Neues aus Forschung und Wissenschaft

Morbus Crohn

Zu folgenden Themen finden Sie Aktuelles aus Forschung und Wissenschaft:

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien

Infliximab kann Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn helfen, die Erkrankung in eine Ruhephase zu versetzten. In der Regel wird Infliximab nach Erreichen der Ruhephase in einer niedrigeren Dosierung weiter verwendet, um die Ruhephase aufrechtzuerhalten. Ein Forscherteam untersuchten in der vorliegenden Studie, was passiert, wenn die Patienten Infliximab nach einer mindestens ein Jahr andauernde Ruhephase absetzten. Bei vielen Patienten kam es nach Absetzen zu einem erneuten Krankheitsschub.

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Infliximab hat bei der Behandlung von Morbus Crohn zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ein Forscherteam betrachtete nun die Langzeitnebenwirkungen des Wirkstoffes. Bei einem Vergleich mit konventionellen Wirkstoffen stellten die Wissenschaftler fest, dass Patienten, die mit Infliximab behandelt wurden, häufiger von Nebenwirkungen betroffen waren. Es traten jedoch keine Nebenwirkungen auf, die bisher noch nicht bekannt waren.

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Zusammenfassend zeigte sich in dieser Studie, dass meditative Bewegungen aus Tai Chi, Qigong und Yoga wertvolle ergänzende Methoden bei der Behandlung unipolarer Depressionen sein können. Die Ergebnisse zeigten Linderung von depressiven und Angstsymptomen, häufigere Remission bei den Teilnehmern mit Bewegung als ohne sowie häufigeres Ansprechen auf die grundlegende Behandlung mit der begleitenden Bewegungsintervention.

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Viele Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa leiden unter Ängsten und Depressionen. Dies zeigte die vorliegende Studie. Die Wissenschaftler konnten Vorhersagefaktoren identifizieren und untersuchten, wie sich diese psychischen Belastungen auf den Krankheitserlauf auswirkten.

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Gerade junge Leute verbringen viel Zeit in den sozialen Medien. Für Informationen und dem Umgang mit einer chronischen Darmentzündung werden diese jedoch von den jungen Leuten eher weniger genutzt, so die Ergebnisse der vorliegenden Umfrage. An der Umfrage nahmen 109 Patienten mit einer chronischen Darmentzündung teil, die zwischen 12 und 25 Jahre alt waren.

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Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und für sich selbst zu nutzen. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Patienten, die eine geringe Gesundheitskompetenz aufweisen, häufiger von einem schlechteren allgemeinen Gesundheitszustand und depressiven Symptomen berichteten als Patienten mit ausreichender Gesundheitskompetenz.

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Adalimumab und Infliximab sind beides Wirkstoffe, die den Entzündungsfaktor TNF hemmen. Beide Wirkstoffe sind in Deutschland für die Behandlung von Morbus Crohn zugelassen, verlieren jedoch häufig im Laufe der Zeit ihre Wirkung. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass etwa die Hälfte der Patienten von einem Wechsel zu Infliximab profitieren konnte, wenn Adalimumab wirkungslos geworden war.

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Wenn Infliximab im Laufe der Zeit seine Wirkung verliert, könnte eine Intensivierung der Therapie sinnvoll sein. In der vorliegenden Studie verglichen Wissenschaftler diesbezüglich verschiedene Strategien (Dosis-Erhöhung, Intervall-Verkürzung oder beides). Sie stellten fest, dass die Konzentration von Antikörpern gegen den Wirkstoff bei der Wahl der geeigneten Intensivierungsstrategie helfen könnte.

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Im Dunkeln wird das Schlafhormon Melatonin produziert und macht schläfrig. Ob zusätzlich gegebenes Melatonin, ergänzend zur Schlafhygiene, bei Schlafstörungen als Folge anderer Erkrankungen helfen kann, ermittelten Forscher in ihrer Metaanalyse. Das Ergebnis unterstützt zusätzliches Melatonin als wertvollen Beitrag zu schnellerem Einschlafen (Schlaflatenz) und längerem Schlaf.

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Vedolizumab vor der Operation erhöhte nicht das Risiko, nach einer Operation von Komplikationen betroffen zu sein. Zu dem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Im Vergleich zu TNF-Hemmern hatten Patienten mit Colitis ulcerosa, die mit Vedolizumab behandelt wurden, sogar ein geringeres Risiko für derartige Komplikationen.

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Patienten mit einer chronischen Darmentzündung hatten ein größeres Risiko, an Gürtelrose zu erkranken, als die Allgemeinbevölkerung Südkoreas. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Vor allem bei Männern, jüngeren Patienten und Patienten mit Morbus Crohn war das erhöhte Risiko ersichtlich. Die Verwendung von Kortikosteroiden erhöhte für Patienten mit einer chronischen Darmentzündung das Risiko für Gürtelrose.

