Ein deutsch-serbisches Forschungsprojekt unter Leitung von DZL-Wissenschaftler Dr. Stefan Hadzic untersucht, wie veränderte Proteine zur Schwere und zum Fortschreiten von COPD beitragen – und wie sich die fehlgeleitete Immunreaktion gezielt bremsen lässt. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört weltweit zu den häufigsten Ursachen für Krankheit und vorzeitigen Tod. Die verfügbaren Therapien können Beschwerden lindern und {…}
Vielversprechende Phase-2-Ergebnisse der internationalen PHocus-Studie weisen auf das Potenzial des inhalativ verabreichten Prüfmedikaments Mosliciguat bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie infolge einer interstitiellen Lungenerkrankung (PH-ILD) hin. Bei 135 Patienten an 87 Zentren in 20 Ländern senkte Mosliciguat den pulmonalvaskulären Widerstand nach 16 Wochen gegenüber Placebo um 56,3 % und verbesserte die körperliche Belastbarkeit signifikant. Die Ergebnisse {…}
DZL-Forschende am Standort CPC-M in München entdecken die Rolle eines altersbedingten Phänomens im blutbildenden System. Im Mittelpunkt der in JCI Insight veröffentlichte Studie steht die sogenannte klonale Hämatopoese, ein altersbedingter Prozess im blutbildenden System, der zunehmend mit chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird. Die idiopathische Lungenfibrose (IPF) ist eine schwere und bislang unheilbare Lungenerkrankung, die {…}
Ein Team um Forschende des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) hat einen bislang wenig verstandenen Mechanismus der Tumorregulation aufgeklärt: Der von bestimmten Immunzellen gebildete Stoffwechselbaustein Itaconat kann den Stoffwechsel von Lungenkrebszellen und Tumor-assoziierten Makrophagen beeinflussen und dadurch das Tumorwachstum hemmen. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Enzym Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (G6PD). Die Ergebnisse zeigen einen möglichen neuen {…}
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Helmholtz Munich (DZL-Standort CPC-M) hat ein ultradünnes Sensorpflaster entwickelt, das mehrere physiologische Parameter gleichzeitig erfassen kann. Das seidenbasierte System nutzt kleinste Mengen von Körperflüssigkeit und kombiniert farbbasierte Sensorik mit künstlicher Intelligenz. Die in ACS Sensors veröffentlichte Studie wurde unter anderem durch das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) gefördert. Die medizinische {…}
Forschende des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) am Standort Airway Research Center North (ARCN) haben ein neues Zellmuster im Tumorumfeld identifiziert, das wichtige Rückschlüsse auf die Langzeitüberlebenschancen von Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ermöglicht. Die Ergebnisse wurden im European Journal of Cancer veröffentlicht. Bislang konzentrierte sich die Forschung vor allem auf Immunzellen, die direkt {…}
Mithilfe einer innovativen Intravitalmikroskopie gelang es DZL-Forschenden erstmals, frühe Immunreaktionen live in der lebenden Lunge zu beobachten. Dabei zeigte sich, dass spezielle T-Zellen bereits innerhalb weniger Stunden nach Kontakt mit Bestandteilen von SARS-CoV-2 aktiviert werden, in die Lunge einwandern und sich dort ansammeln. Die Ergebnisse deuten auf einen bislang unbekannten Mechanismus hin, der die angeborene {…}
Die idiopathische Lungenfibrose (IPF) zählt zu den schwersten chronischen Lungenerkrankungen. Sie führt zu einer fortschreitenden Vernarbung des Lungengewebes und schränkt die Atmung zunehmend ein. Obwohl die Mechanismen der Entstehung von Fibrose intensiv erforscht werden, ist bislang wenig darüber bekannt, warum sich das Gewebe in manchen Fällen nicht mehr erholen kann. Ein Forschungsteam unter Beteiligung des {…}
Forschende des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) am Standort CPC-M in München haben Hinweise darauf gefunden, dass sich ein späteres Asthma bereits sehr früh im Leben ankündigt. In einer aktuellen Studie zeigen sie: Schon im Kleinkindalter unterscheidet sich das Immunsystem von Kindern, die später an Asthma erkranken, messbar von dem gesunder Kinder. Ein sensibles Zeitfenster {…}
Forschende der Charité, des Max Delbrück Center (MDC) und des Berlin Institute of Health (BIH) haben untersucht, wie moderne CFTR-Modulatoren bei Mukoviszidose nicht nur die Lunge, sondern auch den gesamten Proteomhaushalt des Körpers beeinflussen. Die in Cell Systems veröffentlichte Studie liefert neue Einblicke in die systemischen Effekte hochwirksamer Therapien. CFTR-Modulatoren verbessern die Funktion des bei Mukoviszidose {…}
Forschende am Heidelberger Standort des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) haben gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Massachusetts General Hospital und der Harvard Medical School in Boston einen neuen immuntherapiebasierten Ansatz zur Behandlung der Lungenfibrose identifiziert: Durch die Reaktivierung von natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) können seneszente Fibroblasten beseitigt, Vernarbungen rückgängig gemacht und die Fähigkeit der Lunge {…}
Ein Forschungsteam hat unter Beteiligung des DZL ein innovatives humanes „Lunge-auf-dem-Chip“-Modell entwickelt, das zentrale Mechanismen der ventilatorassoziierten Pneumonie (VAP) realitätsnah abbildet. Die im Journal of Clinical Investigation veröffentlichte Studie zeigt, dass mechanische Belastung, wie sie etwa bei künstlicher Beatmung auftritt, bakterielle Infektionen der Lunge deutlich verstärken kann. Ventilatorassoziierte Pneumonien gehören zu den häufigsten Infektionen auf Intensivstationen und {…}
Eine aktuelle Studie im Journal of Clinical Investigation untersucht innovative Strategien, um RNA-basierte Therapien gezielt in der Lunge einzusetzen. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze bei entzündlichen und strukturellen Lungenerkrankungen. RNA-Therapien – darunter mRNA- und siRNA-basierte Ansätze – ermöglichen es, krankheitsrelevante Gene direkt zu beeinflussen. Während diese Technologien in anderen Bereichen, etwa {…}