Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Paul-Ehrlich-Institut (PEI)

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat zwischen 1999 und 2006 in Deutschland ergänzend zu den Standard-Testverfahren von Blutspenden drei weitere Suchtests (HCV– und HIV-1-Genom, anti-HBc-Antikörper) verpflichtend eingeführt. Eine aktuelle Auswertung belegt den Nutzen für die Sicherheit von Blutkomponenten und Blutprodukten. Die Blutsicherheit basiert auf drei Säulen: Spenderauswahl, Testung (Suchtests) und Pathogeninaktivierung, letztere Technik vor allem eingesetzt bei der Herstellung von Blutprodukten wie z.B. Immunglobulinen. In Deutschland ist das PEI, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, für die Sicherheit von Blut und Blutprodukten […]

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Impfstoffe sind verträglich, sicher und wirksam. Der Einsatz von Impfstoffen befreit uns und unsere Kinder weitgehend von der Bedrohung unserer Gesundheit durch verschiedene Infektionskrankheiten. Der Wissenschaftliche Beirat des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) begrüßt alle Initiativen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen voranzu-treiben, die Aufklärung darüber zu intensivieren und die Impfraten zu steigern. Durch die Entwicklung von Impfstoffen und ihren konsequenten Einsatz wurdenInfektionskrankheiten wie beispielsweise die Diphtherie und die Kinderlähmung in Deutschland und vielen anderen Ländern […]

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Umfassende Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten seit vielen Jahren, dass in Deutschland eingesetzte Blutkomponenten sehr sicher sind. Mit dazu beigetragen haben Vorschriften zur flächendeckenden Testung auf das humane Immunschwächevirus HIV, Hepatitis B (HBV) und Hepatitis C (HCV). Aufgrund einzelner Übertragungsfälle von Hepatitis E in den letzten Jahren hat das Paul-Ehrlich-Institut einen zusätzlichen Test von Blutkomponenten auf Hepatitis-E-Viren (HEV) angeordnet. Produktabhängig wird der Test ab 01.01.2020 beziehungsweise 01.01.2021 damit verpflichtend. Grund für das Stufenplanverfahren, das am Ende zu der neuen Anordnung geführt hat, war […]

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Forscherinnen und Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben in einer Forschungskooperation ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem eine präzisere Vorhersage und eine verbesserte Ausbeute bei der biotechnologischen Proteinsynthese in Wirtsorganismen möglich ist. Das neue Verfahren bietet vielfältige biotechnologische Anwendungsmöglichkeiten u.a. in der Impfstoffentwicklung. Über die Ergebnisse berichtet Scientific Report in seiner Online-Ausgabe vom 17.05.2019. Biotechnologische Arzneimittel beruhen häufig auf maßgeschneiderten Proteinen, die in Zellkulturen oder in Bakterien produziert werden. Hierzu werden die Gene mit den Informationen über die Aminosäuresequenz der gewünschten […]

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Ein Ansatz auf dem Weg zu neuen Arzneimitteln gegen Viruserkrankungen ist die Suche nach Zellbestandteilen des Wirts, die die Viren für ihr Eindringen und ihre Vermehrung benötigen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) entdeckten in einem internationalen Forschungsverbund, dass ABCE1, einem Mitglied der ABC-Transporter-Proteinfamilie, eine Schlüsselrolle bei der Proteinsynthese aller drei Virustypen nachkommt. Über die Forschungsergebnisse berichtet mBio in seiner Online-Ausgabe vom 14.05.2019. Nach wie vor stehen nur wenige Therapieoptionen bei schweren Viruserkrankungen zur Verfügung. Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts um Prof. […]

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Präzise Kenntnisse über organspezifische Vorgänge bei Entzündungsprozessen liefern Ansatzpunkte für zielgerichtete Therapien mit weniger Nebenwirkungen. Forscherinnen und Forscher des PEI haben neue Erkenntnisse zu leberspezifischen Entzündungsprozessen gewonnen – hierbei ist der Rezeptor für Interleukin-1ß von Bedeutung. Über die Forschungsergebnisse berichtet das Journal Frontiers in Immunology in seiner Online-Ausgabe vom 09.05.2019. Das Immunsystem mit seinen pro- und antientzündlichen Botenstoffen (Zytokinen) ist aufgrund seiner hohen Komplexität nicht vollständig verstanden. Typ-I-Interferone bilden eine große Gruppe von Botenstoffen, die mehr als 300 Gene beeinflussen […]