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Patienten mit einer chronischen Darmentzündung hatten ein höheres Risiko, an der Parkinson-Krankheit zu erkranken, als Personen, ohne derartige Darmerkrankungen. Dies war das Ergebnis einer groß angelegten, dänischen Studie. Dieses Ergebnis bestätigte das Ergebnis einer aktuellen amerikanischen Studie.

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Viele Kinder mit Morbus Crohn sind mangelernährt. Dies kann sich negativ auf das Risiko für Komplikationen nach einer Darmoperation auswirken, wie die vorliegende Studie zeigte. Je schwerer die Mangelernährung war, desto größer war für die Kinder das Risiko, innerhalb der ersten 30 Tagen nach der Operation von Komplikationen betroffen zu sein.

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Nicht selten sind Patienten mit Morbus Crohn von Abszessen im Bauchraum betroffen. Meist müssen diese operativ entfernt werden. Wissenschaftler stellten in dieser kleinen Studie fest, Patienten seltener operiert werden mussten, wenn sie vier Wochen lang im Krankenhaus ausschließlich über eine Nasensonde ernährt wurden.

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Zu einer hohen Lebensqualität zählt auch ein erfülltes Sexualleben. Dies kann jedoch durch chronische Erkrankungen beeinträchtigt werden. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zwar ein ähnliches sexuelles Interesse wie die Allgemeinbevölkerung hatten, jedoch weniger zufrieden mit ihrem Sexualleben waren.

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Die Darmflora spielt bei Morbus Crohn eine wichtige Rolle. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass der Stuhl von Kindern mit Morbus Crohn im Vergleich zum Stuhl von gesunden Kindern eine veränderte Zusammensetzung und eine geringere Vielfalt von Mikroorganismen aufwies. Die Behandlung mit Infliximab führte dazu, dass sich die Vielfalt der Mikroorganismen wieder erweiterte und die Darmflora so der von gesunden Kindern ähnlicher wurde.

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Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie groß das Risiko für Kinder mit Morbus Crohn ist, sich einer Operation unterziehen zu müssen. Außerdem untersuchten sie, welche Auswirkungen eine frühe Verwendung von TNF-Hemmern auf den Krankheitsverlauf der Kinder hatte. Sie stellten fest, dass diese Wirkstoffe das Fortschreiten der Erkrankung hinauszögerten, wenn sie bereits innerhalb der ersten drei Monate nach Diagnose zum Einsatz kamen. Dieser positive Effekt der frühen Therapie mit TNF-Hemmern war jedoch erst nach mehreren Jahren ersichtlich.

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Netzwerken aus wenigen Neuronenzellen können gezielt künstliche dreidimensionale Strukturen vorgegeben werden. Sie werden dafür elektronisch verschaltet. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Fehler in neuralen Netzwerken besser zu verstehen und technische Anwendungen mit lebenden Zellen gezielter zu steuern. Dies stellt ein Team aus Forschenden aus Greifswald und Hamburg in einer Publikation in der Fachzeitschrift „Advanced Biosystems“ vor. Eine der zentralen Fragen der Lebenswissenschaften ist, die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Komplexe Abläufe im Gehirn ermöglichen uns, schnell Muster zu erkennen und damit […]

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Rauchen und Alkohol, aber zunehmend auch Computer- und Glücksspiele beeinflussen die moderne Arbeitswelt. Belegt ist, dass nicht nur Substanzen, sondern auch Glücksspiele süchtig machen können. Die DGPPN fordert Politik und Arbeitgeber auf, Sucht am Arbeitsplatz stärker in den Fokus zu nehmen und umfassend für Aufklärung zu sorgen. Auch ein enttabuisierender und entstigmatisierender Umgang mit diesem Thema ist notwendig, um Betroffene frühzeitig an Hilfeangebote heranzuführen. Arbeitsverdichtung und Leistungsdruck nehmen in der Arbeitswelt kontinuierlich zu. Soziale Medien und permanente Abrufbereitschaft bestimmen den […]

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Zum heutigen Urteil des Landgerichts Hamburg, nach dem die Verwendung der Lebensmittelkennzeichnung „Nutri-Score“ in Deutschland wettbewerbsrechtlich nicht zulässig ist, kommentiert Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK): „Das Urteil zeigt, dass die deutsche Politik die Entwicklung im Lebensmittelmarkt verschlafen hat. Verbraucher und Hersteller wünschen sich eine klarere Nährwertkennzeichnung, wie sie durch den wissenschaftlich fundierten Nutri-Score gewährleistet ist. Innovative Hersteller dürfen diesen aber in Deutschland nicht verwenden, auch weil das Ernährungsministerium sich weigert, den Nutri-Score einzuführen – vermutlich aus […]

