Eine Prostatabiopsie kann unangenehm und beängstigend sein. Wissenschaftler untersuchten in einer kleinen Studie, ob eine bestimmte Atemtechnik – die Zwerchfellatmung – dem Patienten helfen kann, sich zu beruhigen. Sie stellten fest, dass die Ängste nach dem Eingriff stärker abgenommen hatten, wenn der Patienten während des Eingriffs die Zwerchfellatmung durchführte.

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Die meisten Männer suchten bei urologischen Problemen nicht ihren Hausarzt auf. Selbst bei sehr besorgniserregenden Symptomen mieden etwa die Hälfte der Patienten den Gang zum Arzt. Wenn die Symptome länger andauerten, sich stärker auf den Alltag auswirkten oder den Patienten Sorgen bereiteten, war die Wahrscheinlichkeit eines Arztbesuchs höher. Dies waren die Ergebnisse einer großen Umfrage in Dänemark.

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Mit den sozialen Medien eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, Informationen zu verbreiten bzw. an Informationen zu gelangen. So stehen beispielsweise eine Vielzahl von Videos auf YouTube zur Verfügung, die sich mit Prostatakrebs beschäftigen. Wissenschaftler sichteten einige von ihnen und stellten fest, dass viele qualitative Mängel aufwiesen und dass die Anzahl der Aufrufe und guten Bewertungen nicht die tatsächliche Qualität der Informationen im Video widerspiegelten.

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Bei einem Krankheitsrückfall kann die 68Ga-PSMA-PET helfen, die verbliebenen Krebszellen aufzuspüren. Wissenschaftler aus der Schweiz stellten fest, dass dies bei den meisten Betroffenen der Fall war. Das führte wiederum dazu, dass bei 60 % der Patienten das therapeutische Vorgehen geändert wurde – weg von der ganzkörperlichen Therapie, hin zu der gezielten Bestrahlung der Metastasen, welche recht gute Ergebnisse lieferte.

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Was, wenn der PSA-Wert nach einer Operation oder Strahlentherapie anzeigt, dass Krebszellen im Körper verblieben sind? Wie sollte weiter vorgegangen werden? Bei dieser Frage könnte 68Ga-PSMA helfen, denn laut der vorliegenden Studie können mit dieser Substanz bei vielen Patienten die verbliebenden Krebszellen aufgespürt werden. Das ist daher von Bedeutung, da die Lokalisation der Krebszellen die nächsten Behandlungsschritte bestimmt.

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Patienten mit einem Niedrig-Risiko-Prostatakrebs haben die Möglichkeit, den Krebs zunächst aktiv zu beobachten, statt sich sofort einer Behandlung zu unterziehen. Bei einigen Patienten, die sich dennoch für eine Operation entschieden haben, stellte sich jedoch nach der Operation heraus, dass der Krebs aggressiver und weiter fortgeschritten war als zuvor angenommen, sodass die Behandlung tatsächlich nötig gewesen war.

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Prostatakrebs ohne körperliche Eingriffe diagnostizieren oder zumindest viele unnötige Biopsien ersparen zu können, ist eines der Ziele der Prostatakrebs-Forschung. Wissenschaftler aus den Niederlanden stellten nun erste Ergebnisse zu einer elektronischen Nase vor, die Prostatakrebs an der ausgeatmeten Luft erkennen soll.

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Der PSA-Test zur Krebsfrüherkennung ist umstritten. Die vorliegende Studie befasste sich mit dem Nutzen und den Risiken, die eine standardmäßige Anwendung des PSA-Tests zur Früherkennung von Prostatakrebs mit sich bringt. Hierfür sichteten die Wissenschaftler bereits veröffentlichte Studien zu dieser Thematik und fassten deren Ergebnisse zusammen.

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Diabetes, Bluthochdruck, Bauchfett und erhöhte Blutfette – das Metabolische Syndrom – wirkten sich negativ auf den Krankheitsverlauf und das Operationsergebnis der Prostatakrebs-Patienten aus. Außerdem hatten Männer mit Metabolischem Syndrom ein höheres Risiko, dass sich der Krebs nach der Operation als aggressiver herausstellte als zuvor angenommen. Dies waren die Ergebnisse der vorliegenden Studie.

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Von einem Metabolischen Syndrom sind Personen betroffen, wenn sie mehrere Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, Bauchfett und erhöhte Blutfette aufweisen. Dies kann ich auch in Bezug auf Prostatakrebs negativ auswirken, wie die vorliegende Studie zeigte. Prostatakrebs-Patienten hätten nämlich ein größeres Risiko, dass sich der Krebs nach der Operation als aggressiver und weiter fortgeschritten herausstellte als angenommen, wenn sie zusätzlich unter dem Metabolischen Syndrom litten.

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