Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Analyse von über 86 000 europäischen Studienteilnehmern zeigt: Mehrsprachigkeit kann als Schutzfaktor gegen beschleunigtes Altern wirken, selbst nach Berücksichtigung zahlreicher Einflussfaktoren. Sprachenlernen könnte folglich ein bislang unterschätzter Schlüsselfaktor für gesundes Altern sein.
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Bundesweite Befragung der DAK-Gesundheit zeigt: Wechseljahre am Arbeitsplatz bleiben ein Randthema Jede sechste Frau befürchtet Benachteiligung am Arbeitsplatz Dr. Ute Wiedemann fordert: „Frauengesundheit gehört in die Mitte der Arbeitswelt“ Drei von zehn berufstätigen Frauen zwischen 40 und 62 Jahren fühlen sich durch die Wechseljahre in ihrem Arbeitsleben beeinträchtigt. Das zeigt eine aktuelle bundesweite Befragung des {…}
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DGP – Die SELECT-Studie untersuchte den Einsatz von Semaglutid bei Patienten mit Übergewicht/Adipositas und nachgewiesener Herz-Kreislauf-Erkrankung (KHK), aber ohne Diabetes. Schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse (MACE, major adverse cardiovascular events) konnten dabei um 20 % reduziert werden. Welchen Einfluss Ausgangswerte (Gewicht, Bauchumfang) und erzielter Gewichtsverlust hatten, wurde in einer aktuellen Auswertung der SELECT-Studiendaten ermittelt. Innerhalb der {…}
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DGP – Parodontitis und Karies gehören weltweit zu den häufigsten chronischen Entzündungs- und Infektionskrankheiten im Mundraum. Beide Erkrankungen stehen im Verdacht, systemische Entzündungsprozesse zu fördern und damit das Risiko für Herz‑Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle zu erhöhen. Eine große US‑Kohortenstudie untersuchte nun, ob die Kombination aus Parodontitis & Karies ein besonders hohes Risiko für ischämische Schlaganfälle {…}
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Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und Bewegung das biologische Altern verlangsamen können. Im Rahmen einer Post-hoc-Analyse der DO-HEALTH-Studie wurden Menschen über 3 Jahre hinweg untersucht, um diese Effekte zu evaluieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren verschiedene epigenetische Altersmarker positiv beeinflussen kann. Eine Kombination aus Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Bewegung führte zu zusätzlichen positiven Effekten. Insgesamt wurden Alterungsprozesse während eines Zeitraumes von 3 Jahren um 2,9 bis 3,8 Monate verlangsamt.
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Eine longitudinale Kohortenstudie mit 1 441 Erwachsenen fand, dass Personen mit moderater oder schwerer obstruktiver Schlafapnoe (OSA) über 8 Jahre ein höheres Risiko für Mikroblutungen im Gehirn aufweisen. Hinweise auf eine mögliche OSA wie beispielsweise Tagesmüdigkeit sollten demnach auch mit Blick auf die langfristige Gehirngesundheit ernst genommen und mit dem Arzt besprochen werden.
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Studie beziffert großes Potenzial zur Demenzprävention Greifswald/Boston. Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland hängen mit Risikofaktoren zusammen, die sich grundsätzlich beeinflussen lassen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden des DZNE am Standort Rostock/Greifswald und der Harvard Medical School. Grundlage der Studie sind aktuelle Daten aus dem Deutschen Alterssurvey 2023 – einer bundesweiten, repräsentativen Befragung von Menschen ab {…}
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Die Gesundheit von Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel werden durch unsere inneren Uhr und unseren Tagesrhythmus beeinflusst. In einer wissenschaftlichen Stellungnahme stellt die amerikanische Herzgesellschaft wesentliche Faktoren vor, die auf unseren Rhythmus einwirken und ihn aus dem Takt bringen können. Dadurch können Übergewicht und Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie, Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigt werden.
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Demenz betrifft immer mehr Menschen, besonders in alternden Gesellschaften wie Japan oder auch Deutschland. Die Ernährung gilt als wichtiger Faktor zur Unterstützung der Gehirngesundheit. Die Rolle einzelner Lebensmittel ist jedoch oft unklar. Eine Studie mit fast 8 000 älteren Japanern untersuchte nun, ob gelegentlicher Käsekonsum mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden ist. Die Ergebnisse deuten auf einen möglichen Zusammenhang hin – ob Käse aber ursächlich mit dengerinfügig seltener auftretenden Demenzerkrankungen bei Älteren assoziiert ist, werden weitere Studien prüfen müssen.
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Die Inzidenz einiger Krebsarten hat in vielen Ländern zugenommen – und zwar sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Erwachsenen. Besonders deutlich war der Anstieg bei Schilddrüsen- und Nierenkrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Inzidenzentwicklung ausgewählter Krebserkrankungen in 42 Ländern zwischen 2003 und 2017 untersuchten.
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Die Häufigkeit von Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr nimmt weltweit zu – besonders in Industrieländern. Parallel dazu ist der Konsum ultrahochverarbeiteter Lebensmittel (UPF, ultra-processed foods) deutlich angestiegen und macht inzwischen fast 60 % der täglichen Energieaufnahme in den USA aus. Wissenschaftler untersuchten nun in einer prospektiven Kohortenstudie, welchen Einfluss UPF auf die Darmgesundheit haben.
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Aktuelle Studiendaten zeigen, dass ein höheres Maß an viszeralem Bauchfett (VAT) und subkutanem Fett (SAT) mit einem signifikant erhöhten Risiko für Brustkrebs nach den Wechseljahren verbunden sind. Besonders ein hoher Anteil an viszeralem Fett im Verhältnis zu subkutanem Fett (VAT/SAT-Ratio) weist laut der Autoren auf ein gesteigertes Risiko hin.
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Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat eine umfassende Sichtung und Auswertung von Studien zur Hormonersatztherapie (HET) in den Wechseljahren (Perimenopause und Menopause) vorgenommen. Um eine individualisierte Empfehlung zu unterstützen und immer noch weit verbreiteten Bedenken zu begegnen, wurde pauschale Warnhinweise zugunsten differenzierter Hinweise ersetzt. Damit sollen z. B. Unterschiede zwischen lokaler und systemischer Behandlung hervorgehoben werden. Viel mehr Frauen als bisher könnten so von den gesundheitlichen Vorteilen einer individuellen Hormonersatztherapie profitieren.
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