Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Gesellschaft Deutscher Chemiker

Ein kombiniertes biochemisches Verfahren weist phenolische Schadstoffe nach und entfernt sie gleichzeitig aus der Umgebung. Viele in Industrie und Landwirtschaft eingesetzte Chemikalien können Menschen und Umwelt gefährden, wenn sich schädliche Abbauprodukte davon anreichern. Forscher aus Thailand haben nun eine einfache biobasierte Methode entwickelt, mit der sie phenolische Gefahrstoffe in nur einem Schritt nachweisen und unschädlich machen können. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, wandeln sich dabei Chlor- und Nitrophenole in enzymkatalysierten Reaktionen vollständig in den Glühwürmchen-Leuchststoff Luciferin um. […]

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Im Blut zirkulierende Tumorzellen dienen als Marker zur Früherkennung und Prognose von Krebserkrankungen. Ihr Nachweis ist jedoch herausfordernd aufgrund ihrer geringen Menge. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen Wissenschaftler einen ultrasensitiven Ansatz für die direkte Detektion zirkulierender Tumorzellen in Blutproben vor. Er basiert auf einer verstärkten, zeitaufgelösten Fluoreszenzmessung leuchtender Lanthanid-Ionen, die aus spezifisch an Tumorzellen bindenden Nanopartikeln freigesetzt werden. Übliche Techniken zum Nachweis zirkulierender Tumorzellen benötigen eine aufwendige Anreicherung vor der Detektion, denn auf 10 Millionen Blutzellen kommt nur etwa […]

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Für HER2-positiven Brustkrebs, einen besonders aggressiven, metastasierenden Krebstyp, gibt es einen neuen Therapieansatz: nanoskopische Partikel, denen spezifische Bindestellen für das Rezeptormolekül HER2 „eingeprägt“ wurden. Wie chinesische Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie erläutern, hemmt die selektive Bindung der Nanopartikel an HER2 deutlich die Vermehrung der Tumorzellen. Brustkrebs ist die am weitesten verbreitete Krebserkrankung unter Frauen und eine der häufigsten Todesursachen. Dabei zählen etwa 20-30 % der Brustkrebserkrankungen zum sehr schlecht therapierbaren HER2-positiven Typ. HER2 steht für „Human Epidermal Growth Factor […]

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Entdeckung von chemischen Sonden als Hemmstoffe von epigenetischen Faktoren der akuten myeloischen Leukämie Schwere Leukämien entstehen unter anderem, wenn regulative Proteine ihre Funktion auf epigenetischer Ebene nicht mehr ausüben können. In einer großangelegten internationalen Kollaboration haben jetzt Forscher aus Großbritannien Wirkstoffe identifiziert, die diese fehlregulierten Proteine hemmen können. In der Zeitschrift Angewandte Chemie beschreiben sie die Entdeckung, Entwicklung und Charakterisierung von solchen möglichen neuen Leitstoffen im Zellsystem. Weiterführende Tests in biologischen Systemen könnten die Wirkstoffentwicklung gegen diese Krebsarten antreiben. Normale […]

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Maßgeschneiderte DNA-Nanoplattform bringt Chemotherapeutika und RNA-Interferenz in mulitresistente Tumore Mehrfache Wirkstofftresistenz bei Krebszellen lässt sich häufig erfolgreich durch Herabregulieren der entsprechenden Gene bekämpfen. Chinesische Wissenschaftler haben nun eine Nanoplattform entwickelt, die gezielt Transkriptionsmatrizen für die entsprechenden RNAs und gleichzeitig Chemotherapeutika in multiresistente Tumore bringt. Wie die Autoren in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, tötete dieser Cocktail aus Genexpressionshemmstoffen und Krebswirkstoffen effektiv und selektiv die Zellen. Die Nanoplattform wurde durch DNA-Origami zusammengefügt. Mehrfach resistente Krebszellen schleusen oft Wirkstoffe aus den Zellen […]

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Neuer Ansatz für die Tumortherapie Therapeutisch wirksame Moleküle können durch Verknüpfung mit spezifischen Antikörpern gezielt an ihren designierten Wirkort gelotst und damit Nebenwirkungen minimiert werden – vor allem in der Tumortherapie. In der Zeitschrift Angewandte Chemie beschreiben Wissenschaftler jetzt neuartige Konjugate aus Antikörpern und einem Inhibitor des Kinesin-Spindel-Proteins. Über die Wahl des Verbindungsstücks zwischen den beiden Komponenten lässt sich das Wirkprofil des gegenüber einer breiten Palette an Krebstypen wirksamen Cytostatikums gezielt einstellen. Medikamente sollen hoch wirksam sein, dabei aber möglichst […]

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Überraschend hohe und spezifische antibakterielle Wirkung bei einem wasserlöslichen phosphorhaltigen Polymer Künstliche Polymere können nur dann antibiotisch wirken, wenn ihr Grundgerüst sowohl wasserabweisende als auch wasserlösliche Regionen enthält. Diese etablierte Modellvorstellung stellt jetzt eine Arbeit von kanadischen Forschern auf den Kopf: In ihrer Publikation in der Zeitschrift Angewandte Chemie zeigen die Wissenschaftler, dass ein phosphorhaltiges Polymer ohne wasserabweisende Kohlenwasserstoffketten hervorragende bakterizide Eigenschaften hat. Die bisherigen Strategien zu Polymeren in der Antibiotikaforschung muss daher möglicherweise neu bewertet werden. Der Bedrohung durch […]

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Bestimmte Kräuterinhaltsstoffe können Krebs verursachen, sie sind in Tees und Honig nachweisbar. Eine Risikoeinschätzung ist aber schwierig: Die aufwendige Analytik dieser Alkaloide und ihr teilweise ungeklärtes Verhalten in Lebensmitteln komplizieren die Suche nach einer verlässlichen Analysemethode. Wie die Pflanzeninhaltsstoffe in die Nahrungskette gelangen und auf welchem Stand die Risikobewertung ist, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“. Kräutertees und Honig können mit pflanzlichen Schadstoffen belastet sein: mit Pyrrolizidinalkaloiden (PA) und deren N-Oxiden (PANO). Diese Alkaloide kommen weltweit vor, also auch […]

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Das Treibhausgas Fluoroform fällt als industrieller Abfall aus der Teflonherstellung an und ist kostspielig zu entsorgen. Weitaus besser wäre, es für Arzneien oder Industriechemikalien zu nutzen. Dies ist wegen seiner geringen Reaktivität jedoch schwierig. Durchflusschemie ist die Lösung: Wie sich Fluoroform in einem kontinuierlichen Prozess als Rohstoff für Chemikalien, etwa den Arzneistoff Eflornithin gegen die Afrikanische Schlafkrankheit nutzen lässt, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“. Etwa 20.000 Tonnen Fluoroform entstehen jährlich als Abfall bei der Teflonproduktion. Da Fluoroform ein […]

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