an somatischer Hyperalgesie leiden als Frauen, die nur unter Migräne leiden.

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Lindern Progestagene Endometriose-Schmerzen? Dies untersuchte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 33 Studien mit 5 059 Patientinnen. Demnach reduzieren Progestagene Schmerzen und Dysmenorrhö bei Endometriose, doch der Vergleich mit anderen Therapien bleibt unklar und benötigt weitere Studien.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 Studien fand, dass die Behandlung von Endometriose mit Dienogest zur Linderung von Schmerzen und Verbesserung der Lebensqualität der Behandlung mit oralen Kontrazeptiva bei vergleichbarer Sicherheit überlegen ist. In Bezug auf Unterbauchschmerzen und Dyspareunie konnte jedoch kein Vorteil gegenüber oralen Kontrazeptiva festgestellt werden.

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Eine randomisiert-kontrollierte, aber offen durchgeführte Studie mit 88 Frauen mit Endometriose fand, dass die Niedrigdosis-Behandlung mit Dienogest (1 mg/Tag) über 48 Wochen in Bezug auf Schmerzlinderung bei Endometriose der Standarddosis nicht unterlegen ist. Die Daten deuten jedoch auf robustere Schmerzlinderung mit der 2-mg-Dosis. Demnach könnte in speziellen Patientinnen-Gruppen in der Langzeittherapie eine niedrigere Dosis mit geringeren Nebenwirkungen eingesetzt werden.

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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 67 Teilnehmerinnen fand keine signifikanten Unterschiede zwischen einer Behandlung mit Quinagolid-Vaginalring versus Placebo in Bezug auf die Größe der gesamten Läsionen. Die Post-Hoc-Analyse fand jedoch in der Behandlungsgruppe häufigere Läsionsregression, speziell bei tief-infiltrierender Endometriose. Weitere Studien sollten dies gezielt untersuchen.

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