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Colitis ulcerosa

  • Informationen zu Colitis ulcerosa

Aktuelles Thema:

Sexualleben

Zu Valentinstag befasste sich eine Studie dieser Woche mit dem Sexualleben von Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Bei einer Befragung wurde deutlich, dass Patienten mit einer chronischen Darmentzündung häufiger als die Allgemeinbevölkerung unzufrieden mit ihrem Sexualleben waren. Die Wissenschaftler identifizierten Faktoren, die mit einer geringeren sexuellen Zufriedenheit einhergingen. Zu diesen zählten Ängste und Depressionen.

Dass gerade junge Leute mit einer chronischen Darmentzündung unter Ängsten und Depressionen leiden, konnte in einer weiteren Studie dieser Woche gezeigt werden. Da sich diese nicht nur auf das Sexualleben, sondern auch auf die generelle Lebensqualität auswirken, sollten Betroffene sich nicht davor scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Hier die Studien im Detail:

Aktuelle Studien

Infliximab hat sich schon vielfach für die Behandlung von Colitis ulcerosa bewährt. Patienten, die die konventionellen Medikamente nicht vertragen haben oder bei denen diese keine Wirkung erzielten, haben durch diesen Wirkstoff eine weitere Möglichkeit, ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen. Es konnte bereits gezeigt werden, dass Infliximab einige Patienten vor einer Operation bewahren kann.

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Durch die Entwicklung von Biologika haben sich die Behandlungsmöglichkeiten von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn stark erweitert. Besonders die Wirkstoffe, die den Tumornekrosefaktor (TNF) hemmen, rücken immer mehr in den Fokus der Behandlungsmöglichkeiten. Für die Behandlung von Morbus Crohn sind derzeit zwei dieser TNF-Hemmer in Deutschland zugelassen, Infliximab und Adalimumab. Diese Wirkstoffe können auch für die Behandlung von Colitis ulcerosa angewandt werden.

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Von Colitis ulcerosa sind immer häufiger auch Kinder und Jugendliche betroffen. Viele Studien zu aktuellen und neuen Medikamenten werden jedoch an erwachsenen Patienten durchgeführt, was bedeutet, dass oftmals Daten zu der Wirksamkeit und Sicherheit einiger Medikamente für Kinder und Jugendliche fehlen. Golimumab ist beispielsweise solch ein Wirkstoff. Es handelt sich hierbei um einen Antikörper, der an den Tumornekrosefaktor bindet und diesen somit blockiert.

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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronischen Erkrankungen, die in Schüben auftreten. Das bedeutet, dass die Patienten unter immer wiederkehrenden Symptomen wie langanhaltenden Durchfall oder Krämpfen leiden. Häufig sind während der Krankheitsschübe auch Krankenhausaufenthalten oder gar Operationen notwendig. Dies kann die Lebensqualität der Patienten stark beeinträchtigen. Sieben iranische Wissenschaftler untersuchten gemeinsam, welche Faktoren Einfluss auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patienten mit einer chronischen Darmentzündung nehmen können

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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronische Darmerkrankungen, die nicht selten dazu führen, dass die Betroffenen ihrer Arbeit nicht mehr wie gewohnt nachgehen können. Dies kann die Lebensqualität der Patienten stark beeinträchtigen und dramatische Folgen für ihr weiteres Leben haben. Doch wie häufig ist eine Berufsunfähigkeit bei Patienten mit chronischen Darmentzündungen und welche Faktoren begünstigen diese? Ein holländisches Forscherteam ging dieser Thematik nach. Sie forderten Patientenakten von 2794 holländischen Patienten mit einer chronischen Darmentzündung im erwerbsfähigen Alter, die an acht verschiedenen Universitätskliniken in Holland behandelt wurden, an und werteten die darin enthaltenen Daten im Hinblick auf eine eventuelle Berufsunfähigkeit hin aus.

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Da es sich Colitis ulcerosa um eine chronische Darmentzündung handelt, werden bei der Behandlung Wirkstoffe eingesetzt, die das Immunsystem hemmen. Ein neuer möglicher Wirkstoff stellt Tofacitinib dar. Tofacitinib hemmt die Januskinase (JAK), wodurch diese ihre Funktion bei der Immunantwort nicht mehr ausführen kann. Tofacitinib hat den Vorteil, dass es in Tablettenform eingenommen werden kann. Für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis, ebenfalls eine chronische Entzündung, hat sich Tofacitinib bereits bewährt. Seit Anfang 2017 ist Tofacitinib in Deutschland für diese Anwendung zugelassen. Derzeit wird geprüft, ob sich Tofacitinib auch für die Behandlung von Colitis ulcerosa eignet. Die bis dato erfolgten klinischen Studien zeigten trotz mancher Nebenwirkungen vielversprechende Ergebnisse.