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Auf dem am 08.05.2019 vom Tagesspiegel in Berlin veranstalteten Fachforum „Die sichere Arznei – Vom Hersteller über den Großhändler zum Patienten“ erläuterte Prof. Stefan Vieths, Vizepräsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), die verschiedenen Säulen der Arzneimittelsicherheit und den Umgang mit Fälschungen von Arzneimitteln, die in der Zuständigkeit des PEI liegen. Arzneimittelfälschungen sind eine ernst zu nehmende Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung. Entsprechend groß sind die Anstrengungen, um das Fälschen und den Vertrieb gefälschter Arzneimittel zu verhindern. Am 8. Mai trafen sich […]

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Aktuelle Forschungsarbeiten des Paul-Ehrlich-Instituts stellen ein Postulat aus der Immunologie in Frage: Ging man bisher davon aus, dass die Stärke der Interaktion zwischen dem Fc-Teil eines monoklonalen Antikörpers mit seinem Rezeptor über das Maß der Wirkung entscheidet, so weisen die aktuellen Ergebnisse darauf hin, dass dies offenbar nicht immer stimmt: Die fast nicht nachweisbare Interaktion von TGN1412 mit dem niederaffinen Fc-gamma-Rezeptor II (FcγRII) vermittelt einen starken Effekt, während die starke Interaktion mit dem FcγRI kaum eine Wirkung zeigt. Über die […]

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Die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) hat eine Überprüfung des Multiple-Sklerose-Arzneimittels Lemtrada (Alemtuzumab) eingeleitet, nachdem neue Berichte über immunvermittelte Erkrankungen (verursacht durch ein beeinträchtigtes Immunsystem des Körpers) sowie über Herz/ Kreislauf Probleme nach Arzneimittel Therapie, einschließlich Todesfällen, eingegangen sind. Als vorübergehende Maßnahme sollte während der Überprüfung eine Behandlung mit Lemtrada nur bei Erwachsenen mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose begonnen werden, bei denen die Erkrankung trotz der Behandlung mit mindestens zwei den Krankheitsverlauf modifizierende Therapien (einer Art der Multiple-Sklerose-Medikamente) hochaktiv ist, oder […]

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Die Hyposensibilisierung ist eine etablierte Behandlungsoption, die sich in den USA und Europa sehr unterschiedlich darstellt. Die Unterschiede betreffen nicht nur das Spektrum der für die Hyposensibilisierung verfügbaren Produkte, sondern auch die klinische Entwicklung, diagnostische Verfahren und die Regulation durch die Zulassungsbehörden. Expertinnen und Experten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) stellen in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und den USA in einer im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlichten Übersichtsarbeit wichtige Unterschiede vor und bieten einen Überblick über den […]

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Das Muster spezifischer Antikörper gegen die Walnuss ist bei Walnuss­allergikern altersabhängig und korreliert mit dem Schweregrad der allergischen Reaktionen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts zusammen mit verschiedenen Kliniken und Forschenden aus Deutschland, der Schweiz, Schweden und Spanien. Über die Forschungsergebnisse berichtet The Journal of Allergy and Clinical Immunology: In Practice in seiner Online-Ausgabe vom 29.01.2019. Die Walnuss ist ein starker Auslöser von Nahrungsmittelallergien bei Kindern und Erwachsenen. Häufig geht eine Walnussallergie mit schweren Allergiesymptomen einher. Schätzungs­weise drei Prozent […]

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Die Übertragung von Blutstammzellen (hämatopoetische Stammzelltransplantation) ist eine wichtige Therapieoption bei Patientinnen und Patienten mit Störungen der Blutbildung. Auch bei der Gentherapie von Erkrankungen des blutbildenden Systems kommt sie zum Einsatz. Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, haben mit dem Endothelialen Protein-C-Rezeptor (EPCR) eine Zielstruktur identifiziert, mit der sich die Stammzelltransplantation positiv beeinflussen lassen könnte. Über die Forschungsergebnisse berichtet Blood in seiner Online-Ausgabe vom 25.01.2019. Blutzellen werden lebenslang ständig erneuert – Blutplättchen (Thrombozyten) haben beispielsweise eine […]

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Vorläufige Ergebnisse der ANNOUNCE-Studie zeigen, dass Olaratumab (Lartruvo) in Kombination mit Doxorubicin nicht wirksamer ist als Doxorubicin allein, gemessen an der Lebensverlängerung in der Gruppe von Patientinnen und Patienten mit Weichteilsarkom insgesamt. Lartruvo ist ein für die Therapie des fortgeschrittenen Weichteilsarkoms zugelassener monoklonaler Antikörper. Während die komplette Analyse der der Studienergebnisse noch aussteht, empfiehlt die Europäische Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA), eine Behandlung neuer Patientinnen und Patienten mit Lartruvo zu unterlassen. Für Patientinnen und Patienten, die derzeit mit Lartruvo behandelt […]

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