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Bei Fluconazol, einem längst zugelassenen Medikament gegen Pilzbefall, hat ein MDC-Forschungsteam überraschende neue Eigenschaften entdeckt. Die Substanz hilft, Wasser aus dem Urin zu ziehen. Das wiesen die Forschenden in Nagern nach. Patientinnen und Patienten mit seltenen genetischen Krankheiten, bei denen der Wassertransport der Niere beeinträchtigt ist, könnte das Pilzmittel einmal helfen. Der Weg zu einer Therapie ist trotzdem nicht ganz einfach. Bis zu 20 Liter Harn rauschen bei den Erkrankten täglich in die Toilette, und ebenso viel müssen sie auch […]

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In der Gesamtschau ist ein Zusatznutzen nicht belegt Bereits 2017 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Vor- und Nachteile untersucht, die Ribociclib in Kombination mit einem Aromatasehemmer für Patientinnen mit HR-positivem, HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie hat. Damals ging es um den Einsatz als initiale endokrinbasierte Therapie bei Frauen nach der Menopause. Die Studiendaten wiesen keinen statistisch signifikanten Vorteil, wohl aber starke Nebenwirkungen der neuen Kombination aus, sodass das Fazit […]

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Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen Kopfschutz beim Fahrradfahren Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) rät zu einem Kopfschutz beim Radfahren. Das kann ein herkömmlicher Fahrradhelm sein. Eine Alternative bietet der Kopfairbag. Bei einem Aufprall bläst sich der um den Hals getragene Kragen wie ein Vollintegralhelm auf und schützt den Kopf. Vorteil gegenüber dem Fahrradhelm ist der gleichzeitige Schutz des Nackens, der Halswirbelsäule, des Kiefers und des Gesichts. „Jedes Frühjahr geht zum Start der Fahrradsaison die Anzahl der verletzten […]

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Ab Mai 2019 können Krebspatienten ihre Ei- oder Samenzellen auf Kosten der Krankenkassen einfrieren lassen. Rund 45 Prozent der Bevölkerung befürwortet die sogenannte „Kryokonservierung“ auch aus sozialen Gründen („Social Freezing“). Mehr als die Hälfte würde bei einem unerfüllten Kinderwunsch eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen. Amerikanische Unternehmen wie Apple und Facebook haben das „Social Freezing“ vor einigen Jahren bekannt gemacht. Bei der „Kryokonservierung“ können jüngere Frauen ihre Keimzellen einfrieren lassen, um die Schwangerschaft – etwa aus Karrieregründen – auf einen […]

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Depressionen, Angststörungen oder traumatische Stresssituationen – in Deutschland leidet etwa jeder vierte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin tragen Ärzte und Wissenschaftler täglich dazu bei, dass Patientinnen und Patienten ihre seelische Gesundheit wiedererlangen. Ihre Expertise wird jetzt in der neuen Forschungsplattform Charité Mental Health gebündelt. Ziel ist es, Forschungsvorhaben zu vernetzen und so die Prävention, die Diagnostik sowie die Therapien von psychischen Erkrankungen weiter zu verbessern. Psychische Erkrankungen nehmen weltweit zu […]

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Neue US-Studie – Herzstiftungs-Experte vor Ostern: Nicht Ei alleine, sondern gesamtes Ernährungskonzept entscheidend (Frankfurt a. M., 15. April 2019) Erhöhen Eier den Cholesterinspiegel und schaden so dem Herzen? Ab wie vielen Eiern pro Woche wird es bedenklich? Immer wieder erreichen die Deutsche Herzstiftung Fragen wie diese. „Erhöhte Cholesterinspiegel im Blut sind ein wichtiger Risikofaktor für koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt und Schlaganfall. Das belegen Studien seit Jahrzehnten“, untermauert der Herzspezialist Prof. Dr. med. Helmut Gohlke vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. Zusätzlich […]

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Forschende der Universität Zürich und von IBM Research haben die unterschiedliche Zusammensetzung aus Krebs- und Immunzellen von über hundert Brusttumoren erforscht. Ihre Erkenntnis: Aggressive Tumore werden häufig von einer einzigen Tumorzellart dominiert. Sind dazu noch bestimmte Immunzellen vorhanden, könnte bei einer spezifischen Gruppe von Brustkrebspatientinnen eine Immuntherapie erfolgreich sein. Jedes Jahr wird weltweit bei mehr als 1,7 Millionen Frauen Brustkrebs diagnostiziert und für etwa eine halbe Million Patientinnen verläuft die Krankheit tödlich. Im Kampf gegen Brustkrebs werden neuartige Therapieansätze erforscht, […]

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