Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 119 älteren Erwachsenen fand, dass die Regelmäßigkeit sozialer Rhythmen eine wichtige Rolle für den Erhalt der Lebensqualität spielt und mit depressiven Symptomen assoziiert ist. Die psychische Gesundheit im Alter könnte demnach möglicherweise gezielt durch regelmäßige soziale Interaktionen unterstützt werden.
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Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) warnt eindringlich vor melatoninhaltigen Gummibärchen und anderen süßwarenähnlichen Produkten, die als Einschlafhilfen für Kinder vermarktet werden. In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert die Ernährungskommission der Fachgesellschaft gemeinsam mit der Kommission für Arzneimittelsicherheit im Kindesalter (KASK) die zunehmende Verbreitung solcher Produkte. Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das den {…}
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Musikhören kann sich bei älteren Erwachsenen positiv auf die Stimmung, Emotionsregulation und Ängste auswirken. Zu diesem Ergebnis kam ein systematischer Review, das 13 Studien einschloss.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 407 Frauen nach den Wechseljahren konnte zeigen, dass eine reine Verringerung der Sitzzeit den Blutdruck nicht verbesserte. Dagegen führten häufigere Wechsel vom Sitzen zum Stehen zu einer Senkung des Blutdrucks innerhalb von 3 Monaten. Regelmäßiges Aufstehen könnte somit eine einfache und praktikable Maßnahme zur Verringerung des Herz-Kreislauf-Risikos sein.
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Selbst berichtete Schlafdaten, multi-Organ- und multi-Omics-Daten von 500 000 Menschen, zeigten einen Zusammenhang zwischen Schlafdauer und biologischen Alterungsuhren. Ungewöhnlich lange oder kurze Schlafdauer könnte demnach frühe Warnhinweise darstellen und eventuell Ansatzpunkte zur Prävention späterer systemischer und potenziell lebensverkürzender Erkrankungen sein.
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Ein Umbrella-Review, der die Ergebnisse von 21 Metaanalysen zusammenfasste, zeigte, dass ein hoher Salzkonsum mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und höheren Blutdruckwerten assoziiert war. Eine niedrigere Natriumaufnahme stand hingegen mit einem geringeren Sterberisiko in Zusammenhang.
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Eine prospektive, bevölkerungsbasierte Kohortenstudie mit mehr als 10 000 Frauen konnte zeigen, dass eine vorzeitige natürliche Menopause (vor dem 40. Lebensjahr) mit einem rund 40 % höheren lebenslangen Risiko für koronare Herzkrankheiten verbunden ist. Die Ergebnisse unterstreichen laut der Autoren die Bedeutung der Menopause als wichtigen Faktor in der kardiovaskulären Prävention.
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Sportliche Aktivität zeigt bei Menschen mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positive Auswirkungen auf Blutdruck, Stoffwechselwerte und Schlafqualität. Wie stark diese Effekte ausfallen, kann einer neuen Studie zufolge davon abhängen, wie gut der Zeitpunkt des Trainings auf den Chronotyp, also den individuellen Biorhythmus, abgestimmt ist.
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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt Verbraucherinnen und Verbraucher vor möglichen gesundheitlichen Risiken sogenannter „Drip-Spa“ oder auch „Longevity-Infusionen“.
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Die multimodale Bildgebung zeigte bei Erwachsenen, die täglich weniger tranken, ein höheres Ausmaß bzw. einen schnelleren Anstieg der Amyloid-β-Ablagerung im Gehirn. Dies war das Ergebnis einer Kohortenstudie mit 287 kognitiv unauffälligen Erwachsenen.
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Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.
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Manche Biomarker für Alterungsprozesse könnten die Alterungs-Geschwindigkeit anzeigen und als Hinweise für gesundheitsfördernde Maßnahmen dienen. Andere Marker hängen jedoch vermutlich nur mit dem chronologischen Alter zusammen. Dies fand eine Analyse über 3 300 Personen und hunderten von Biomarkern.
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Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. In heißen Regionen der Welt, dem sogenannten „Steingürtel“, sind Harnsteine besonders verbreitet. Fachleute warnen: Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) empfiehlt daher, besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter {…}
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