Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Gesellschaft Deutscher Chemiker

Entdeckung von chemischen Sonden als Hemmstoffe von epigenetischen Faktoren der akuten myeloischen Leukämie Schwere Leukämien entstehen unter anderem, wenn regulative Proteine ihre Funktion auf epigenetischer Ebene nicht mehr ausüben können. In einer großangelegten internationalen Kollaboration haben jetzt Forscher aus Großbritannien Wirkstoffe identifiziert, die diese fehlregulierten Proteine hemmen können. In der Zeitschrift Angewandte Chemie beschreiben sie die Entdeckung, Entwicklung und Charakterisierung von solchen möglichen neuen Leitstoffen im Zellsystem. Weiterführende Tests in biologischen Systemen könnten die Wirkstoffentwicklung gegen diese Krebsarten antreiben. Normale […]

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Maßgeschneiderte DNA-Nanoplattform bringt Chemotherapeutika und RNA-Interferenz in mulitresistente Tumore Mehrfache Wirkstofftresistenz bei Krebszellen lässt sich häufig erfolgreich durch Herabregulieren der entsprechenden Gene bekämpfen. Chinesische Wissenschaftler haben nun eine Nanoplattform entwickelt, die gezielt Transkriptionsmatrizen für die entsprechenden RNAs und gleichzeitig Chemotherapeutika in multiresistente Tumore bringt. Wie die Autoren in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, tötete dieser Cocktail aus Genexpressionshemmstoffen und Krebswirkstoffen effektiv und selektiv die Zellen. Die Nanoplattform wurde durch DNA-Origami zusammengefügt. Mehrfach resistente Krebszellen schleusen oft Wirkstoffe aus den Zellen […]

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Neuer Ansatz für die Tumortherapie Therapeutisch wirksame Moleküle können durch Verknüpfung mit spezifischen Antikörpern gezielt an ihren designierten Wirkort gelotst und damit Nebenwirkungen minimiert werden – vor allem in der Tumortherapie. In der Zeitschrift Angewandte Chemie beschreiben Wissenschaftler jetzt neuartige Konjugate aus Antikörpern und einem Inhibitor des Kinesin-Spindel-Proteins. Über die Wahl des Verbindungsstücks zwischen den beiden Komponenten lässt sich das Wirkprofil des gegenüber einer breiten Palette an Krebstypen wirksamen Cytostatikums gezielt einstellen. Medikamente sollen hoch wirksam sein, dabei aber möglichst […]

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Überraschend hohe und spezifische antibakterielle Wirkung bei einem wasserlöslichen phosphorhaltigen Polymer Künstliche Polymere können nur dann antibiotisch wirken, wenn ihr Grundgerüst sowohl wasserabweisende als auch wasserlösliche Regionen enthält. Diese etablierte Modellvorstellung stellt jetzt eine Arbeit von kanadischen Forschern auf den Kopf: In ihrer Publikation in der Zeitschrift Angewandte Chemie zeigen die Wissenschaftler, dass ein phosphorhaltiges Polymer ohne wasserabweisende Kohlenwasserstoffketten hervorragende bakterizide Eigenschaften hat. Die bisherigen Strategien zu Polymeren in der Antibiotikaforschung muss daher möglicherweise neu bewertet werden. Der Bedrohung durch […]

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Bestimmte Kräuterinhaltsstoffe können Krebs verursachen, sie sind in Tees und Honig nachweisbar. Eine Risikoeinschätzung ist aber schwierig: Die aufwendige Analytik dieser Alkaloide und ihr teilweise ungeklärtes Verhalten in Lebensmitteln komplizieren die Suche nach einer verlässlichen Analysemethode. Wie die Pflanzeninhaltsstoffe in die Nahrungskette gelangen und auf welchem Stand die Risikobewertung ist, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“. Kräutertees und Honig können mit pflanzlichen Schadstoffen belastet sein: mit Pyrrolizidinalkaloiden (PA) und deren N-Oxiden (PANO). Diese Alkaloide kommen weltweit vor, also auch […]

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Das Treibhausgas Fluoroform fällt als industrieller Abfall aus der Teflonherstellung an und ist kostspielig zu entsorgen. Weitaus besser wäre, es für Arzneien oder Industriechemikalien zu nutzen. Dies ist wegen seiner geringen Reaktivität jedoch schwierig. Durchflusschemie ist die Lösung: Wie sich Fluoroform in einem kontinuierlichen Prozess als Rohstoff für Chemikalien, etwa den Arzneistoff Eflornithin gegen die Afrikanische Schlafkrankheit nutzen lässt, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“. Etwa 20.000 Tonnen Fluoroform entstehen jährlich als Abfall bei der Teflonproduktion. Da Fluoroform ein […]

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