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Vedolizumab ist ein Biologikum, welches für die Behandlung von chronischen Darmentzündungen eingesetzte wird. Biologika unterscheiden sich von anderen Wirkstoffen, da sie biotechnologisch von lebenden Zellen produziert werden. Vedolizumab ist ein Antikörper gegen α4β7-Integrin. Es wirkt dadurch, dass es an α4β7-Integrin bindet und es somit an seiner Funktion bei der Immunantwort hindert. Vedolizumab wird vor allem dann eingesetzt, wenn andere Biologika, die den Tumornekrosefaktor (TNF) hemmen, nicht wirken oder nicht vertragen werden. In einer großen klinischen Studie konnte der Erfolg von Vedolizumab bei der Behandlung von chronischen Darmentzündungen bereits belegt werden. Da bei klinischen Studien die Rahmenbedingungen strikt vorgegeben sind und nur bestimmte Patienten für die Studien zugelassen werden, ist es wichtig, die Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffes auch im realen Leben zu untersuchen.

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Die Heilung der Darmschleimhaut ist ein wichtiges Therapieziel bei der Behandlung von chronischen Darmentzündungen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Therapien eingesetzt. Die sogenannten Biologika werden gentechnisch hergestellt und kommen dann zum Einsatz, wenn die klassischen Wirkstoffe nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Es gibt verschiedene Biologika, die an unterschiedlichen Stellen des Immunsystems eingreifen und somit entzündungshemmend wirken.

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Patienten mit chronischen Darmentzündungen haben ein um etwa 60 % erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Daher sind gerade bei diesen Patienten regelmäßige Darmkrebsvorsorgen enorm wichtig. Wird der Darmtumor in einem frühen Stadium entdeckt, kann mit Hilfe einer Operation eine Heilung erzielt werden. Die Operation stellt somit für viele Patienten die wichtigste Behandlungsmöglichkeit dar. Denn nur eine vollständige Entfernung des Tumors macht eine dauerhafte Heilung möglich.

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Wer sich im Leben realistische Ziele setzt, kann später auf ein höheres Wohlbefinden und mehr Zufriedenheit hoffen. Wichtig ist dabei, ob die eigenen Lebensziele als erreichbar wahrgenommen werden und was sie einem bedeuten, wie Psychologinnen und Psychologen der Universität Basel in einer Studie mit über 970 Befragten berichten. Wohlstand, Gemeinschaft, Gesundheit, sinnvolle Arbeit: Lebensziele gehören zum Ausdruck einer Persönlichkeit, denn sie bestimmen das Verhalten und den Kompass, von dem sich ein Mensch leiten lässt. Erreichte Ziele, so nimmt man ebenso […]

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Die Züchtung von neuartigen Hirntumorkopien eröffnet einzigartige wissenschaftliche und medizinische Möglichkeiten. Für diesen innovativen Ansatz erhält die Abteilung für Neuropathologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) nun eine Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Krebserkrankungen zählen zu den verbreitetsten Krankheiten weltweit. Wissenschaftler und Mediziner sind daher bestrebt, neue Therapien zu entwickeln und bestehende zu optimieren. Grundvoraussetzung hierfür ist es, die Krankheitsentstehung zu verstehen und neue Therapieansätze in einem möglichst realitätsnahen Modell vor dem Einsatz am Menschen erproben zu können. […]

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Göttinger Forscher des SFB 889 entdecken: Reifung von Synapsen und die Dauer kritischer Phasen in der Hirnentwicklung wird durch die Balance zweier Signalproteine mit entgegengesetzter Funktion gesteuert. Veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift PLoS Biology. (umg) Um zu lernen, nutzt unser Gehirn während seiner frühen Entwicklung besondere Zeitfenster, sogenannte „kritische Phasen“, in denen es besonders plastisch und anpassungsfähig ist. In dieser Zeit bewirken im jungen Gehirn vor allem Erfahrungen, dass die Verschaltungen zwischen Nervenzellen reorganisiert und optimiert werden. Dass für die […]

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Pharma-Unternehmen geben den Packungen ihrer verschreibungspflichtigen Medikamente zusätzliche Sicherheitsmerkmale. Apothekenpersonal prüft die neuen Packungen mit dem securPharm-System vor der Abgabe auf Echtheit. Die politische Initiative dazu kam von der Europäischen Union. Berlin (vfa). Seit 9. Februar 2019 treffen in den Apotheken immer mehr Medikamente mit veränderten Packungen ein. Nach und nach werden nahezu alle verschreibungspflichtigen Medikamente in dieser Weise umgestellt – Blutdrucksenker und Insulinpens ebenso wie Antibabypillen. Das sorgt für einen noch besseren Schutz vor gefälschten Medikamenten. Arzneimittelfälschungen haben es […]

