Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Altern muss nicht automatisch mit Einbußen unserer Fähigkeiten einhergehen, fand eine Untersuchung mit über 11 000 Teilnehmern. Vielmehr verbesserte fast die Hälfte die geistige und körperliche Fitness mit zunehmendem Alter über bis zu 12 Jahre. Ein optimistischer Blick auf das Altern ging häufiger mit Verbesserungen einher. Die Autoren vermuten, dass dem zugrunde eine größere Selbstwirksamkeit und geringerer Fatalismus liegen könnten.
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Auf hochverarbeitete Lebensmittel trifft man überall – von Fertiggerichten über Süßigkeiten bis zu zuckerhaltigen Getränken. Doch wie wirken sie sich auf unsere Gesundheit aus? Während einige das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und sogar vorzeitigen Tod erhöhen, scheinen andere sogar schützend zu wirken. Eine Übersichtsarbeit fasste aktuelle Studienergebnisse zusammen und schafft mehr Klarheit zur gesundheitlichen Einordnung hochverarbeiteter Lebensmittel.
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Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die Remission von Prädiabetes, also die Rückkehr zu normalen Blutzuckerwerten, das Risiko für einen kardiovaskulären Tod oder eine Krankenhausbehandlung wegen Herzinsuffizienz langfristig halbiert. Damit rückt die gezielte Förderung der Remission von Prädiabetes in der Herz-Kreislauf-Prävention stärker in den Mittelpunkt.
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7. März: Tag der gesunden Ernährung Zum Tag der gesunden Ernährung ruft die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) zu einem erweiterten Blick auf Prävention auf. Zucker ist nicht nur ein Auslöser für Karies – er treibt Entzündungen im Mund und im gesamten Körper an. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst sorgfältiges Zähneputzen {…}
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Eine große internationale Studie konnte zeigen, dass Adipositas das Risiko für schwere Infektionen und infektionsbedingte Todesfälle signifikant erhöht. Weltweit könnte etwa jeder 10. infektionsbedingte Todesfall auf Adipositas zurückzuführen sein, so das Fazit der Autoren.
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In einer aktuellen Studie aßen Teilnehmer bei unverarbeiteter Ernährung zwar größere Portionen, nahmen aber signifikant weniger Kalorien auf. Der Grund: Die Mahlzeiten waren weniger energiedicht und wiesen ein anderes Kohlenhydrat-Fett-Verhältnis auf.
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Ob auch kleine, alltagstaugliche Steigerungen der körperlichen Aktivität das Risiko zu versterben senken, ist bisher unklar. Eine aktuelle Metaanalyse untersuchte daher, wie viele Todesfälle sich durch eine Steigerung der körperlichen Aktivität um 5 oder 10 Minuten bzw. 30 Minuten weniger Zeit im Sitzen womöglich verhindern lassen könnten.
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Eine prospektive Kohortenstudie mit 5 472 Frauen fand, dass größere Muskelkraft bei älteren Frauen mit niedrigerem Sterberisiko assoziiert ist. Der Zusammenhang blieb auch bestehen, wenn körperlicher Aktivität, Gehgeschwindigkeit, durchschnittliche Sitzdauer und systemische Entzündungsprozesse berücksichtigt wurden. Demnach kann eine Messung der Muskelkraft und womöglich deren Förderung sinnvoll sein, um gesundes Altern zu unterstützen.
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59 % der Befragten messen gutem Schlaf höchste Bedeutung bei, vor Ernährung und Bewegung. Gleichzeitig fühlt sich mehr als jede zweite Person nur an maximal vier Tagen pro Woche erholt, mit Folgen für Arbeitsalltag und Leistungsfähigkeit. München – Schlaf hat in Deutschland einen hohen Stellenwert: Eine Mehrheit sieht ausreichenden und guten Schlaf als wichtigste Grundlage für {…}
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Dass eine gesunde Lebensweise lebensverlängernd wirken kann, ist unbestritten. Ob sich eine Umstellung auch nach einer Krebsdiagnose lohnt, untersuchte eine bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts. Über bis zu 12 Jahre untersuchte die Studie den Einfluss verschiedener Lebensstilfaktoren auf die Gesamtsterblichkeit von Patienten, die mindestens 5 Jahre zuvor an Brust-, Darm- oder Prostatakrebs erkrankt waren.
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Eine groß angelegte Beobachtungsstudie untersuchte, ob Kaffee – koffeinhaltig oder entkoffeiniert – und Tee das Risiko für Demenz und die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen. Insgesamt wurden mehr als 130 000 Erwachsene aus zwei Gesundheitsstudien über mehrere Jahrzehnte begleitet. Moderater Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und Tee ging demnach mit geringerem Demenzrisiko sowie geringerem Verlust geistiger Leistungsfähigkeit einher.
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Körperliches Training erreichte vergleichbare Linderung depressiver Symptome gegenüber Psychotherapie oder medikamentöser Therapie. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse über 69 Studien.
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Wie Kohlenhydrate den Blutzucker beeinflussen, könnte auch für das Lungenkrebsrisiko eine Rolle spielen. Eine große Langzeitstudie konnte zeigen, dass ein hoher glykämischer Index das Risiko für Lungenkrebs erhöht, während eine hohe glykämische Last mit einem geringeren Risiko für bestimmte Lungenkrebsformen assoziiert ist.
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