Der IL-17A-Antikörper Secukinumab zeigte in dieser Studie Wirksamkeit bei der Behandlung der juvenilen idiopathischen Arthritis-Formen ERA und JPsA. Secukinumab führte zu signifikant seltenerem Aufflammen der Erkrankung als ein Placebo. Das Sicherheitsprofil entsprach dem bereits von erwachsenen Patienten mit Psoriasis-Arthritis und axialer Spondyloarthritis bekannten Muster.
Die Prävalenz von Depressionen und Angststörungen sowie die Inzidenz von Depressionen war bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis erhöht. Die psychische Gesundheit der Patienten sollte daher bei der Behandlung berücksichtigt werden.
Typischerweise ist das Nebenwirkungsprofil der Migräne-Antikörper gegen CGRP oder seinen Rezeptor unauffällig. CGRP nimmt jedoch ein breites Spektrum an Funktionen ein. Eine Fallserie beschrieb nun 8 Patienten, die in zeitlichem Zusammenhang mit der CGRP-Antikörpertherapie neu auftretende oder sich deutlich verschlechternde inflammatorische Prozesse entwickelten. Das Potential für Immun-Nebenwirkungen, so die Autoren, erfordert besondere Aufmerksamkeit in der Migränetherapie, um Patienten die bestmögliche Therapie zukommen lassen zu können.
Die Studie deutete an, dass der TNF-Hemmer Adalimumab die Blutfettwerte positiv beeinflussen kann. Die TNF-Hemmer könnten daher möglicherweise nicht nur das Krankheitsbild verbessern und Entzündungen verhindern, sondern auch das Risiko für eine Verengung der Blutgefäße verringern.
Eine internationale Studie der Phase 3 untersuchte über 52 Wochen die Wirksamkeit und Sicherheit von Bimekizumab bei Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis. In den ersten 16 Wochen wurde Bimekizumab mit Placebo und einer aktiven Kontrolle (Adalimumab) verglichen und zeigte sich dabei signifikant effektiver als das Placebo bei typischerweise guter Verträglichkeit.
Der Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln wie Brot oder Nudeln ist bei Frauen kein Risikofaktor für die Entstehung von Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und Neurodermitis – dies zeigen die vorliegenden Analyseergebnisse aus den USA.
Der neuartige Wirkstoff Apremilast wird zur Basistherapie der Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis eingesetzt und ist seit etwa drei Jahren zugelassen. Im Gegensatz zu den Biologika wird er nicht gespritzt, sondern als Tablette eingenommen. Die Studie zeigt eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Apremilast bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis, die zuvor keine Therapie mit anderen Basistherapeutika erhalten hatten.
Unter Brodalumab kam es zu einer schnellen und signifikanten Verbesserung bei Psoriasis-Arthritis im Vergleich zum Placebo. Auch die Verträglichkeit und das Sicherheitsprofil von Brodalumab waren gut. Damit könnte der Wirkstoff auch bei Psoriasis-Arthritis eingesetzt werden.
Die Studie untersuchte langfristige Daten zu Apremilast, das 2015 in der EU zugelassen wurde. Über eine Dauer von 5 Jahren war Apremilast wirksam und sicher.
Die Studie deutet an, dass Spondyloarthritis-Patienten zwar häufiger an einer Unterversorgung mit Vitamin D leiden, die Krankheitsaktivität wird dadurch aber nicht beeinflusst. Die Wissenschaftler betonen aber, dass bei einem durch den Arzt bestimmten Mangel dieser ausgeglichen werden sollte.
Die Studie zeigt, dass Kortikosteroide zwar bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis als auch bei Patienten mit Morbus Bechterew wirksam sind, aber eine größere Effizienz bei Psoriasis-Arthritis zeigen. Sie kommen daher als effektive Behandlungsoption bei Psoriasis-Arthritis in Betracht.
In diesem systematischen Review ermittelten Forscher nun die Prävalenz von metabolischem Syndrom bei Patienten mit Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und rheumatoider Arthritis. Demnach ist das Risiko für metabolisches Syndrom bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis signifikant erhöht im Vergleich zu den übrigen Patienten. Da Übergewicht und metabolisches Syndrom mit systemischer Inflammation einhergehen, könnte dies ein therapeutisch wichtiger Ansatzpunkt bei Psoriasis-Arthritis sein, vermuten die Autoren.
Frauen mit Psoriasis-Arthritis und Morbus Bechterew hatten ein erhöhtes Risiko für einige Schwangerschaftskomplikationen. Diese waren jedoch auch abhängig von der Krankheitsaktivität oder der Nutzung von Kortikosteroiden. Gemeinsam mit dem Arzt sollte daher über das Für und Wider von Medikamenten in der Schwangerschaft gesprochen werden.