Krankheiten von Herz und Gefäßen sind weltweit die Haupttodesursache Nr. 1. Ein wichtiges therapeutisches Ziel, um vor Herz-Kreislauf-Krankheiten zu schützen, ist eine Absenkung der Blutfette, allen voran des LDL-Cholesterins (bekannt als „schlechtes Cholesterin“). Über Jahre wurden vor allem Statine genutzt, um erhöhte LDL-Spiegel zu senken.

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Erhöhte Cholesterinwerte sind ein Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit (KHK) und deren Folgeerkrankungen. Der Übeltäter ist hier vor allem das LDL (low density lipoprotein)-Cholesterin. LDL ist ein spezielles Transportprotein, welches dafür sorgt, dass das Cholesterin von seinem Entstehungsort, der Leber, zum Gewebe gelangt.

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Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) haben ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte. Ein Herzinfarkt entsteht dadurch, dass der Herzmuskel nicht genügend durchblutet wird. Das führt zunächst zu einer mangelnden Sauerstoffversorgung des Herzens und anschließend zu einem Absterben von Herzmuskelzellen. Die häufigste Ursache für Herzinfarkte sind Blutgerinnsel, die die Koronararterien verstopfen und so den Blutfluss verhindern. Aus diesem Grund wird in den letzten Jahren neben der Gefäßerweiterung mit Hilfe eines Ballonkatheters immer häufiger eine Therapie zur Auflösung des Blutgerinnsels als Notfallmaßnahme bei einem Herzinfarkt durchgeführt. Ein Wirkstoff, zu dem es derzeit noch nicht viele Daten gibt, ist die Prourokinase. Durch die Prourokinase sollen Blutgerinnsel aufgelöst (Thrombolyse) und der Blutfluss wiederhergestellt werden.

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Patienten mit der koronaren Herzkrankheit (KHK) haben ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen. Dazu zählen unter anderem Schlaganfälle oder Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern. KHK-Patienten werden standardmäßig mit Statinen behandelt. Diese haben eine cholesterinsenkende Wirkung, was nachweislich das Risiko für Folgeerkrankungen der KHK senkt. Es konnte ebenfalls gezeigt werden, dass Patienten, die einen Schlaganfall erlitten hatten, ein geringeres Risiko für einen weiteren Schlaganfall hatten, wenn sie mit Statinen behandelt wurden (Studie von Amarenco und Kollegen; 2006 in der medizinischen Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine veröffentlicht).

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Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem Cholesterinspiegel. Bei dem Cholesterinspiegel werden zwei Werte unterschieden, die entgegengesetzte Wirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit haben, den LDL (low density lipoprotein)-Cholesterinwert und den HDL (high density lipoprotein)-Cholesterinwert. Sowohl LDL als auch HDL sind Transportproteine, die den Transport von Cholesterin im Blut ermöglichen. Während LDL das Cholesterin von der Leber, dem Produktionsort, zum Gewebe transportiert, wo es sich z. B. im Falle der koronaren Herzkrankheit (KHK) in den Gefäßwänden anlagert, sorgt HDL für dessen Rücktransport.

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Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut steigert das Risiko, an einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zu erkranken. Genauer handelt es sich bei dem Übeltäter um das LDL (low density lipoprotein)-Cholesterin. LDL-Cholesterin ist die Verbindung von Cholesterin mit dem Transportprotein LDL. LDL sorgt dafür, dass das Cholesterin von der Leber aus zum Gewebe transportiert wird, wo es bei erhöhtem Vorkommen zu Ablagerungen (Plaques) in der Gefäßwand kommen kann.

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Patienten, die unter der koronaren Herzkrankheit (KHK) leiden, werden häufig mit Wirkstoffen behandelt, die verhindern, dass Blutplättchen (Thrombozyten) verklumpen und sich an den Herzkranzgefäßen anlagern, was zu einer Verengung oder gar Verstopfung der Arterien führen kann. Diese Wirkstoffe werden unter dem Namen Thrombozyten-Aggregations-Hemmern zusammengefasst.

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Die koronare Herzkrankheit (KHK) kann zwar nicht geheilt werden, um Beschwerden zu lindern und gefährlichen Folgeerkrankungen vorzubeugen, stehen jedoch viele Methoden und Medikamente zur Verfügung. Ein Standardmedikament, das langfristig von jedem KHK-Patienten unabhängig von dessen Beschwerden eingenommen werden sollte, ist Aspirin. Dessen Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) ist ein sogenannter Thrombozyten-Aggregations-Hemmer, der verhindert, dass sich Blutplättchen an den Wänden der Koronararterien anlagern.

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Patienten, die unter der koronaren Herzkrankheit (KHK) leiden, sollten ihr Leben lang täglich Thrombozyten-Aggregations-Hemmer wie Acetylsalicylsäure (ASS, Wirkstoff in Aspirin) einnehmen, um die Symptome der KHK zu verringern und dramatischen Folgeerkrankungen vorzubeugen. Da diese Wirkstoffe, die Blutgerinnung hemmen, können als Nebenwirkung der Behandlung Blutungen auftreten.

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Bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) kommt es zu Ablagerungen in der koronaren Arterienwand (Plaques), wodurch die Arterien verengt werden. Doch nicht nur die Verengung birgt Risiken für weitere Erkrankungen, wie zum Beispiel Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz, sondern auch das Aufreißen von instabilen Plaques, was zu einem Blutgerinnsel führen kann. Instabile Plaques sind unter anderem durch einen großen Fettkern charakterisiert.

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Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) sollten auch ohne Beschwerden regelmäßig Statine einnehmen. Statine senken den Cholesterinspiegel. Hierbei ist vor allem das LDL (low density lipoprotein)-Cholesterin von Bedeutung, da sich das LDL-Cholesterin bei vermehrten Vorkommen in die Wände der Koronararterien einlagern kann und somit an den krankheitstypischen Ablagerungen (Plaques) beteiligt ist. Die cholesterinsenkenden Statine sollen dabei helfen, weiteren Ablagerungen zu vermeiden. Das Fortschreiten der Erkrankung soll somit verhindert werden. Statine haben sich bei der Behandlung von KHK vielfach bewährt. Doch trotz ihrer Anwendung bleibt ein gewisses Risiko für Folgeerkrankungen der KHK bestehen. Daher sind zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten wünschenswert, um dieses Risiko noch weiter zu reduzieren.

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Um Folgeerkrankungen zu verhindern, sollten Patienten mit Arteriosklerose oder koronarer Herzkrankheit (KHK) regelmäßig Aspirin einnehmen. Der Wirkstoff in Aspirin verhindert, dass Blutplättchen verklumpen und dadurch die Blutgefäße verstopfen. Anders als Aspirin beeinflusst der Wirkstoff Rivaroxaban Blutgerinnungsfaktoren und hemmt somit die Blutgerinnung. Derzeit ist der Wirkstoff bereits zur Behandlung bzw. Prophylaxe mehrerer Erkrankungen zugelassen.

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