Eine Analyse über zwei große Langzeitstudien mit über 105 000 Menschen konnte zeigen, dass eine pflanzenbetonte Ernährung mit wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln das Risiko für chronische Erkrankungen senkt und die Chancen auf ein gesundes Altern deutlich erhöht.
Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Probleme wie Bluthochdruck und Symptome wie Brustschmerz und Palpitationen signifikant, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 37 Studien mit fast 3 Millionen Teilnehmern.
Eine große Langzeitstudie mit über 47 000 Frauen konnte zeigen, dass der Verzehr von hochwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen ein gesundes Altern unterstützt. Laut der Studienergebnisse wirken sich Kohlenhydrate aus Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten besonders positiv aus, während raffinierte Kohlenhydrate mit einem schlechteren Gesundheitszustand im Alter verbunden sind.
Eine Analyse über 4 328 Teilnehmer der CARDIA-Studie mit Nachbeobachtung über bis zu 35 Jahre fand keinen Hinweis auf einen Zusammenhang von Cannabis-Konsum mit dem Risiko für Bluthochdruck.
Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte zeigen, dass Yoga signifikante Auswirkungen auf Wechseljahrsbeschwerden hat. Die Analyse ergab Verbesserungen bei den allgemeinen, psychischen, körperlichen und urogenitalen Beschwerden. Auch die Schlafqualität, Übergewicht und der Blutdruck verbesserten sich durch Yoga-Interventionen.
Eine neue landesweite Studie in Dänemark fand, dass die Anwendung von vaginalen Estradiol-Tabletten nicht das Risiko für wiederkehrende ischämische Schlaganfälle bei Frauen mit einer Vorgeschichte von Schlaganfällen erhöhte.
Eine große, multinationale Studie deutet darauf hin, dass der Verzehr pflanzlicher Fette das Risiko für die Gesamtsterblichkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken könnte. Im Gegensatz dazu erhöhte der Konsum tierischer Fette diese Risiken deutlich. Besonders Fette aus Getreide und Pflanzenölen wirken schützend, während Milch- und Eierfette in der Studie negative Auswirkungen zeigten.
Aktuelle Forschungsdaten konnten zeigen, dass ein höherer Konsum gesunder pflanzenbasierter Lebensmittel mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert ist, während ungesunde pflanzenbasierte Ernährungsmuster mit einem höheren Risiko verbunden sind.
In einer Querschnittsstudie mit 55 gesunden Teilnehmern war die vaskuläre Endothelfunktion bei chronischem Cannabiskonsum mit THC (Tetrahydrocannabinol), ob geraucht oder gegessen, gestört im Vergleich zu Personen, die kein Cannabis konsumierten. Chronisch konsumiertes Cannabis könnte somit das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöhen.
Eine aktuelle Forschungsarbeit gibt Hinweise darauf, dass der Zuckerersatzstoff Xylitol mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse verbunden sein könnte. Verschiedene Untersuchungsmethoden ergaben, dass hohe Xylitol-Werte im Blut die Aktivierung von Blutplättchen fördern und das Thromboserisiko erhöhen könnten.
Eine aktuelle Metaanalyse konnte die Vorteile einer täglich zeitlich beschränkten Essenszeit aufzeigen. Die Analyse fand damit eine Reduktion des Körpergewichts sowie die Verbesserung kardiometabolischer Risikofaktoren.
Eine aktuelle Studie hat untersucht, zu welcher Uhrzeit Menschen in den USA Kaffee trinken und wie dies mit ihrem Sterberisiko in Zusammenhang steht. Es wurden zwei Trinkmuster festgestellt: Menschen, die hauptsächlich morgens Kaffee trinken, und Menschen, die den ganzen Tag über Kaffee trinken. Menschen, die morgens Kaffee tranken, hatten ein geringeres Sterberisiko als Personen, die keinen Kaffee tranken.
Die vorliegende Studie untersuchte, wie häufig eine koronare mikrovaskuläre Dysfunktion (CMD) bei 503 Psoriasis-Patienten ohne klinische kardiovaskuläre Erkrankung nachzuweisen war. Jeder 3. Patient wies eine CMD auf. Das somit deutlich erhöhte kardiovaskuläre Risiko wurde durch langjährige oder schwere Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und Bluthochdruck begünstigt. Die Autoren plädieren für häufigere CMD-Untersuchungen bei Psoriasis-Patienten.