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Neue Krebsmedikamente müssen bei der Zulassung oft nur gegen ein anderes Medikament bestehen, aber nicht gegen mehrere. Dies führt zu ungenügenden Vergleichsmöglichkeiten und erschwert die bestmögliche Therapie für Krebspatientinnen und -patienten. Forschende unter Beteiligung der Universität Bern und des Inselspitals publizieren nun erstmals einen grossangelegten Vergleich von Medikamenten gegen eine bestimmte Art von Tumoren. Sogenannte neuroendokrine Tumore können überall im Körper aus hormonproduzierenden Zellen entstehen. Sie treten immer häufiger auf, und entsprechend erscheinen zahlreiche neue Medikamente auf dem Markt. «Die […]

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Wie anfällig man für Übergewicht, Insulinresistenz und weitere kardio-metabolischen Merkmale ist, kann auch vom Geschlecht abhängen. Ein internationales Forscherteam der Universität von Kalifornien (UCLA), des Helmholtz Zentrums München, einem Partner des DZD, und der Ludwig-Maximilians-Universität München untersuchte umfassend die Rolle des Geschlechts und seine Interaktion mit dem genetischen Hintergrund bei kardio-metabolischen Phänotypen (klinischen Krankheitsbildern). Dabei entdeckten die Forscher u.a. einen geschlechtsspezifischen Adipositas-Locus bei dem Gen Lypla1, das mit der menschlichen Fettleibigkeit in Verbindung steht. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt […]

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Soziologen der Universität Bamberg untersuchen Erwerbsbiographien Zahlreiche Studien legen nahe, dass Arbeitsplatzverluste und Arbeitslosigkeit zu einer schlechteren Gesundheit führen. Soziologen der Universität Bamberg greifen diese Forschung nun auf und fragen: Hat der Verlust des Arbeitsplatzes auch dann noch Auswirkungen auf die Gesundheit, wenn er schon Jahrzehnte zurückliegt und gegebenenfalls anschließend weitere Anstellungen folgten? Jonas Voßemer und Prof. Dr. Michael Gebel vom Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Methoden der empirischen Sozialforschung, an der Universität Bamberg zeigen in einer aktuellen Studie: Der unfreiwillige […]

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Obwohl mehr als 100 Millionen Frauen die Anti-Baby-Pille zur Empfängnisverhütung nutzen, ist relativ wenig darüber bekannt, wie die Anti-Baby-Pille das Verhalten und Erleben dieser Frauen beeinflusst. Eine Reihe von kürzlich erschienen Studien legt nahe, dass die Anti-Baby-Pille die Verarbeitung emotionaler Reize und die Regulation emotionaler Reaktionen beeinflussen könnte. Ein Forschungsteam der Universität Greifswald, der Universität Rostock und der Universität Potsdam hat nun in der Zeitschrift Frontiers in Neuroscience eine Studie veröffentlicht, die Hinweise darauf liefert, dass die Anti-Baby-Pille die Emotionsverarbeitung […]

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Eine neue Studie des MDC könnte eine jahrzehntealte Debatte in der Immunologie beenden: Wie ein Team um Professor Klaus Rajewsky in „Science“ berichtet, sind eigene Vorläuferzellen für die Entwicklung von B1-Zellen nicht notwendig. Die Experimente des Teams sprechen vielmehr dafür, dass ein für B1-Zellen typischer B-Zell-Rezeptor B2-Zellen in B1-Zellen umprogrammieren kann. Ohne sie geht bei der Bekämpfung von Krankheiten gar nichts: B-Zellen, die zu den weißen Blutkörperchen (Lymphozyten) gehören, sind als einzige Zellen des Immunsystems in der Lage, Antikörper zu […]

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Forschende der ETH Zürich konnten kürzlich zeigen, dass mit Platin-Nanopartikeln Leberkrebszellen abgetötet werden können – selektiver als mit bestehenden Krebsmedikamenten. Obschon in den letzten Jahren immer mehr zielgerichtet wirkende molekularbiologische Krebsmedikamente entwickelt wurden, spielen klassische Chemotherapeutika in der Krebsbehandlung immer noch eine wichtige Rolle. Zu den letzteren gehören Platin-Zytostatika. Das sind Zellgifte, die auf Platin beruhen und die Krebszellen angreifen. Allerdings schädigen sie auch gesundes Gewebe, was teils heftige Nebenwirkungen verursacht. Forschende der ETH Zürich haben nun einen Ansatz gefunden, […]

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