Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Hafertage werden schon lange eingesetzt, um die Blutzuckerkontrolle bei Patienten mit Diabetes zu verbessern. Bei einem metabolischen Syndrom könnten intensive Hafertage, bei denen die Patienten fast ausschließlich Vollkornhafer essen und ihre Kalorienzufuhr reduzieren, zur Verbesserung der Stoffwechselwerte beitragen. Ob dies auch mit einer 6-wöchigen Ernährung mit moderatem Haferanteil gelingt und welche Rolle die Darmbakterien dabei spielen, untersuchte eine in Deutschland durchgeführte randomisierte, kontrollierte Studie.
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Welche Rolle spielt Trainingslast beim Effekt von Krafttraining? Männer trainierten Arme und Beine kontralateral mit hoher und niedriger Trainingslast bis zur willentlichen Erschöpfung. Bezüglich des Muskelwachstums gab es zwar große Unterschiede zwischen den Studienteilnehmern, nicht aber innerhalb eines Individuums. Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass die Höhe der Trainingslast (schwer vs. leicht) nicht der ausschlaggebende Faktor für das Muskelwachstum ist, solange bis zur willentlichen Erschöpfung trainiert wird.
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Ein 6-monatiges Smartwatch-Screening erkannte bei Risikopatienten 4-mal häufiger neu aufgetretenes Vorhofflimmern als die Standardversorgung. Hierdurch war es möglich, auch unbemerktes Vorhofflimmern ohne Symptome zu erfassen.
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Eine Metaanalyse über 42 Studien fand einen moderaten, aber konsistenten, positiven Zusammenhang zwischen Mitgefühl für andere und dem eigenen Wohlbefinden. Diese Effekte waren stärker für psychologisches, soziales und kognitives Wohlbefinden und besonders auch für den positiven Affekt.
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Berlin – Die chronische Nierenkrankheit (CKD) galt lange als schleichend fortschreitend und kaum aufzuhalten. Mehrere aktuelle Studien zeigen nun: Dieses Bild ist überholt. Moderne medikamentöse Therapien können das Fortschreiten der Erkrankung deutlich bremsen – und in vielen Fällen sogar einen langfristigen Stillstand der Nierenschädigung erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine frühzeitige Diagnose. Die Deutsche Gesellschaft {…}
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Der regelmäßige Konsum von kalorienarmen und kalorienfreien Süßstoffen steht laut einer Langzeitstudie in Verbindung mit einem beschleunigten Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit, insbesondere bei jüngeren Erwachsenen.
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Jedes sechste Kind, zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen leiden in Deutschland an Übergewicht oder starkem Übergewicht. Ein neu erschienener Policy Brief in der Reihe „Leopoldina Fokus“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina schlägt Strategien zur Eindämmung von Adipositas vor.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 61 Studien fand, dass bestimmte Nahrungsbestandteile wie Kollagen, Lipide, Fettsäuren und Polyphenole positiv auf die Hautalterung einwirken können. Der Alterungsprozess der Haut kann somit auch von innen durch vielfältige, gesunde Ernährung unterstützt werden.
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Eine landesweit in Schweden durchgeführte, rückblickende Register-basierte Kohortenstudie spricht für eine möglichst breite Abdeckung der Bevölkerung mit der Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV) zum Schutz auch der Menschen, die keine HPV-Impfung in Anspruch nehmen können. Die HPV-Infektion ist ein wichtiger Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs, begünstigt aber auch andere Krebserkrankungen wie beispielsweise Peniskrebs oder Krebserkrankungen im Mund-Rachenraum.
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Aktuelle Studiendaten deuten darauf hin, dass jeglicher Alkoholkonsum das Risiko für Demenz erhöht, und widerlegen somit frühere Beobachtungsstudien, die moderaten Konsum als schützend einstuften.
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Urolithin A kann aus Gerbstoffen von bestimmten Darmbakterien gebildet werden und den Abbau geschädigter Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen, unterstützen. Eine 4-wöchige Urolithin-A-Einnahme, zeigte eine placebokontrollierte Studie mit 50 gesunden Erwachsenen, verbesserte die Zusammensetzung und Funktion bestimmter Immunzellen (T-Zellen). Urolithin A könnte somit der altersbedingten Abnahme der Immunfunktion entgegenwirken. Eventuelle klinische Effekte müssen in weiteren Studien ermittelt werden.
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Obstruktive Schlafapnoe ging mit einem größeren Risiko für Morbus Parkinson einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Analyse der Daten von mehr als 11 000 000 US-Veteranen. Eine frühzeitige CPAP-Therapie konnte das Risiko senken.
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Intervallfasten gilt als vielversprechender Ansatz zur Verbesserung des Stoffwechsels. Ob jedoch der Zeitpunkt der Mahlzeiten dabei eine Rolle spielt, ist bislang wenig verstanden. Eine neue Analyse der ChronoFast-Studie untersuchte nun, wie frühes im Vergleich zu spätem Essen das Lipidprofil im Blut beeinflusst – also jene Vielzahl an Fettmolekülen, die eng mit Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verknüpft sind.
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