Entstehung einer zentralen Datenbasis am BfR: Daten sammeln, Leben retten Darum geht es: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nimmt das Deutsche Vergiftungsregister (DVR) offiziell in Betrieb. Mit der bundesweiten Erfassung und Auswertung von Vergiftungsfällen entsteht erstmals eine zentrale Datenbasis, die Gesundheitsrisiken früher erkennen und Gegenmaßnahmen schneller einleiten lässt. Ziel des Registers ist es, Vergiftungsgefahren systematisch {…}
Eine gute Küchenhygiene bremst Campylobacter und andere Lebensmittel-Keime aus Darum geht es: Bei Fondue- oder Raclette-Abenden kommt Fleisch mal anders auf den Tisch – nämlich zunächst in rohem Zustand. Damit das festliche Essen kein Fest für Lebensmittelkeime wird, sollte man bei der Zubereitung der Fleischstückchen einige Dinge beachten. „Rohes Fleisch, vor allem Geflügel, sollte konsequent {…}
BfR beteiligt sich an interdisziplinärem Monitoringansatz Darum geht es: Humanmedizin, Tiermedizin und der Umweltsektor müssen bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen an einem Strang ziehen – diese Erkenntnis ist nicht neu. Aber wie häufig werden welche Antibiotika überhaupt wo eingesetzt? Und welche Erreger tragen welche Resistenzen in sich? Solch grundlegende Daten müssen sektorübergreifend erfasst und miteinander verknüpft {…}
Forschung zu Ernährungsweisen von Familien Darum geht es: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) untersucht gemeinsam mit dem Max Rubner-Institut (MRI) den Einfluss der elterlichen Ernährung auf die Ernährungsweisen von Kindern. Dazu startet in Berlin und Karlsruhe das Modul „kids/family“ der COPLANT-Studie, für das aktuell Eltern-Kind-Paare gesucht werden. COPLANT ist die bislang umfassendste Studie zu pflanzenbasierter {…}
Symposium zu lebensmittelassoziierten Viren am BfR Darum geht es: Hepatitis-Viren können eine Entzündung der Leber auslösen. Von den fünf bedeutendsten Virustypen A, B, C, D und E verursachen allein die letztgenannten Hepatitis E-Viren (HEV) weltweit jährlich geschätzt 20 Millionen Infektionen beim Menschen. Erst seit wenigen Jahren ist allerdings bekannt, dass sich Menschen auch mit einer {…}
Darum geht es: Vergiftungen durch den Verzehr selbst gesammelter Pilze kommen immer wieder vor. Die Giftinformationszentren der Länder beantworten jedes Jahr einige Tausend Anfragen zu Pilzen. „In Deutschland gibt es sehr giftige Pilze, die wie essbare Pilze aussehen. Auch erfahrenen Sammlerinnen und Sammlern können hier Verwechslungen unterlaufen“, sagt Dr. Yuri Bruinen de Bruin, Leiter der {…}
Daten der EDKAR-Studie ausgewertet Bei Teenagern, die über längere Zeit große Mengen an Energy Drinks getrunken hatten, wurden in einer aktuellen Untersuchung keine Veränderungen am Herzen nachgewiesen. Forschende vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und von der Charité Universitätsmedizin Berlin fanden in der EDKAR-Studie heraus, dass sich bei Jugendlichen mit einem hohen Konsum von Energy Drinks {…}
Neue Podcast-Folge zu pflanzenbasierten Ernährungsformen Ganz oder weitgehend auf Fleisch und tierische Produkte verzichten – für zunehmend mehr Menschen in Deutschland ist das heutzutage ganz normal. Die Gründe dafür sind vielfältig. Im Zentrum stehen meist ethische Fragen zu Tierwohl, Klimaschutz und Umweltaspekte. Viele Menschen hoffen aber auch auf gesundheitliche Vorteile. „Sich fast nur oder ausschließlich {…}
Kapseln und Zylinder mit Lachgas kann man inzwischen in vielen Online-Shops, in Tankstellen oder im Kiosk um die Ecke kaufen. Angeboten werden sie offiziell „zum Aufschäumen von Schlagsahne“. Manche Menschen nutzen Lachgas aber offenbar in erster Linie als „Partydroge“, denn es verursacht beim Einatmen Halluzinationen und Euphorie. Allerdings kann der Konsum von Lachgas zu schweren {…}
Laut Messungen einer Umweltschutzorganisation weisen im Handel erhältliche Weine Rückstände von TFA (Trifluoressigsäure) auf. Die durchschnittliche Konzentration lag bei 0,122 Milligramm (mg) pro Liter (l), der höchste Wert bei 0,320 mg/l. Aufgrund von Anfragen aus der Öffentlichkeit hat das BfR basierend auf den veröffentlichten Werten eine erste Einschätzung vorgenommen. Das Ergebnis: Ein Mensch mit einem {…}
Neue „Risiko“-Podcast-Folge zum zum „Muntermacher“ Koffein ist im Alltag fast allgegenwärtig. Es steckt in der morgendlichen Tasse Kaffee, im schwarzen Tee, in Cola, Energydrinks und selbst in Schokolade. „In moderaten Mengen hat Koffein eine anregende, positive Wirkung“, erklärt Biologin Dr. Anke Ehlers in der neuen Folge von „Risiko“ – dem Wissenschaftspodcast vom Bundesinstitut für Risikobewertung {…}
Pesto, Kräuterbutter und Quark – Bärlauch verfeinert mit seiner knoblauchartigen Note viele Gerichte. Mit den ersten Frühlingsboten beginnt das Lauchgewächs hierzulande in Parks und Wäldern zu sprießen. Aber Vorsicht: Die jungen Blätter ähneln denen des giftigen Maiglöckchens und der sehr giftigen Herbstzeitlosen. Dokumentationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der Giftinformationszentren (GIZ) zeigen, dass es {…}
BfR-Studie untersucht Verteilung und Stoffwechsel In einer neuen, klinischen Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) erstmals den Weg und den Stoffwechsel der flüssigen Bestandteile von Tätowiermitteln im Körper verfolgt. Die in der Zeitschrift Archives of Toxicology veröffentliche Studie zeigt, dass geringere Mengen der Mittel im Organismus verbleiben als bisher angenommen. „Mit {…}