Zusammenfassend fanden die Forscher, dass Munderkrankungen eine typische Begleiterscheinung der akuten lymphatischen Leukämie bei Kindern sind. Die Häufigkeit und der Schweregrad von Munderkrankungen war allerdings besonders während des Beginns der chemotherapeutischen Behandlung erhöht. Gerade in der Induktionsphase sollte also stärker vorbeugend auf die Mundschleimhaut geachtet werden.

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Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass eine zweijährige Erhaltungstherapie mit Rituximab das progressionsfreie Überleben von älteren Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die eine Erstlinientherapie erhalten haben, deutlich verbessert. Die andauernde Therapie mit Rituximab scheint sicher, jedoch werden weitere Studien zu den langfristigen Effekten benötigt.

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Damit fand die Studie, dass die zwei Jahre dauernde Erhaltungstherapie mit Rituximab bei ausgewählten älteren Patienten mit CLL die krankheitsfreie Überlebensdauer im Schnitt um etwa 1 Jahr verlängern konnte. Die Verträglichkeit der Behandlung schien dabei akzeptabel zu sein – mit einer reduzierten Zahl bestimmter Abwehrzellen (einer Neutropenie) bei der Hälfte der behandelten Patienten. Von den allein beobachteten Patienten war davon nur ein Drittel betroffen.

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Zusammenfassend können abgemilderte Ansätze gerade älteren Patienten, die nicht sinnvoll mit dem giftigeren R-CHOP behandelt werden können, großen Nutzen bringen. Zurzeit sind verschiedene klinische Studien der Phase III aktiv, in denen besonders die Wirksamkeit von liposomalem Vincristin (einem Zellwachstums-Hemmer), längerer Wirkdauer des Antikörpers Rituximab sowie Kombinationen der R-CHOP-Behandlung mit einem neuen Wirkstoff, Lenalidomid, ermittelt werden.

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Dieser Studie zufolge gibt es möglicherweise in naher Zukunft eine vielversprechende Therapiemöglichkeit für ältere Patienten mit AML. Die Ergebnisse sprechen für eine kombinierte Therapie aus Venetoclax mit Azacitidin oder Decitabin. Diese Therapie weist gegenüber Behandlungen mit Azacitidin oder Decitabin alleine deutlich höhere Ansprechraten auf.

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Diese Studie fand bei Menschen, die eine Krebserkrankung in der Kindheit überlebt haben, häufig Auffälligkeiten, die einer peripheren Neuropathie zugeschrieben werden können. Solche Schädigungen konnten langfristig bestehen bleiben, zu Funktionsstörungen führen und sich als die Lebensqualität beeinflussende Effekte auch in Patientenberichten wiederfinden. Bei der Untersuchung ehemaliger Krebspatienten ist also auch lange nach dem Ende der Behandlung bedeutsam, welche Art der Medikation sie als Chemotherapie erhalten hatten […]

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Wie die Übersichtsstudie beschreibt, sollen Substanzen mit Ähnlichkeit zum Calcitriol (Vitamin D-Form im Körper) nicht für Knochenaufbau und vergleichbare Kalzium-Prozesse genutzt werden. Stattdessen sollen sie im Kampf gegen Leukämiezellen aktiv werden. Vitamin D ist damit keineswegs aus dem Rennen als mögliches Mittel gegen schwere Krankheiten und vor allem auch gegen Krebs. Gerade in Kombination mit Chemotherapie könnte es einen großen Unterschied machen, wie die Studie fand. Derzeit sind mehrere klinische Studien aktiv oder rekrutieren Teilnehmer, um die ergänzende Therapie mit Vitamin D (typischerweise in seiner D3-Form, auch Cholecalciferol genannt) oder analogen Substanzen (beispielweise Inecalcitol oder Paricalcitol) im Rahmen der Behandlung von Leukämie und Lymphomen zu testen.

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Mundschleimhautentzündung betrifft als ernste Komplikation der Chemotherapie fast jeden zweiten Patienten, aber auch viele Patienten bei der Radiotherapie (Bestrahlung) von Kopf- und Nackentumoren. Forscher des Mangalore Institute of Oncology in Indien rund um den Krebsexperten Dr. Baliga ermittelten nun die Wirksamkeit von Honig zur Vorbeugung der Mundschleimhautentzündung und untersuchten auch, ob diese Begleitbehandlung mit der Tumorkontrolle vereinbar war.

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Die Ergebnisse dieser Studie demonstrieren die Problematik von potenziell ungeeigneten Medikamenten bei der Behandlung von älteren Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom. Der Einsatz solcher Medikamente führt zu schlechterem Überleben und erhöht das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen. Bei der Wahl der Therapie sollte entsprechend auch das Alter der Patienten berücksichtigt werden.

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An einer Krebserkrankung zu leiden ist schwer genug. Eine Chemotherapie kann neben den Krebszellen aber auch die Eizellen einer jungen Patientin zerstören und mit ihnen die Hoffnung auf ein späteres Kind. Forscher vom Cornell College in New York untersuchten nun, wie die Zahl entnommener gesunder Eizellen vor einer Krebsbehandlung gesteigert werden kann.

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