Kardiometabolische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas stehen mit einer beschleunigten Hirnalterung in Verbindung. Eine Metaanalyse von 14 Studien ergab, dass Diabetes den stärksten Einfluss auf die Hirnalterung hat, gefolgt von Bluthochdruck und Adipositas. Besonders Diabetes könnte daher ein wichtiger Angriffspunkt für Präventionsmaßnahmen gegen kognitive Beeinträchtigungen und Demenz sein.
Menschen mit koronarer Herzkrankheit können von mobilen Gesundheitsanwendungen wie beispielsweise Gesundheits-Apps signifikant profitieren. Durch diese mHealth-Programme kann die Lebensqualität gesteigert werden und gleichzeitig werden Symptome von Angst und Depressionen reduziert.
Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen von mit Tocotrienol angereichertem Hafer als Ergänzung beim metabolischen Syndrom untersucht. Die Rate der Remission des metabolischen Syndroms war in den Interventionsgruppen fast doppelt so hoch als in der Kontrollgruppe. Mit der Anreicherung mit Tocotrienol verbesserten sich Blutzuckerwerte, Blutdruck, Blutfettwerte und die Körperzusammensetzung.
Adipositas erhöht das Risiko, an Herzinsuffizienz zu erkranken. Eine internationale Studie konnte nun zeigen, dass Tirzepatid das Risiko für den Tod aufgrund kardiovaskulärer Ursachen oder eine Verschlechterung der Herzinsuffizienz bei Menschen mit Herzinsuffizienz und Adipositas reduzieren kann. Auch die Lebensqualität der Studienteilnehmer wurde durch Tirzepatid verbessert.
Eine Post-hoc-Analyse der AFFIRM-Studie untersuchte die optimale Ruheherzfrequenz bei Menschen mit Vorhofflimmern und koronarer Herzkrankheit. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Ruheherzfrequenz von 70 Schlägen pro Minute das Gesamtsterblichkeitsrisiko bei diesen Patienten signifikant senken könnte.
In einer aktuellen Metaanalyse wurde festgestellt, dass die Prävalenz von Gebrechlichkeit bei älteren Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) höher ist als in der Allgemeinbevölkerung. Dies betraf insbesondere Frauen, Menschen ab 80 Jahren und Personen mit akutem Koronarsyndrom. Die Autoren halten ein frühzeitiges Screening und eine rechtzeitige Prävention von Gebrechlichkeit für notwendig, um gezieltere Maßnahmen für diese Patientengruppe anbieten zu können.
Die langfristige Erhöhung des Olivenölkonsums ist laut aktueller Studiendaten mit einem niedrigeren Körpergewicht bei Erwachsenen mittleren Alters verbunden, während ein höherer Verzehr anderer Fette wie Butter und Margarine mit einer Gewichtszunahme in Verbindung stand.
Chinesische Forscher untersuchten die Auswirkungen von Akupunkturbehandlungen auf die Blutfettwerte bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Akupunktur den Gesamtcholesterinwert effektiv senken kann, während Moxibustion signifikant die Triglyceridwerte und das Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-Cholesterin) senkte sowie das High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (HDL-Cholesterin) steigerte.
Eine aktuelle Metaanalyse von 39 Studien identifizierte verschiedene Faktoren, die das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen bei Menschen mit Vorhofflimmern beeinflussen. Ein frühzeitiges Screening von Menschen mit Risikofaktoren könnte die kognitive Gesundheit bei Vorhofflimmern verbessern.
Chinesische Wissenschaftler haben die Auswirkungen von Achtsamkeitsmeditation auf die Schlafqualität und negative Emotionen bei Schlaganfallpatienten mit begleitender koronarer Herzkrankheit evaluiert. Durch die Achtsamkeitsmeditation konnten signifikante Verbesserungen in der Schlafqualität, der Angst- und Depressionswerte sowie der motorischen Funktionen im Vergleich zur Kontrollgruppe erreicht werden.
Chinesische Wissenschaftler untersuchten die Auswirkungen traditioneller chinesischer Übungen auf die Gesundheit von Schlaganfallpatienten. Insgesamt wurden 27 randomisierte, kontrollierte Studien in die Analyse einbezogen. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen der motorischen Funktion, des Gleichgewichts und der psychischen Gesundheit in der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Die vorliegende Studie untersuchte, wie häufig eine koronare mikrovaskuläre Dysfunktion (CMD) bei 503 Psoriasis-Patienten ohne klinische kardiovaskuläre Erkrankung nachzuweisen war. Jeder 3. Patient wies eine CMD auf. Das somit deutlich erhöhte kardiovaskuläre Risiko wurde durch langjährige oder schwere Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und Bluthochdruck begünstigt. Die Autoren plädieren für häufigere CMD-Untersuchungen bei Psoriasis-Patienten.
In einer aktuellen Studie aus China wurde untersucht, ob eine Senkung des systolischen Blutdrucks auf Werte unter 120 mmHg einer Senkung auf Werte unter 140 mmHg überlegen ist. Die Studie ergab, dass eine intensivierte Blutdrucksenkung (unter 120 mmHg) bei Bluthochdruckpatienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse verhindern kann.